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In Weiß duschen und auf Efeu schauen
3. März 2010
Auch wenn die Niederlande als sehr design-bewusstes Land bekannt sind, ist moderne Architektur im Zentrum von Amsterdam eher selten und von Ausnahmeprojekten geprägt. Ein solches ist für Stylepark dieses 140 Quadratmeter kleine Haus im Stadtviertel Singel. Eigentlich scheint nicht viel dran zu sein an dieser intimen Einraumwohnung, ist doch das Interieur auf das Nötigste zurückgefahren. Ein einziges Zimmer, Küche und Garderobe beim Eingang und ein winziges Schlafzimmer mit Bad im hinteren Bereich gleich neben der Treppe zur Dachterrasse. Das auffälligste Feature dieser minimalistischen Bleibe ist ein „Vertikalgarten", eine Efeu bewachsene Mauer, die parallel zur Fensterwand verläuft. Entworfen von dem holländischen Architektenteam i29 interior architects ist die Immobilie geprägt von ihrer schlichten geradezu puristischen und zurückhaltenden Innenraumgestaltung. Alle Einbauten sind von einer reinen Objekthaftigkeit, die durch ihre Materialqualität besticht. Ein Kokon zum Wohnen, der dem aus Japan stammenden Besitzer kulturell durchaus vertraut sein wird, der aber einiges an Disziplin im Alltag erfordert, um auch in Zukunft so schick und schön ausschauen zu können. Falls dieses „weniger ist mehr" mal nicht mehr gefällt, finden sich bestimmt problemlos Interessenten, die kaufbereit zugreifen würden, oder?

www.i29.nl
all photos courtesy of i29 l interior architects
Architektur › 2010 › März
In Weiß duschen und auf Efeu schauen
3. März 2010
In einem kleinen Haus in Amsterdam treten die Einbauten in ein schlichtes allumfassendes Weiß zurück, erst recht in dem Moment, wo sie im Kontrast zu einer grünen Wand aus Efeu stehen.
Auch wenn die Niederlande als sehr design-bewusstes Land bekannt sind, ist moderne Architektur im Zentrum von Amsterdam eher selten und von Ausnahmeprojekten geprägt. Ein solches ist für Stylepark dieses 140 Quadratmeter kleine Haus im Stadtviertel Singel. Eigentlich scheint nicht viel dran zu sein an dieser intimen Einraumwohnung, ist doch das Interieur auf das Nötigste zurückgefahren. Ein einziges Zimmer, Küche und Garderobe beim Eingang und ein winziges Schlafzimmer mit Bad im hinteren Bereich gleich neben der Treppe zur Dachterrasse. Das auffälligste Feature dieser minimalistischen Bleibe ist ein „Vertikalgarten", eine Efeu bewachsene Mauer, die parallel zur Fensterwand verläuft. Entworfen von dem holländischen Architektenteam i29 interior architects ist die Immobilie geprägt von ihrer schlichten geradezu puristischen und zurückhaltenden Innenraumgestaltung. Alle Einbauten sind von einer reinen Objekthaftigkeit, die durch ihre Materialqualität besticht. Ein Kokon zum Wohnen, der dem aus Japan stammenden Besitzer kulturell durchaus vertraut sein wird, der aber einiges an Disziplin im Alltag erfordert, um auch in Zukunft so schick und schön ausschauen zu können. Falls dieses „weniger ist mehr" mal nicht mehr gefällt, finden sich bestimmt problemlos Interessenten, die kaufbereit zugreifen würden, oder?

www.i29.nl