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Arbeitslandschaften als Forschungsobjekt
9. November 2012
Das „Parcs Wing Sofa“ gehört zu den Raummodulen, die die britischen Designer Pearson Lloyd für Büromöbelexperte Bene entworfen hat, Foto © Bene, Werner Huthmacher

Wo einst Wände die verschiedenen Aufgabenbereiche im Büro räumlich voneinander trennten, bestimmen heute Möbel auf loftartigen Etagen, wo und wie gearbeitet und kommuniziert wird. Ob zurückgezogen und abgeschirmt, ob mit zwei oder drei Kollegen an einem Besprechungstisch oder in der Pausenlounge – die Wahl der Möbel richtet sich nach der Agenda.

Um die Entwicklung solcher Büromodule eingehend zu untersuchen, hat der Fachbereich Arbeitswissenschaften der TU Chemnitz die Raummöbel „Parcs“ von Büromöbelexperte Bene ausgewählt und sie im Projekthaus Meteor aufgestellt. Die britischen Designer Luke Pearson und Tom Lloyd haben „Parcs“ nach dem Vorbild moderner Stadtlandschaften entworfen. Und zwar nach den Grünflächen in den Städten, in denen die Menschen nach dem Einkauf oder in der Mittagspause ungezwungen Halt machen, um sich auszuruhen, Zeitung zu lesen, zu picknicken oder mit ihren Kindern zu spielen.

Die vertikalen Polstermöbel „Parcs Causeway“, die hohen Ohrensessel „Parcs Wing Chair“ sowie das „Parcs Wing Sofa“ sind zukunftsweisend und haben das Potenzial, sich den Fortschritten der mobilen Bürotechnologien anzupassen. „Immer noch tun sich einige Arbeitgeber schwer damit, anzuerkennen, dass auch Mitarbeiter, die auf einem Sofa und nicht wie bisher an einem Schreibtisch sitzen, produktiv sind und einen Mehrwert für das Unternehmen schaffen,“ so Pearson. Dies wird nun im Projekthaus Meteor aktiv unter Beweis gestellt.

Im Projekthaus Meteor der TU Chemnitz dient die Parcs-Kollektion dem Fachbereich Arbeitswissenschaften als Forschungsobjekt, Foto © Bene, Werner Huthmacher
Die „Parcs“-Kollektion ist darauf ausgerichtet, sich den technologischen Entwicklungen anzupassen, Foto © Bene, Werner Huthmacher
Die Sessel „Parcs Wing Chair“ mit hoher Rückenlehne und abschirmenden Kopfelementen sind für das individuelle, konzentrierte Arbeiten konzipiert, Foto © Bene, Werner Huthmacher
ABK Architekten haben das Projekthaus Meteor der TU Chemnitz entworfen, Foto © Bene, Werner Huthmacher
Systeme
Bene: PARCS Wing Chair @ Stylepark
Bene
PARCS Wing Chair
PearsonLloyd
Bene: PARCS Causeway @ Stylepark
Bene
PARCS Causeway
PearsonLloyd
Bene: PARCS Wing Sofa @ Stylepark
Bene
PARCS Wing Sofa
PearsonLloyd
Architektur › 2012 › November
Arbeitslandschaften als Forschungsobjekt
9. November 2012
Wo einst Wände die verschiedenen Aufgabenbereiche im Büro räumlich voneinander trennten, bestimmen heute Möbel auf loftartigen Etagen, wo und wie gearbeitet und kommuniziert wird. Ob zurückgezogen und abgeschirmt, ob mit zwei oder drei Kollegen an einem Besprechungstisch oder in der Pausenlounge – die Wahl der Möbel richtet sich nach der Agenda.

Um die Entwicklung solcher Büromodule eingehend zu untersuchen, hat der Fachbereich Arbeitswissenschaften der TU Chemnitz die Raummöbel „Parcs“ von Büromöbelexperte Bene ausgewählt und sie im Projekthaus Meteor aufgestellt. Die britischen Designer Luke Pearson und Tom Lloyd haben „Parcs“ nach dem Vorbild moderner Stadtlandschaften entworfen. Und zwar nach den Grünflächen in den Städten, in denen die Menschen nach dem Einkauf oder in der Mittagspause ungezwungen Halt machen, um sich auszuruhen, Zeitung zu lesen, zu picknicken oder mit ihren Kindern zu spielen.

Die vertikalen Polstermöbel „Parcs Causeway“, die hohen Ohrensessel „Parcs Wing Chair“ sowie das „Parcs Wing Sofa“ sind zukunftsweisend und haben das Potenzial, sich den Fortschritten der mobilen Bürotechnologien anzupassen. „Immer noch tun sich einige Arbeitgeber schwer damit, anzuerkennen, dass auch Mitarbeiter, die auf einem Sofa und nicht wie bisher an einem Schreibtisch sitzen, produktiv sind und einen Mehrwert für das Unternehmen schaffen,“ so Pearson. Dies wird nun im Projekthaus Meteor aktiv unter Beweis gestellt.