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Ein Juwel unter Gesteinen
12. März 2010
Transparenz und Offenheit muss man mögen, gerade im dicht besiedelten Japan. Zentral in einer Seitenstraße im Tokioer Stadtviertel Shibuya-Ku gelegen, verlangte die Bauaufgabe von den Architekten A.L.X. insgesamt fünf Wohneinheiten zu errichten. Die Wohnungen verhalten sich zueinander und auch der benachbarten Bebauung gegenüber in einem fein austarierten Verhältnis von freiem Grundriss, weiten Öffnungen und der nötigen Privatsphäre. Jede der ungewöhnlich gestalteten, eher asymmetrischen Fassaden erlaubt ganz eigene Ansichten, je nachdem aus welcher Perspektive man sich dem Gebäude nähert. Die Grenzen, die der Bauplatz vorgegeben hat, erfordern höchste Ansprüche an den Entwurf, um für alle Wohnungen eine hinreichende Belichtung und Aussicht möglich zu machen. Daraus ergibt sich auch die Grundrissform des Parallelogramms, wobei alle Wohnetagen unterschiedlich entwickelt sind und ihre Position innerhalb des Gebäudes nicht von außen erkennbar ist. Dies gewährt schließlich auch die gewünschte Privatheit in einem ansonsten recht offenen Haus.

A.L.X architects label xain
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Architektur › 2010 › März
Ein Juwel unter Gesteinen
12. März 2010
In einer dicht besiedelten Gegend, neben Plattenbauten und Hochhäusern, sticht ein weiß getünchtes Mehrfamilienhaus hervor. Die Kanten des Gebäudes sind abgeschrägt, als wenn sie damit versuchen würden der Bedrängung zu weichen.
Transparenz und Offenheit muss man mögen, gerade im dicht besiedelten Japan. Zentral in einer Seitenstraße im Tokioer Stadtviertel Shibuya-Ku gelegen, verlangte die Bauaufgabe von den Architekten A.L.X. insgesamt fünf Wohneinheiten zu errichten. Die Wohnungen verhalten sich zueinander und auch der benachbarten Bebauung gegenüber in einem fein austarierten Verhältnis von freiem Grundriss, weiten Öffnungen und der nötigen Privatsphäre. Jede der ungewöhnlich gestalteten, eher asymmetrischen Fassaden erlaubt ganz eigene Ansichten, je nachdem aus welcher Perspektive man sich dem Gebäude nähert. Die Grenzen, die der Bauplatz vorgegeben hat, erfordern höchste Ansprüche an den Entwurf, um für alle Wohnungen eine hinreichende Belichtung und Aussicht möglich zu machen. Daraus ergibt sich auch die Grundrissform des Parallelogramms, wobei alle Wohnetagen unterschiedlich entwickelt sind und ihre Position innerhalb des Gebäudes nicht von außen erkennbar ist. Dies gewährt schließlich auch die gewünschte Privatheit in einem ansonsten recht offenen Haus.

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