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Food Court in Farbe
26. Februar 2016
Die Innenarchitektur von Shopping Malls ist oftmals eine zeitgeistige Angelegenheit: Was während der Erbauung noch der letzte Schrei war, wirkt Jahre später angestaubt und bemüht. Statt vieler Besucher herrscht dann gähnende Leere und es braucht ein neues Interior Design, damit sich Gäste wieder wohlfühlen. Vor solch einer Aufgabe standen auch die australischen Architekten des Büros Lucchetti Krelle. Statt aber beim Umbau des „Food Court“ im MLC Centre in Sydney auf kurzlebige Gestaltungsvorlieben zu setzen, entschieden sie sich bei der Innenarchitektur für einen abwechslungsreichem Mix aus hochwertigen und natürlichen Materialien wie den farbgebeizten Stühlen von Zeitraum.

Das MLC Centre ist ein beeindruckendes Hochhaus aus den 1975er Jahren: Der Beton-Bau mit achteckigem Grundriss – durchaus ein Kind seiner Zeit, das mit der Formsprache des Brutalismus spielt – ist ein Entwurf des Architekten Harry Seidler, einem Schüler von Walter Gropius, der bereits 1950 mit seinem futuristischem „Rose Seidler House“ in Wahroonga die australischen Gemüter erregte.
Auf insgesamt 67 Stockwerken bietet das MLC Centre Platz für Büros, ein Theater sowie eine Einkaufsmeile im Sockel. 2015 haben Stuart Krelle und Rachel Luchetti den „Food Court“ dieser Einkaufsmeile neu gestaltet: Holzverkleidete Decken, stimmungsvolles Licht und behagliche Essnischen mit Tischen aus Massivholz sorgen im ringförmigen Atrium für Behaglichkeit, ohne im Widerspruch mit dem rauen Beton-Charme des MLC Centres zu stehen.

Die abwechslungsreiche Kombination aus Bänken, Stühlen sowie Esstischen in unterschiedlichen Größen bietet den Gästen die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Sitz-Arrangements zu wählen. Besonders gesellig wird es an den quadratischen Hochtischen, um die das Architekten-Duo farbenfrohe Barhocker von Zeitraum gruppiert hat. Die schlanken Sitzgelegenheiten aus der Linie „1.3 Bar“ wählten sie in natürlichem Eichenholz, kombiniert mit der Ausführung in frischem Lachsrosa. Letztere ist eine Raffinesse des Herstellers, der mit Hilfe eines aufwendigen Beizverfahrens die Vorzüge des natürlichen Materials trotz Färbung zur Geltung bringt: Die Oberflächen bestechen durch eine semi-transparente Optik, die die natürliche Struktur des Holzes – wie Maserungen oder Einschlüsse – trotz Färbung noch erkennen lässt. „Unser Ziel war es, Farbigkeit ins Spiel zu bringen, ohne das zu verstecken, wofür Zeitraum steht: Holz!“ erklärt Birgit Gämmerler, Geschäftsführerin des Unternehmens. Insgesamt zehn gebeizte Farbvarianten auf der Basis von Eiche bietet Zeitraum an, darunter fünf Grautöne, Kalkweiß wie auch vier Schmuckfarben. (sb)

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Das MLC Centre von Architekt Harry Seidler im australischen Sydney ist mit Büroräumen, einem Theater und einer Shopping Mall internationaler Treffpunkt für Geschäftsleute wie Touristen. Foto © Michael Wee
Jetzt eine Pause: Das Architekten-Duo Stuart Krelle und Rachel Luchetti belebten den „Food Court“ neu – mit hochwertigen Materialien und Möbeln von Zeitraum.
Foto © Michael Wee
Rauer Charme und frische Farben im Atrium: Sichtbeton und Holz, filigrane Drahtstühle in Weiß und Türkis, kombiniert mit Barhockern aus der Linie „1.3 Bar“ lassen keine Langeweile aufkommen. Foto © Michael Wee
Das Auge isst mit: 1.3 Bar in der Ausführung „Eiche natur“, kombiniert mit farbgebeizter Variante in Lachsrosa locken die Gäste an die Hochtische.
Foto © Michael Wee
Transparente Optik mit Raffinesse: Die neue Ausführung ist das Ergebnis eines aufwendigen Beizverfahrens, der die natürliche Struktur des Holzes nicht verdeckt. Foto © Michael Wee
Systeme
Zeitraum: 1.3 Bar @ Stylepark
Zeitraum
1.3 Bar
Kihyun Kim
Zeitraum: Noon 7 @ Stylepark
Zeitraum
Noon 7
El Schmid
Zeitraum: 1.3 Chair @ Stylepark
Zeitraum
1.3 Chair
Kihyun Kim
Zeitraum: 1.3 Stool @ Stylepark
Zeitraum
1.3 Stool
Kihyun Kim
Zeitraum: 1.3 Chair Polster @ Stylepark
Zeitraum
1.3 Chair Polster
Kihyun Kim
Zeitraum: Rail @ Stylepark
Zeitraum
Rail
Kaschkasch
Architektur › 2016 › Februar
Food Court in Farbe
26. Februar 2016
Die Innenarchitektur von Shopping Malls ist oftmals eine zeitgeistige Angelegenheit: Was während der Erbauung noch der letzte Schrei war, wirkt Jahre später angestaubt und bemüht. Statt vieler Besucher herrscht dann gähnende Leere und es braucht ein neues Interior Design, damit sich Gäste wieder wohlfühlen. Vor solch einer Aufgabe standen auch die australischen Architekten des Büros Lucchetti Krelle. Statt aber beim Umbau des „Food Court“ im MLC Centre in Sydney auf kurzlebige Gestaltungsvorlieben zu setzen, entschieden sie sich bei der Innenarchitektur für einen abwechslungsreichem Mix aus hochwertigen und natürlichen Materialien wie den farbgebeizten Stühlen von Zeitraum.

Das MLC Centre ist ein beeindruckendes Hochhaus aus den 1975er Jahren: Der Beton-Bau mit achteckigem Grundriss – durchaus ein Kind seiner Zeit, das mit der Formsprache des Brutalismus spielt – ist ein Entwurf des Architekten Harry Seidler, einem Schüler von Walter Gropius, der bereits 1950 mit seinem futuristischem „Rose Seidler House“ in Wahroonga die australischen Gemüter erregte.
Auf insgesamt 67 Stockwerken bietet das MLC Centre Platz für Büros, ein Theater sowie eine Einkaufsmeile im Sockel. 2015 haben Stuart Krelle und Rachel Luchetti den „Food Court“ dieser Einkaufsmeile neu gestaltet: Holzverkleidete Decken, stimmungsvolles Licht und behagliche Essnischen mit Tischen aus Massivholz sorgen im ringförmigen Atrium für Behaglichkeit, ohne im Widerspruch mit dem rauen Beton-Charme des MLC Centres zu stehen.

Die abwechslungsreiche Kombination aus Bänken, Stühlen sowie Esstischen in unterschiedlichen Größen bietet den Gästen die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Sitz-Arrangements zu wählen. Besonders gesellig wird es an den quadratischen Hochtischen, um die das Architekten-Duo farbenfrohe Barhocker von Zeitraum gruppiert hat. Die schlanken Sitzgelegenheiten aus der Linie „1.3 Bar“ wählten sie in natürlichem Eichenholz, kombiniert mit der Ausführung in frischem Lachsrosa. Letztere ist eine Raffinesse des Herstellers, der mit Hilfe eines aufwendigen Beizverfahrens die Vorzüge des natürlichen Materials trotz Färbung zur Geltung bringt: Die Oberflächen bestechen durch eine semi-transparente Optik, die die natürliche Struktur des Holzes – wie Maserungen oder Einschlüsse – trotz Färbung noch erkennen lässt. „Unser Ziel war es, Farbigkeit ins Spiel zu bringen, ohne das zu verstecken, wofür Zeitraum steht: Holz!“ erklärt Birgit Gämmerler, Geschäftsführerin des Unternehmens. Insgesamt zehn gebeizte Farbvarianten auf der Basis von Eiche bietet Zeitraum an, darunter fünf Grautöne, Kalkweiß wie auch vier Schmuckfarben. (sb)

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