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von 571 Forward End
Ausblick ohne Einblick
20. März 2010
Das Einfamilienhaus in Utrecht der niederländischen Architekten Rocha Tombal sticht in erster Linie durch seine extrudierten Öffnungen, die in alle Richtungen weisen und Ausblicke rund um das Haus gewähren, hervor. Die Öffnungen sind mit einer zusätzlichen Glasscheibe versehen, so dass die Spiegelung des Glases die innen liegenden Fensterrahmen verdeckt und die Rahmen erst auf den zweiten Blick wahrgenommen werden. Darüber hinaus ist das komplette Haus - außer den verglasten Gucklöchern - mit Holzlatten verkleidet.

Im Innenraum stoßen die Flächen exakt aufeinander, Wandkanten bilden feine Konturen. Dünne Linien an den Wänden weisen darauf hin, dass sich dahinter eine Tür verbirgt. Die Türen scheinen ein Stück bewegbare Wand mit Türknopf zu sein, so sehr verschmelzen Türe und Wände in ihrer holzfarbenen Verkleidung miteinander. Sind die Türen geschlossen, ist der Raum komplett von nahezu ununterbrochenen, geraden Flächen eingefasst und kann dadurch ein wohliges Raumgefühl vermitteln. Die Schränke, die komplett in den Wänden verschwinden, unterstreichen diesen Eindruck.

Selbst das Bücherregal passt sich dem Wunsch nach Zurückhaltung an und gibt seine Halterung und Winkel nicht preis. Einzig die Steckdosen und die Haustechnik blitzen weiß und klobig hervor.

www.rocha.tombal.nl

all photos courtesy of Hennie Raaymakers/DAPh
News & Stories › 2010 › März
Ausblick ohne Einblick
20. März 2010
In den Niederlanden steht das Einfamilienhaus der Familie De Haas-Bierings, das mit seinen großen Öffnungen, der Wegeführung im Inneren und der reduzierten Materialität ein wahrhaftiges Raumerlebnis ist.
Das Einfamilienhaus in Utrecht der niederländischen Architekten Rocha Tombal sticht in erster Linie durch seine extrudierten Öffnungen, die in alle Richtungen weisen und Ausblicke rund um das Haus gewähren, hervor. Die Öffnungen sind mit einer zusätzlichen Glasscheibe versehen, so dass die Spiegelung des Glases die innen liegenden Fensterrahmen verdeckt und die Rahmen erst auf den zweiten Blick wahrgenommen werden. Darüber hinaus ist das komplette Haus - außer den verglasten Gucklöchern - mit Holzlatten verkleidet.

Im Innenraum stoßen die Flächen exakt aufeinander, Wandkanten bilden feine Konturen. Dünne Linien an den Wänden weisen darauf hin, dass sich dahinter eine Tür verbirgt. Die Türen scheinen ein Stück bewegbare Wand mit Türknopf zu sein, so sehr verschmelzen Türe und Wände in ihrer holzfarbenen Verkleidung miteinander. Sind die Türen geschlossen, ist der Raum komplett von nahezu ununterbrochenen, geraden Flächen eingefasst und kann dadurch ein wohliges Raumgefühl vermitteln. Die Schränke, die komplett in den Wänden verschwinden, unterstreichen diesen Eindruck.

Selbst das Bücherregal passt sich dem Wunsch nach Zurückhaltung an und gibt seine Halterung und Winkel nicht preis. Einzig die Steckdosen und die Haustechnik blitzen weiß und klobig hervor.

www.rocha.tombal.nl