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Fußgängerbrücke von Tobias Rehberger und Schlaich Bergermann und Partner
16. September 2011
Die Brücke „Slinky Springs to Fame" ist eine Fußgängerbrücke bei Oberhausen in Deutschland und führt über den Rhein-Herne-Kanal. Die spiralförmige Bauskulptur ist Teil des Projektes „Emscherkunst.2010" und wurde nach den Vorstellungen des deutschen Künstlers Tobias Rehberger entworfen. Ein farbenfrohes Band, umwickelt von einer stählernen Spirale, verbindet den Kaiserpark mit dem Volkspark auf der Emscher Insel, einem schmalen, aber 34 Kilometer langen Landstreifen. Die Emschergenossenschaft hat den Bau der 406 Meter langen Spannbandbrücke beauftragt, die Entwurfs-, Ausführungs- und Lichtplanung leiteten die Ingenieure von Schlaich Bergermann und Partner.

Die Leichtigkeit des Entwurfs entsteht durch das auf ein Minimum reduzierte Tragwerk der Spannbandbrücke. Zwei Blechbänder aus hochfestem Stahl sind über geneigte Stützen geführt, die resultierende Zugkraft wird über äußere vertikale Zugstäbe in kräftige Widerlager abgetragen. Als Lauffläche dienen aufgeschraubte Betonfertigteile, an denen Brückengeländer und Spirale befestigt sind. Der federnde Kunststoffbelag des Gehweges sowie der farbige Wechsel von Beton und Belag verstärken das dynamische Erlebnis auf der Brücke. Geländer aus Stahlpfosten und Seilnetzen tragen wirkungsvoll zur Schwingungsdämpfung dieser lebendigen Brücke bei.

Der Brückenentwurf Rehbergers erinnert, nicht zuletzt auch wegen seines Titels „Slinky Springs to Fame", an das bekannte Kinderspielzeug namens Slinky. Der Amerikaner Richard James hat die Slinky-Spirale in den vierziger Jahren entwickelt. Heute gibt es Slinky in ganz verschiedenen Formen und Farben.

www.tobias-rehberger.de
www.sbp.de
Foto aus dem Buch: Do you remember technology, erschienen bei Chronical Books | © Stylepark
Die Fußgängerbrücke "Slinky Springs to Fame", benannt nach der gleichnamigen Spielzeug-Spirale | Fotos © Roman Mensing
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