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Fünf Häuser, ein Museum
4. Oktober 2013
Den internationalen Wettbewerb für ein Kunstmuseum in Ahrenshoop gewannen Staab Architekten aus Berlin mit einer bestechenden Idee. Sie orientierten sich an der lokalen Tradition der reetgedeckten Walmdächer und übertrugen deren eigenwillige Formen auf ein modernes Gebäude. Als modernes Material für die Außenhülle wählten sie den Messingwerkstoff TECU® Brass von KME.

Das nun fertig gestellte Museum präsentiert sich von weitem als eine Ansammlung von Einzelbauten, die eng beieinander stehen, wie es in der Region häufig zu sehen ist. Diese fünf Häuser verbindet ein Flachdach, so dass ein Atrium gebildet wird. Daraus ergeben sich unterschiedlich große, rechteckige Museumsräume, die über die kaminartigen Dächer großzügig belichtet werden. Zu sehen sind Werke aus der 120-jährigen Geschichte Ahrenshoops als Künstlerkolonie an der Ostsee.

Die traditionelle Architektur der Küstenregion wurde hier auf verblüffende Weise für die Organisation des Ensembles und die museumstaugliche Belichtung der Räume interpretiert. Auch für die Verkleidung des Betonbaus wurde das übliche, lokale Material in einen modernen Werkstoff übersetzt: TECU® Brass. Mit einem besonderen Profilierungsverfahren wurden die Messingbänder von KME in unregelmäßigen Abständen gekanntet und erinnern nun mit ihrer gestreiften Struktur an die Reeddächer der Region. Zurzeit leuchten sie noch golden im Sonnenlicht, aber im Laufe der Zeit wird die Messinglegierung von KME eine dunklere, grünbraune und anthrazitfarbene Patina erhalten und sich noch besser in die Landschaft einfügen.

Das Museum in Ahrenshoop besteht aus fünf einzelnen Gebäuden, die an reetgedeckte Scheunen erinnern. Ein zentrales Foyer verbindet die fünf Häuser, die jeweils einen Museumsraum bilden. Foto: © Christian Richters / KME
Wie das Reet der traditionellen Dächer wird auch der Messingwerkstoff TECU® Brass im Laufe der Zeit dunkler und erhält eine schöne Patina. Durch ein besonderes Verfahren konnten die TECU®-Messingbänder nach den Vorstellungen der Architekten gekanntet und gebogen werden. Foto: © Christian Richters / KME
Die „abgeschnittenen“ Walmdächer ergeben im Inneren Oberlichter für die Museumräume. Foto: © Christian Richters / KME
Die Museumsbauten ducken sich wie die Nachbarhäuser auch in die Landschaft. Foto: © Christian Richters / KME
Lageplan Kunstmuseum Ahrenshoop. Zeichnung: © Staab Architekten
Grundriss 1:400 | 1. Hauptzugang | 2. Foyer | 3. Ticket / Shop | 4. Ausstellung | 5. Kabinett | 6. Terrasse – Zeichnung: © Staab Architekten
Schnitt 1:400 | 1. Hauptzugang | 2. Foyer | 3. Ticket / Shop | 4. Ausstellung | 5. Kabinett | 6. Terrasse | 7. Büro | 8. Technik | 9. Lager – Zeichnung: © Staab Architekten
Systeme
KME: TECU® BRONZE Streckmetall @ Stylepark
KME
TECU® BRONZE Streckmetall
KME: Pendelleuchte @ Stylepark
KME
Pendelleuchte
Front
KME: TECU® BRASS Verbund-Tafeln @ Stylepark
KME
TECU® BRASS Verbund-Tafeln
KME: Copper View Paravent @ Stylepark
KME
Copper View Paravent
Ferruccio Laviani
KME: TECU® GOLD System-Schindeln, Vitarium Luxlait @ Stylepark
KME
TECU® GOLD System-Schindeln, Vitarium Luxlait
KME: TECU® GOLD Golden Splendour @ Stylepark
KME
TECU® GOLD Golden Splendour
KME: TECU® CLASSIC Bond @ Stylepark
KME
TECU® CLASSIC Bond
KME: TECU® BRONZE @ Stylepark
KME
TECU® BRONZE
KME: TECU® GOLD System-Schindeln @ Stylepark
KME
TECU® GOLD System-Schindeln
KME: TECU® GOLD System-Schindeln @ Stylepark
KME
TECU® GOLD System-Schindeln
Architektur › 2013 › Oktober
Fünf Häuser, ein Museum
4. Oktober 2013
Den internationalen Wettbewerb für ein Kunstmuseum in Ahrenshoop gewannen Staab Architekten aus Berlin mit einer bestechenden Idee. Sie orientierten sich an der lokalen Tradition der reetgedeckten Walmdächer und übertrugen deren eigenwillige Formen auf ein modernes Gebäude. Als modernes Material für die Außenhülle wählten sie den Messingwerkstoff TECU® Brass von KME.

Das nun fertig gestellte Museum präsentiert sich von weitem als eine Ansammlung von Einzelbauten, die eng beieinander stehen, wie es in der Region häufig zu sehen ist. Diese fünf Häuser verbindet ein Flachdach, so dass ein Atrium gebildet wird. Daraus ergeben sich unterschiedlich große, rechteckige Museumsräume, die über die kaminartigen Dächer großzügig belichtet werden. Zu sehen sind Werke aus der 120-jährigen Geschichte Ahrenshoops als Künstlerkolonie an der Ostsee.

Die traditionelle Architektur der Küstenregion wurde hier auf verblüffende Weise für die Organisation des Ensembles und die museumstaugliche Belichtung der Räume interpretiert. Auch für die Verkleidung des Betonbaus wurde das übliche, lokale Material in einen modernen Werkstoff übersetzt: TECU® Brass. Mit einem besonderen Profilierungsverfahren wurden die Messingbänder von KME in unregelmäßigen Abständen gekanntet und erinnern nun mit ihrer gestreiften Struktur an die Reeddächer der Region. Zurzeit leuchten sie noch golden im Sonnenlicht, aber im Laufe der Zeit wird die Messinglegierung von KME eine dunklere, grünbraune und anthrazitfarbene Patina erhalten und sich noch besser in die Landschaft einfügen.