transparent_layer
db-images/cms/banner/img/l2_v354999_958_728_90-1.jpg
Blättern: First Back
von 426 Forward End
Janus – Ausbau und Sanierung des Stadtmuseum Rapperswil-Jona von mlzd
26. Februar 2012
Das Gebäudeensemble des heutigen Stadtmuseums Rapperswil-Jona blickt auf eine über siebenhundertjährige Geschichte zurück. Nun wurde das Gebäude großflächig saniert und nach dem Entwurf des Schweizer Architekturbüros mlzd umgebaut.

Ende des 13. Jahrhunderts war innerhalb der Stadtmauern der malerischen Stadt Rapperswil am Zürichsee eine kleine Burganlage entstanden, bestehend aus einem Wehrturm, einem Wohnhaus und dem verbindenden Wirtschaftsgebäude entlang der Stadtmauer. Einige der aufwendig gestalteten Interieurs aus der Mitte des 16. Jahrhunderts haben sich bis heute erhalten und bilden den Nukleus des von 1943 an in den drei Häusern eingerichteten Museums. Die Nutzung als Museum erforderte einige Anpassungen, wozu insbesondere ein Umbau von 1960 gehörte, der den Zwischenbau mit einer historisierenden Fachwerkfassade samt offenen Galerien versah.

Im Jahr 2002 wurde ersichtlich, dass die nach den letzten Besitzern „Breny" benannte Liegenschaft gründlich saniert werden musste – insbesondere der Zwischenbau von 1960 wies erhebliche Baumängel auf. Außerdem hatten sich sich aus der nach und nach gewachsenen Baustruktur komplizierte Wegeführungen ergeben, die heutigen museologischen Ansprüchen nicht genügten. Zeitgleich wurde auf politischer Ebene über einen Zusammenschluss der Städte Rapperswil und Jona nachgedacht, der schließlich 2007 vollzogen wurde. Die Sanierung des Museums wurde somit zu einem ersten Gemeinschaftsprojekt der beiden Kommunen auf dem Weg in eine kulturpolitische Zukunft.

Das Projekt „Janus", mit dem mlzd 2007 als Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen waren, verhilft dem Stadtmuseum Rapperswil-Jona zu einem seiner öffentlichen Bedeutung angemessenen Auftritt. Es richtet sich über die Stadtgrenzen hinaus an ein kulturell interessiertes Publikum und präsentiert Museum und Stadt als attraktives Ausflugsziel.

Der in die bestehende Anlage integrierte Neubau fügt sich behutsam in die alte Stadt ein. Fassade und Dach sind so gestaltet, dass die bestehenden Fenster und Türen der Altbauten nirgends durchschnitten werden. Die für die Stadtansicht prägende Nordseite bleibt unverändert. Im historischen Gassenbild hält sich das Gebäude diskret im Hintergrund. Zugleich wird mittels der gediegenen, edlen Bronzefassade aus TECU Bond im Nahbereich ein neuer Akzent gesetzt, der als Hauptzugang zu einem modernen Museumsbau lesbar ist.

www.mlzd.ch
www.kme.com
Foto © Dominique Wehrli
Foto © Dominique Wehrli
Foto © Dominique Wehrli
Foto © Dominique Wehrli
Foto © Dominique Wehrli
Foto © mlzd
Erweiterungsbau des Stadtmuseums "Janus" in der Schweiz | Foto © Dominique Wehrli
Foto © Dominique Wehrli
Foto © Dominique Wehrli
Foto © Dominique Wehrli
Foto © Dominique Wehrli
Foto © Dominique Wehrli
Foto © mlzd
Foto © mlzd
addthis
Systeme
KME: TECU® BRASS System-Schindeln @ Stylepark
KME
TECU® BRASS System-Schindeln
KME: TECU® BRASS Mesh mit Sonnenschutzelementen @ Stylepark
KME
TECU® BRASS Mesh mit Sonnenschutzelementen
KME: TECU® BRASS Verbund-Tafeln @ Stylepark
KME
TECU® BRASS Verbund-Tafeln
KME: TECU® BRASS Falzdeckung @ Stylepark
KME
TECU® BRASS Falzdeckung