transparent_layer
db-images/cms/banner/img/l1_v369374_958_728_90-1.jpg
Blättern: First Back
von 573 Forward End
Durchs Wasser gehen – Laufgrabenbrücke in den Niederlanden von Ro&Ad Architekten
22. November 2011
Die holländische Wasserlinie wurde für militärische Zwecke ursprünglich bereits im 17. Jahrhundert errichtet. Heute gilt sie als Weltkulturerbe der UNESCO. Die West-Brabanter Wasserlinie liegt im Südwesten der Niederlande und ist Teil der historischen holländischen Wasserlinie. Hier befindet sich das „Fort de Roovere", ein sternförmig angelegtes und von Wassergräben umschlossenes Fort, das nun nach zwei Jahrhunderten ständigen Verfalls rekonstruiert und Teil eines umliegenden Naherholungsgebietes wurde.

Die planerische Herausforderung für die Architekten des belgisch-niederländischen Büros Ro&Ad Architekten bestand darin die Festungsanlagen wieder begehbar zu machen. Doch statt die Wassergräben mit einer konventionellen Brücke zu überwinden, haben sie einen Weg durch das Wasser entworfen, den die Architekten als „Laufgrabenbrücke" bezeichnen. Eine mit dem Pegel des Wassergrabens abschließende Holzkonstruktion, die dank EPDM-Dichtungsbahnen wasserdicht ausgekleidet wurde. Ein behutsamer, architektonischer Eingriff in die Landschaft, der gleichzeitig ein wahres Erlebnis ist.

www.ro-ad.org

"Wasserlaufgraben" am Fort de Roovere, Halsteren, Niederlande | Alle Fotos © RO&AD architecten
Aus der Ferne betrachtet - eine unsichtbare Brücke
Als Stufen- und Bodenbelag kam das Süd Amerikanische Angelim Vermelho-Hartholz zum Einsatz
Entwurfszeichnung der Architekten
Die Flanken sind mit Accoya® Nutzholz beplankt, einem Oberflächen behandelten, enorm dauerhaften Holzprodukt
Architektur › 2011 › November
Durchs Wasser gehen – Laufgrabenbrücke in den Niederlanden von Ro&Ad Architekten
22. November 2011
Die holländische Wasserlinie wurde für militärische Zwecke ursprünglich bereits im 17. Jahrhundert errichtet. Heute gilt sie als Weltkulturerbe der UNESCO. Die West-Brabanter Wasserlinie liegt im Südwesten der Niederlande und ist Teil der historischen holländischen Wasserlinie. Hier befindet sich das „Fort de Roovere", ein sternförmig angelegtes und von Wassergräben umschlossenes Fort, das nun nach zwei Jahrhunderten ständigen Verfalls rekonstruiert und Teil eines umliegenden Naherholungsgebietes wurde.

Die planerische Herausforderung für die Architekten des belgisch-niederländischen Büros Ro&Ad Architekten bestand darin die Festungsanlagen wieder begehbar zu machen. Doch statt die Wassergräben mit einer konventionellen Brücke zu überwinden, haben sie einen Weg durch das Wasser entworfen, den die Architekten als „Laufgrabenbrücke" bezeichnen. Eine mit dem Pegel des Wassergrabens abschließende Holzkonstruktion, die dank EPDM-Dichtungsbahnen wasserdicht ausgekleidet wurde. Ein behutsamer, architektonischer Eingriff in die Landschaft, der gleichzeitig ein wahres Erlebnis ist.

www.ro-ad.org