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Draußen nur Kännchen
27. Juni 2016
Wahrscheinlich kennen nur sehr wenige Kölner den Hanns-Hartmann-Platz. Dabei liegt er sehr zentral direkt an der Breiten Straße, einer der am meisten frequentierten Einkaufsstraßen im Stadtzentrum. Typisch für Köln hat auch hier die Kombination aus kleinteilig-mittelalterlichem Stadtgrundriss und großmaßstäblicher Nachkriegsbebauung eine merkwürdige, ungenutzte Restfläche an der belebten Shoppingmeile erzeugt.

Auf Betreiben des Westdeutschen Rundfunks, dem das Grundstück und das angrenzende Haus Berlich aus den 1960er-Jahren gehört, gaben die Kölner Architekten Coersmeier Tebroke dem Platz eine neue Gestaltung und ergänzten den „WDR Pavillon“. Der Entwurf überzeugt durch eine angenehme Selbstverständlichkeit, als hätte der Platz schon immer so ausgesehen. Das zeig sich insbesondere in der Architektur des Pavillons, die sich an den großen Nachbargebäuden orientiert und dabei deren Gestaltungssprache mit zeitgemäßen Mitteln neu interpretiert. Mit den Glas-Faltwänden von Solarlux erreichen die Architekten eine großzügig wirkende Transparenz, die den Pavillon leicht und einladend wirken lässt, und die abends mit farbigem Licht effektvoll inszeniert wird.

Für die Platzgestaltung wählten die Architekten die gleiche Pflasterung wie in der Breiten Straße und verbanden so die unterschiedlich genutzten Bereiche. Vor dem WDR-Haus sorgt dagegen ein 205 Quadratmeter großes, langgestrecktes Wasserbassin dafür, dass zwischen den Büros im Erdgeschoß und dem öffentlichen Raum ein wenig Distanz entsteht. Bei dem Pavillon gibt es diese Abgrenzung nicht. Architekt Ulrich Coersmeier sagt: „Man sitzt auch innen auf dem Platz – der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist also ganzjährig gegeben.“ Für diesen fließenden Übergang wurde die Tragkonstruktion des Flugdachs geschickt minimiert, eine Verglasung mit Solarlux-Faltwänden installiert und ein Bodenbelag in der Farbe des Platzes gewählt. Außerdem ist der Übergang tatsächlich komplett schwellenlos gestaltet: Die Bodenschienen sind im Bodenbelag eingelassen, so dass ein barrierefreier Publikumsverkehr gewährleistet ist. (rw)

www.solarlux.de
Der neue WDR-Pavillon bringt städtisches Leben zurück in die Fußgängerzone an der Breiten Straße in Köln. Foto © Solarlux
Die Glas-Faltwände von Solarlux ermöglichen einen nahtlosen Übergang von innen nach außen sowie eine betont leichte Konstruktion. Foto © Solarlux
Mit seinem markanten Flugdach und der schwerelosen Transparenz greift der Pavillon die Gestaltung der Nachbargebäude aus den Nachkriegsjahren auf.
Foto © Solarlux
Durch die Transparenz und einen schwellenlosen Übergang sollen Gäste des Pavillons das Gefühl bekommen, auch innen noch auf dem Platz zu sitzen.
Foto © Solarlux
Systeme
Solarlux: SL 25 R @ Stylepark
Solarlux
SL 25 R
Solarlux: SL 97 @ Stylepark
Solarlux
SL 97
Solarlux: SL 70e Clubhaus @ Stylepark
Solarlux
SL 70e Clubhaus
Solarlux: SL 70e @ Stylepark
Solarlux
SL 70e
Solarlux: SL 80 / SL 81 @ Stylepark
Solarlux
SL 80 / SL 81
Solarlux: SL 65 @ Stylepark
Solarlux
SL 65
Architektur › 2016 › Juni
Draußen nur Kännchen
27. Juni 2016
Wahrscheinlich kennen nur sehr wenige Kölner den Hanns-Hartmann-Platz. Dabei liegt er sehr zentral direkt an der Breiten Straße, einer der am meisten frequentierten Einkaufsstraßen im Stadtzentrum. Typisch für Köln hat auch hier die Kombination aus kleinteilig-mittelalterlichem Stadtgrundriss und großmaßstäblicher Nachkriegsbebauung eine merkwürdige, ungenutzte Restfläche an der belebten Shoppingmeile erzeugt.

Auf Betreiben des Westdeutschen Rundfunks, dem das Grundstück und das angrenzende Haus Berlich aus den 1960er-Jahren gehört, gaben die Kölner Architekten Coersmeier Tebroke dem Platz eine neue Gestaltung und ergänzten den „WDR Pavillon“. Der Entwurf überzeugt durch eine angenehme Selbstverständlichkeit, als hätte der Platz schon immer so ausgesehen. Das zeig sich insbesondere in der Architektur des Pavillons, die sich an den großen Nachbargebäuden orientiert und dabei deren Gestaltungssprache mit zeitgemäßen Mitteln neu interpretiert. Mit den Glas-Faltwänden von Solarlux erreichen die Architekten eine großzügig wirkende Transparenz, die den Pavillon leicht und einladend wirken lässt, und die abends mit farbigem Licht effektvoll inszeniert wird.

Für die Platzgestaltung wählten die Architekten die gleiche Pflasterung wie in der Breiten Straße und verbanden so die unterschiedlich genutzten Bereiche. Vor dem WDR-Haus sorgt dagegen ein 205 Quadratmeter großes, langgestrecktes Wasserbassin dafür, dass zwischen den Büros im Erdgeschoß und dem öffentlichen Raum ein wenig Distanz entsteht. Bei dem Pavillon gibt es diese Abgrenzung nicht. Architekt Ulrich Coersmeier sagt: „Man sitzt auch innen auf dem Platz – der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist also ganzjährig gegeben.“ Für diesen fließenden Übergang wurde die Tragkonstruktion des Flugdachs geschickt minimiert, eine Verglasung mit Solarlux-Faltwänden installiert und ein Bodenbelag in der Farbe des Platzes gewählt. Außerdem ist der Übergang tatsächlich komplett schwellenlos gestaltet: Die Bodenschienen sind im Bodenbelag eingelassen, so dass ein barrierefreier Publikumsverkehr gewährleistet ist. (rw)

www.solarlux.de