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Kapsel durch die Baugeschichte
19. Mai 2015
Der Finanzdienstleister MBL aus Sidney war auf der Suche nach einem neuen Standort und bezog 2014 die Räume in einem historischen Gebäude am Martin Place, in unmittelbarer Nähe zum Darling Hafen. Das Gebäude wurde 1928 im neoklassizistischen Stil errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Nun sollten hier moderne Arbeitsplätze für die rund 2000 Mitarbeiter der MBL entstehen und das Architekturbüro Johnson Pilton Walker aus Sidney stand vor der Herausforderung, die Modernisierung in Einklang mit den strengen Denkmalschutzauflagen zu bringen. Die Architekten stockten das Gebäude um zwei Etagen auf, in denen sie Büros und Besprechungsräume für den Vorstand unterbrachten. Eine Glaskuppel dient nun als Dach, das die neuen Führungsetagen im zehnten und elften Stock mit ausreichend Tageslicht flutet und die hellen, glatten Flächen aus Marmor und Glas erstrahlen lässt.

Mit zwei neuen Express-Aufzügen gelangt der Vorstand vom Erdgeschoss in die oberen Büros. Dabei entschieden sich die Architekten für transparente Lifts von Schindler aus der Linie „Schindler 7000“, die sie, um den Bestandsbau nicht zu beschädigen, mittig im Erdgeschoss in bereits vorhandene Schachtgruben einbauten. Mit den gläsernen Kabinen und Schächten führten Johnson Pilton Walker das Spiel von Transparenz, Spiegelung und Licht der oberen Etagen fort. Viel Tageslicht strömt in die zylindrische Aufzugskapsel und bietet während der rasanten Fahrt einen fantastischen Panorama-Blick über alle Etagen. Beinahe schwerelos wirken die Kabinen – die Enge im Innern wird durch die transparenten Decken, Wände und Böden aufgelöst und mag so manch einem Mitarbeiter das Gefühl von Beklemmung nehmen. Dafür brauchte es hochentwickelte, technische Lösungen, um die Transparenz der gläsernen Konstruktion nicht durch mechanische Komponenten zu stören.

Schindler entwickelte die Fahrstühle in enger Absprache mit dem Bauherren – als maßgeschneiderte Sonderanfertigungen aus dem eigenen „Research and Development Centre“ in der Schweiz. Das Modell „Schindler 7000“ ist mit bis zu zehn Metern pro Sekunde nicht nur sehr schnell, sondern kann auch ein beachtliches Gewicht von bis zu 4000 Kilogramm transportieren. Zudem wurden veraltete Aufzüge im südlichen und nördlichen Teil des Gebäudes durch neue Modelle aus der Produktlinie „Schindler 5500“ ersetzt. Die Lifte wurden dezent gestaltet – alle dekorativen Elemente sind auf ein Minimum reduziert, damit die historischen Reliefs aus Bronze, Marmor und Kupfer in der Aufzugslobby zur Geltung kommen. Hier können die Mitarbeiter der MBL nun mit einer Geschwindigkeit von bis zu drei Metern pro Sekunde zwischen den Etagen wechseln. Das Verkehrsmanagementsystem „Schindler PORT“ sorgt dabei für intelligente Zielrufsteuerung und Sicherheit durch Zutrittskontrolle per Touchscreen und ID-Karte.

www.jpw.com.au
Gläserne Lifts für die Macquarie Bank Limited: Die beiden „Schindler 7000“ wurden in bereits bestehende Bodenlöcher im Erdgeschoss eingebaut. Foto © Schindler
Express-Fahrt durch das Gebäude: Die runden Panorama-Kabinen führen hoch in die Vorstandsetagen im zehnten und elften Stock. Foto © Schindler
Blick zum Himmel: Die rasante Fahrt gipfelt in der Glaskuppel und bietet eine fantastische Aussicht. Foto © Schindler
Trotz aller Transparenz – alle mechanischen Komponenten mussten so gut wie möglich verdeckt werden. Foto © Schindler
Lichte Büros für den Vorstand: die zwei neuen Etagen mit gläserner Dachkonstruktion. Foto © Schindler
Neue Technik, altes Dekor: Die Marmorverkleidung der historischen Wände durfte beim Einbau der „Schindler 5500“ auf keinen Fall beschädigt werden. Foto © Schindler
Die transparenten Lifts fügen sich gut in die historische Innengestaltung ein.
Foto © Schindler
Ausflug zum Dach: Hier spiegelt sich das einfallende Tageslicht in den transparenten Fahrstuhlkörben. Foto © Schindler
Systeme
Schindler: Schindler 3300 @ Stylepark
Schindler
Schindler 3300
Schindler: Schindler Port @ Stylepark
Schindler
Schindler Port
Schindler: Schindler 7000 @ Stylepark
Schindler
Schindler 7000
Schindler: Schindler 5500 @ Stylepark
Schindler
Schindler 5500
Architektur › 2015 › Mai
Kapsel durch die Baugeschichte
19. Mai 2015
Der Finanzdienstleister MBL aus Sidney war auf der Suche nach einem neuen Standort und bezog 2014 die Räume in einem historischen Gebäude am Martin Place, in unmittelbarer Nähe zum Darling Hafen. Das Gebäude wurde 1928 im neoklassizistischen Stil errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Nun sollten hier moderne Arbeitsplätze für die rund 2000 Mitarbeiter der MBL entstehen und das Architekturbüro Johnson Pilton Walker aus Sidney stand vor der Herausforderung, die Modernisierung in Einklang mit den strengen Denkmalschutzauflagen zu bringen. Die Architekten stockten das Gebäude um zwei Etagen auf, in denen sie Büros und Besprechungsräume für den Vorstand unterbrachten. Eine Glaskuppel dient nun als Dach, das die neuen Führungsetagen im zehnten und elften Stock mit ausreichend Tageslicht flutet und die hellen, glatten Flächen aus Marmor und Glas erstrahlen lässt.

Mit zwei neuen Express-Aufzügen gelangt der Vorstand vom Erdgeschoss in die oberen Büros. Dabei entschieden sich die Architekten für transparente Lifts von Schindler aus der Linie „Schindler 7000“, die sie, um den Bestandsbau nicht zu beschädigen, mittig im Erdgeschoss in bereits vorhandene Schachtgruben einbauten. Mit den gläsernen Kabinen und Schächten führten Johnson Pilton Walker das Spiel von Transparenz, Spiegelung und Licht der oberen Etagen fort. Viel Tageslicht strömt in die zylindrische Aufzugskapsel und bietet während der rasanten Fahrt einen fantastischen Panorama-Blick über alle Etagen. Beinahe schwerelos wirken die Kabinen – die Enge im Innern wird durch die transparenten Decken, Wände und Böden aufgelöst und mag so manch einem Mitarbeiter das Gefühl von Beklemmung nehmen. Dafür brauchte es hochentwickelte, technische Lösungen, um die Transparenz der gläsernen Konstruktion nicht durch mechanische Komponenten zu stören.

Schindler entwickelte die Fahrstühle in enger Absprache mit dem Bauherren – als maßgeschneiderte Sonderanfertigungen aus dem eigenen „Research and Development Centre“ in der Schweiz. Das Modell „Schindler 7000“ ist mit bis zu zehn Metern pro Sekunde nicht nur sehr schnell, sondern kann auch ein beachtliches Gewicht von bis zu 4000 Kilogramm transportieren. Zudem wurden veraltete Aufzüge im südlichen und nördlichen Teil des Gebäudes durch neue Modelle aus der Produktlinie „Schindler 5500“ ersetzt. Die Lifte wurden dezent gestaltet – alle dekorativen Elemente sind auf ein Minimum reduziert, damit die historischen Reliefs aus Bronze, Marmor und Kupfer in der Aufzugslobby zur Geltung kommen. Hier können die Mitarbeiter der MBL nun mit einer Geschwindigkeit von bis zu drei Metern pro Sekunde zwischen den Etagen wechseln. Das Verkehrsmanagementsystem „Schindler PORT“ sorgt dabei für intelligente Zielrufsteuerung und Sicherheit durch Zutrittskontrolle per Touchscreen und ID-Karte.

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