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Das NO99 Theater in Tallinn von Salto AB
4. Februar 2012
Das „NO99 Theater" ist ein Gebäudekomplex an der Schwelle vom reinen funktionalen Containerbau zu einer Kunstinstallation. Anlässlich eines größer angelegten Bebauungsplanes der Stadt Tallinn zur Kulturhauptstadt Europas 2011 wurde das NO99 Theater als temporäre Sommerresidenz errichtet. Von Mai bis Oktober fanden hier kulturelle Veranstaltungen und Theateraufführungen statt. Das „Stroh-Theater" liegt im Zentrum Tallinns, oberhalb der ehemaligen Skoone Bastion, einer der am besten erhaltenen barocken Festungen Estlands.

Das Theater ist auf einem abfallenden Gelände terrassenartig angelegt. Ein Tunnelgang führt in mehreren Stufen hinauf in den Konzert- und Theatersaal. Nicht allein die Bauweise – das Theater ist eine einfache, mit Stroh ausgekleidete Holzkonstruktion –, sondern auch das durchgängige Schwarz verleihen dem Bau einen solitären Charakter. Die Strohballen wurden einheitlich schwarz besprüht und in Reih und Glied neben- und übereinandergestapelt. Ein wenig erinnert die Gebäudestruktur an traditionelle Gradierwerke, wie sie heute noch in manchen Kuranlagen einiger europäische Länder zu finden sind. Entworfen haben den temporären Kulturbau die Estländischen Architekten von Salto AB.

www.salto.ee
NO99 Theater in Tallinn von Salto AB | Alle Fotos © Martin Siplane, Paul Aguraiuja, Karli Luik
Architektur › 2012 › Februar
Das NO99 Theater in Tallinn von Salto AB
4. Februar 2012
Das „NO99 Theater" ist ein Gebäudekomplex an der Schwelle vom reinen funktionalen Containerbau zu einer Kunstinstallation. Anlässlich eines größer angelegten Bebauungsplanes der Stadt Tallinn zur Kulturhauptstadt Europas 2011 wurde das NO99 Theater als temporäre Sommerresidenz errichtet. Von Mai bis Oktober fanden hier kulturelle Veranstaltungen und Theateraufführungen statt. Das „Stroh-Theater" liegt im Zentrum Tallinns, oberhalb der ehemaligen Skoone Bastion, einer der am besten erhaltenen barocken Festungen Estlands.

Das Theater ist auf einem abfallenden Gelände terrassenartig angelegt. Ein Tunnelgang führt in mehreren Stufen hinauf in den Konzert- und Theatersaal. Nicht allein die Bauweise – das Theater ist eine einfache, mit Stroh ausgekleidete Holzkonstruktion –, sondern auch das durchgängige Schwarz verleihen dem Bau einen solitären Charakter. Die Strohballen wurden einheitlich schwarz besprüht und in Reih und Glied neben- und übereinandergestapelt. Ein wenig erinnert die Gebäudestruktur an traditionelle Gradierwerke, wie sie heute noch in manchen Kuranlagen einiger europäische Länder zu finden sind. Entworfen haben den temporären Kulturbau die Estländischen Architekten von Salto AB.

www.salto.ee