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Digitale Zeitreise
21. November 2012
Bei der Digitaluhr „SPARC MGS“ von Ventura lassen sich alle Funktionen intuitiv über einen zentralen Scroller bedienen, Foto © Ventura

Schweizer Uhren stehen für hohe Qualität und Traditionsbewusstsein, aber auch für innovative Gestaltung, denkt man etwa an die Entstehungsgeschichte der digitalen Uhrenmarke Ventura in Dübendorf. Gegründet 1989 von Pierre und Yuko Nobs, schaffte schon ihr allererstes Uhrenmodell „watch Flemming Bo Hansen“ die Aufnahme in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art in New York. Weitere Erfolgsmodelle wie die „v-matic Mechanik-Chronometer“ folgten. Mit der „SPARC“ entstand im Jahr 2000 die weltweit erste automatische Digitaluhr. Mag der Entscheid zur Fokussierung auf digitale Uhren für eine Schweizer Uhrenmarke als revolutionärer Schritt erscheinen, so war er für Ventura nur konsequent, weil sie sich durch den Einsatz handelsüblicher Mechanik-Werke in ihrer Gestaltungsfreiheit erheblich eingeschränkt fühlte. Die Entwicklung und Manufaktur eigener digitaler Werke erlaubt es dem innovativen Unternehmen – welches übrigens auch in einer Niederlassung in Würzburg produziert –, Uhren frei zu gestalten und so eine völlig eigenständige Formensprache zu pflegen. Die hauseigene Software des patentierten EasySkroll® Betriebssystems ermöglicht den Einsatz eines zentralen Scrollers und eine intuitive Bedienung der zahlreichen Funktionen.

Da die leistungsstarken Mikroprozessoren selbst programmiert werden, verfügen die Ventura-Uhrmacher nebst traditionellen Fertigkeiten über Kenntnisse in angewandter Elektronik und sind befähigt, diese während des ganzen langen Lebens einer Ventura-Uhr immer auf den letzten technischen Stand aufzurüsten.

Auf die Kritik, digitale Uhren seien wegen der Massenware aus China mit einem Billig-Image behaftet, reagiert Firmenchef Nobs mit Gelassenheit und zitiert den phänomenalen Erfolg von Apple. Auch Ventura setzt auf hohe Funktionalität und zeitlose Formgebung, die vom leider viel zu früh verstorbenen Schweizer Architekten Hannes Wettstein geprägt wurde. So werden die Ventura-Zeitmesser seit der Gründung immer wieder mit renommierten internationalen Designpreisen ausgezeichnet, die aktuelle „SPARC MGS“ wurde erst kürzlich mit dem GOOD DESIGN Award Japan, dem Red Dot „Best of the Best 2012“ des Design Centers Essen und dem German Design Award “Special Mention 2013“ geehrt.

Hinter den Anzeigen der Ventura-Uhren verbergen sich 250 angesteuerte Segmente, Foto © VenturaHinter den Anzeigen der Ventura-Uhren verbergen sich 250 angesteuerte Segmente, Foto © Ventura
Eine spezielle Oberflächenhärtung von Edelstahl und Titan – Durinox® und Titanox® – garantieren die lange Lebensdauer der Ventura-Uhren, Foto © Ventura
Der von Designer Hannes Wettstein gestaltete Knick schützt den Scroller und öffnet gleichzeitig den Zugriffswinkel, Foto © Ventura
In der eigenen Elektronik-Manufaktur wird jede Ventura-Uhr von Hand gefertigt, Foto © Ventura
Die Gründer der Uhrenmarke Ventura: Pierre und Yuko Nobs im Jahr 1995, Foto © Ventura
Ausgeklügelte Technik: Die EasySkroll-Mechanik überträgt die Scroller-Bewegungen auf die Elektronik des Zeit-Moduls, Foto © Ventura
Perfektion bis ins kleinste Detail: Zapfenschliff im Innern der Band-Faltschließe, Foto © Ventura
Die Armbanduhr „SPARC MGS“ wird alleine durch die Bewegung ihres Trägers betrieben, Foto © Ventura
Die „SPARC MGS“ in der Version „Nero assoluto", Foto © Ventura
Der schwarze Kalbsleder-Gürtel gehört zum Set „Gents und Belts“ und verfügt über eine Präzisions-Schließe aus geschmiedetem Edelstahl, Foto © Ventura
„Gents und Belts“ ist ein 3-teiliges Werkzeug-Set im Lederetui, Foto © Ventura
Systeme
Ventura: Sparc MGS W55R1 @ Stylepark
Ventura
Sparc MGS W55R1
Studio Hannes Wettstein
Ventura: Sparc MGS W51S @ Stylepark
Ventura
Sparc MGS W51S
Ventura: Sparc MGS W56S @ Stylepark
Ventura
Sparc MGS W56S
Ventura: Sparc MGS W50R1 @ Stylepark
Ventura
Sparc MGS W50R1
Ventura: Sparc MGS W56S @ Stylepark
Ventura
Sparc MGS W56S
Architektur › 2012 › November
Digitale Zeitreise
21. November 2012
Schweizer Uhren stehen für hohe Qualität und Traditionsbewusstsein, aber auch für innovative Gestaltung, denkt man etwa an die Entstehungsgeschichte der digitalen Uhrenmarke Ventura in Dübendorf. Gegründet 1989 von Pierre und Yuko Nobs, schaffte schon ihr allererstes Uhrenmodell „watch Flemming Bo Hansen“ die Aufnahme in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art in New York. Weitere Erfolgsmodelle wie die „v-matic Mechanik-Chronometer“ folgten. Mit der „SPARC“ entstand im Jahr 2000 die weltweit erste automatische Digitaluhr. Mag der Entscheid zur Fokussierung auf digitale Uhren für eine Schweizer Uhrenmarke als revolutionärer Schritt erscheinen, so war er für Ventura nur konsequent, weil sie sich durch den Einsatz handelsüblicher Mechanik-Werke in ihrer Gestaltungsfreiheit erheblich eingeschränkt fühlte. Die Entwicklung und Manufaktur eigener digitaler Werke erlaubt es dem innovativen Unternehmen – welches übrigens auch in einer Niederlassung in Würzburg produziert –, Uhren frei zu gestalten und so eine völlig eigenständige Formensprache zu pflegen. Die hauseigene Software des patentierten EasySkroll® Betriebssystems ermöglicht den Einsatz eines zentralen Scrollers und eine intuitive Bedienung der zahlreichen Funktionen.

Da die leistungsstarken Mikroprozessoren selbst programmiert werden, verfügen die Ventura-Uhrmacher nebst traditionellen Fertigkeiten über Kenntnisse in angewandter Elektronik und sind befähigt, diese während des ganzen langen Lebens einer Ventura-Uhr immer auf den letzten technischen Stand aufzurüsten.

Auf die Kritik, digitale Uhren seien wegen der Massenware aus China mit einem Billig-Image behaftet, reagiert Firmenchef Nobs mit Gelassenheit und zitiert den phänomenalen Erfolg von Apple. Auch Ventura setzt auf hohe Funktionalität und zeitlose Formgebung, die vom leider viel zu früh verstorbenen Schweizer Architekten Hannes Wettstein geprägt wurde. So werden die Ventura-Zeitmesser seit der Gründung immer wieder mit renommierten internationalen Designpreisen ausgezeichnet, die aktuelle „SPARC MGS“ wurde erst kürzlich mit dem GOOD DESIGN Award Japan, dem Red Dot „Best of the Best 2012“ des Design Centers Essen und dem German Design Award “Special Mention 2013“ geehrt.