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Fließende Linien
5. Juli 2016
Es begann 1968. Arne Jacobsen gewann den Wettbewerb für einen Neubau der Dänischen Nationalbank und plante anschließend das Gebäude bis ins Detail. Auch in den Armaturen spiegelte sich seine funktionale, extrem reduzierte Formensprache und so entstand in Zusammenarbeit mit Vola der inzwischen ikonische Eingriffmischer KV1.

Der soeben erschienene, neueste Katalog von Vola zeigt das Jacobsens Design seitdem zwar äußerst facettenreich weiterentwickelt wurde, aber immer noch auf seinen einfachen geometrischen Formen beruht. In nun fast fünfzig Jahren ist eine Produktpalette entstanden, die Jacobsen wohl nicht einmal erahnen konnte. Der Katalog illustriert dabei auch den Wandel von Bädern und Küchen, die schon lange keine rein funktionalen Räume mehr sind. Aus nüchternen Nasszellen wurden luxuriöse Wellnessbäder und praktische Einbauküchen wandelten sich zu eleganten Küchenblöcken, die inzwischen als zentrale Elemente auch die Wohnbereiche prägen.

Bei dieser Tendenz zu großzügig geschnittenen Räumen und einer minimalistischen Formensprache zählt jedes Detail. Der Vola-Katalog zeigt, wie die Armaturen in den heutigen Küchen zu skulpturalen Elementen auf dem marmornen Küchenblock und die Wannenfüllarmaturen zum freistehenden Objekt im Wellnessraum geworden sind. Die rein funktionalen Armaturen sind zu wichtigen Gestaltungsdetails der Innenräume geworden und auch die Auswahl der Materialien hat sich entschieden verändert. Zum klassischen Chrom und den 14 verschiedenen kräftigen Farben haben sich Messing, Edelstahl und eine Auswahl an Metallicfarben von Kupfer und Gold bis zu schwarzem Chrom gesellt. Damit können kräftige Akzente in der Innenarchitektur gesetzt werden, wie die im Katalog vorgestellten Projekte zeigen.

Das auf geometrischen Grundformen basierende Design der Vola-Armaturen ermöglicht die Erweiterung der Serien um neue Produkte insbesondere in Spas und Waschräumen. Seifenspender mit Sensoren für eine berührungslose Bedienung, kreisrunde Papierspender und Abfallbehälter sowie Duschen und Schwallbrausen sind typische zeitgenössische Varianten des Vola-Designs. Diese Neuentwicklungen und die markanten Armaturen kamen zum Beispiel in den Mandarin Oriental Hotels von London und Hong Kong, im Armani Hotel Dubai oder im Stedelijk Museum in Amsterdam zum Einsatz. Ob Luxushotel, Museum oder Bürogebäude, international renommierte Architekturbüros wie BIG, David Chipperfield Architects oder Jean Nouvel haben sich passend zum jeweiligen Ambiente für Vola entschieden. Und im Londoner Victoria and Albert Museum werden die Armaturen von Arne Jacobsen nicht nur in der Design Sammlung ausgestellt sondern auch in den Waschräumen genutzt. So beweist sich zeitloses, funktionales und schönes Design. (rw)

www.vola.com
Küchenblöcke als Teil der Wohnlandschaft lenken den Blick auf die Armaturen.
Foto © Vola
Der Eingriffmischer KV1 von Arne Jacobsen ist ein zeitloser Klassiker geworden. Vola produziert ihn seit annähernd 50 Jahren. Foto © Vola
Ein Klassiker in vielen Farben und Materialien: Die Formen sind unverändert, die Palette wurde im Laufe der Zeit erweitert. Foto © Vola
Das extrem reduzierte Design der Armaturen von Vola kann in jeder Umgebung eingesetzt werden. Foto © Vola
Die klare Formensprache der KV1 wirkt auch heute noch modern. Foto © Vola
Armaturen von Vola kommen nicht nur im privaten Bereich zum Einsatz.
Foto © Vola
Eine der jüngsten Weiterentwicklungen sind berührungslose Steuerungen, die besonders gerne in öffentlichen Bereichen genutzt werden. Foto © Vola
Handtuchwärmer, freistehende Wannenarmaturen sowie kreisrunde Papierspender und Abfallbehälter für den Wandeinbau gehören zu den Neuerungen der letzten Jahre. Foto © Vola
Systeme
Vola: 070W @ Stylepark
Vola
070W
Aarhus Arkitekterne
Vola: RS10 @ Stylepark
Vola
RS10
Vola: KV1 @ Stylepark
Vola
KV1
Arne Jacobsen
Vola: HV1 / HV1/150 @ Stylepark
Vola
HV1 / HV1/150
Arne Jacobsen
Vola: T60 @ Stylepark
Vola
T60
Aarhus Arkitekterne
Vola: 060 @ Stylepark
Vola
060
Aarhus Arkitekterne
Architektur › 2016 › Juli
Fließende Linien
5. Juli 2016
Es begann 1968. Arne Jacobsen gewann den Wettbewerb für einen Neubau der Dänischen Nationalbank und plante anschließend das Gebäude bis ins Detail. Auch in den Armaturen spiegelte sich seine funktionale, extrem reduzierte Formensprache und so entstand in Zusammenarbeit mit Vola der inzwischen ikonische Eingriffmischer KV1.

Der soeben erschienene, neueste Katalog von Vola zeigt das Jacobsens Design seitdem zwar äußerst facettenreich weiterentwickelt wurde, aber immer noch auf seinen einfachen geometrischen Formen beruht. In nun fast fünfzig Jahren ist eine Produktpalette entstanden, die Jacobsen wohl nicht einmal erahnen konnte. Der Katalog illustriert dabei auch den Wandel von Bädern und Küchen, die schon lange keine rein funktionalen Räume mehr sind. Aus nüchternen Nasszellen wurden luxuriöse Wellnessbäder und praktische Einbauküchen wandelten sich zu eleganten Küchenblöcken, die inzwischen als zentrale Elemente auch die Wohnbereiche prägen.

Bei dieser Tendenz zu großzügig geschnittenen Räumen und einer minimalistischen Formensprache zählt jedes Detail. Der Vola-Katalog zeigt, wie die Armaturen in den heutigen Küchen zu skulpturalen Elementen auf dem marmornen Küchenblock und die Wannenfüllarmaturen zum freistehenden Objekt im Wellnessraum geworden sind. Die rein funktionalen Armaturen sind zu wichtigen Gestaltungsdetails der Innenräume geworden und auch die Auswahl der Materialien hat sich entschieden verändert. Zum klassischen Chrom und den 14 verschiedenen kräftigen Farben haben sich Messing, Edelstahl und eine Auswahl an Metallicfarben von Kupfer und Gold bis zu schwarzem Chrom gesellt. Damit können kräftige Akzente in der Innenarchitektur gesetzt werden, wie die im Katalog vorgestellten Projekte zeigen.

Das auf geometrischen Grundformen basierende Design der Vola-Armaturen ermöglicht die Erweiterung der Serien um neue Produkte insbesondere in Spas und Waschräumen. Seifenspender mit Sensoren für eine berührungslose Bedienung, kreisrunde Papierspender und Abfallbehälter sowie Duschen und Schwallbrausen sind typische zeitgenössische Varianten des Vola-Designs. Diese Neuentwicklungen und die markanten Armaturen kamen zum Beispiel in den Mandarin Oriental Hotels von London und Hong Kong, im Armani Hotel Dubai oder im Stedelijk Museum in Amsterdam zum Einsatz. Ob Luxushotel, Museum oder Bürogebäude, international renommierte Architekturbüros wie BIG, David Chipperfield Architects oder Jean Nouvel haben sich passend zum jeweiligen Ambiente für Vola entschieden. Und im Londoner Victoria and Albert Museum werden die Armaturen von Arne Jacobsen nicht nur in der Design Sammlung ausgestellt sondern auch in den Waschräumen genutzt. So beweist sich zeitloses, funktionales und schönes Design. (rw)

www.vola.com