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von 573 Forward End
Fashion für den Boden
7. April 2015
Im Januar 2015 eröffnete der neue Campus des „Istituto Marangoni“ in Mailand, gestaltet von Studio Cappellini.
Foto © Beppe Raso

Mode, Design und Handwerk können eine durchaus anregende Verbindung eingehen – wie die Produkte des schwedischen Herstellers Bolon deutlich zeigen. Das Traditionsunternehmen mit Sitz in Ulricehamn fertigt aufwändige Bodenbeläge in äußerst reizvollen Designs. Die feinsinnigen Farbtöne und –kombinationen und kunstvollen Muster sind beliebte Gestaltungmittel bei Designern und Architekten. So gehören etwa Tom Dixon, Jean Nouvel und Renzo Piano zum erlesenen Kundenkreis des Unternehmens.
Auch der italienische Architekt und Designer Giulio Cappellini von Studio Cappellini wählte einen Bodenbelag von Bolon, als er 2014 den neuen Campus des „Istituto Marangoni“ in der Via Cerva in Mailand gestaltete. Auf der renommierte Mode- und Designschule, 1935 von der Schneiderin Giulia Marangoni gegründet, werden junge Kreative in den Bereichen Produkt- und Shopdesign sowie Mode und Modemanagement geschult.

Cappellini setzte in den Seminarräumen und Lounge-Bereichen Akzente durch Stühle und Tische unterschiedlichsten Couleurs. So können die Studenten etwa auf leuchtend gelben „Dalia Sesseln“ von Marcel Wanders Platz nehmen oder ihre Bücher im roten Schubladenschrank „Revolving Cabinet“ von Shiro Kuramata ablegen. Inmitten dieser Farbenvielfalt bildet der gewebte Vinylbodenbelag „Botanic Tilia“ in gedeckten Erdtönen einen gelungenen Kontrast. Die weichen Farbnuancen des Bodens changieren zwischen grau, braun und beige und strukturieren die großzügigen Flächen, ohne aufdringlich zu wirken.

„Botanic Tilia“ wurde von Bolon im Rahmen der Umweltinitiative „Bolon®Green“ entwickelt und enthält einen phthalatfreien Weichmacher aus erneuerbaren, pflanzlichen Rohstoffen. Unter dem Motto „Eine Zukunft ohne ökologischen Fußabdruck“ achtet das Unternehmen auf ökologisch abbaubare Produkte bei der Herstellung. Umweltbewusst aber war Bolon bereits seit seiner Gründung im Jahr 1949 – schon damals zauberte das Unternehmen unter der Leitung von Nils-Erik Eklund herrliche Flickenteppiche aus textilen Abfällen.

www.cappellini.it

Der Bodenbelag „Botanic Tilia“ ist mit seinen feinen, unaufdringlichen Farbnuancen besonders gut für große Flächen in öffentlichen Gebäuden geeignet. Foto © Beppe Raso
Hier wird gelernt: In den Seminarräumen bildet der Vinylbodenbelag in warmen Erdtönen einen Kontrast zu den leuchtend gelben Stühlen. Foto © Beppe Raso
Der Bodenbelag wurde in allen Räumen der Hochschule verlegt, die somit alles andere als steril wirken.
Foto © Beppe Raso
Bolon entwirft alle Muster für den Bodenbelag selbst und lässt sich dabei gerne von der Vielfalt der Natur inspirieren.
Foto © Bolon
Systeme
Bolon: Bayadere Pink @ Stylepark
Bolon
Bayadere Pink
Missoni
Bolon: Wing 1 @ Stylepark
Bolon
Wing 1
Bolon: Flow Alga @ Stylepark
Bolon
Flow Alga
Marie Eklund
Bolon: Botanic @ Stylepark
Bolon
Botanic
Marie Eklund
Bolon: Bolon By Missoni Optical Turquoise @ Stylepark
Bolon
Bolon By Missoni Optical Turquoise
Missoni
Bolon: Artisan Oil @ Stylepark
Bolon
Artisan Oil
Marie Eklund
Architektur › 2015 › April
Fashion für den Boden
7. April 2015
Mode, Design und Handwerk können eine durchaus anregende Verbindung eingehen – wie die Produkte des schwedischen Herstellers Bolon deutlich zeigen. Das Traditionsunternehmen mit Sitz in Ulricehamn fertigt aufwändige Bodenbeläge in äußerst reizvollen Designs. Die feinsinnigen Farbtöne und –kombinationen und kunstvollen Muster sind beliebte Gestaltungmittel bei Designern und Architekten. So gehören etwa Tom Dixon, Jean Nouvel und Renzo Piano zum erlesenen Kundenkreis des Unternehmens.
Auch der italienische Architekt und Designer Giulio Cappellini von Studio Cappellini wählte einen Bodenbelag von Bolon, als er 2014 den neuen Campus des „Istituto Marangoni“ in der Via Cerva in Mailand gestaltete. Auf der renommierte Mode- und Designschule, 1935 von der Schneiderin Giulia Marangoni gegründet, werden junge Kreative in den Bereichen Produkt- und Shopdesign sowie Mode und Modemanagement geschult.

Cappellini setzte in den Seminarräumen und Lounge-Bereichen Akzente durch Stühle und Tische unterschiedlichsten Couleurs. So können die Studenten etwa auf leuchtend gelben „Dalia Sesseln“ von Marcel Wanders Platz nehmen oder ihre Bücher im roten Schubladenschrank „Revolving Cabinet“ von Shiro Kuramata ablegen. Inmitten dieser Farbenvielfalt bildet der gewebte Vinylbodenbelag „Botanic Tilia“ in gedeckten Erdtönen einen gelungenen Kontrast. Die weichen Farbnuancen des Bodens changieren zwischen grau, braun und beige und strukturieren die großzügigen Flächen, ohne aufdringlich zu wirken.

„Botanic Tilia“ wurde von Bolon im Rahmen der Umweltinitiative „Bolon®Green“ entwickelt und enthält einen phthalatfreien Weichmacher aus erneuerbaren, pflanzlichen Rohstoffen. Unter dem Motto „Eine Zukunft ohne ökologischen Fußabdruck“ achtet das Unternehmen auf ökologisch abbaubare Produkte bei der Herstellung. Umweltbewusst aber war Bolon bereits seit seiner Gründung im Jahr 1949 – schon damals zauberte das Unternehmen unter der Leitung von Nils-Erik Eklund herrliche Flickenteppiche aus textilen Abfällen.

www.cappellini.it