transparent_layer
db-images/cms/banner/img/l1_v369373_958_728_90-1.jpg
Blättern: First Back
von 573 Forward End
Mein, dein, unser Arbeitsplatz
2. Oktober 2015
Von der Pilotfläche zur endgültigen Neugestaltung: Jürgen Bartels, Abteilungsleiter in der Basler
Versicherung, erklärt, warum sich die neuen Bürozonen mit Möbeln von Lista Office LO im Hauptsitz
bewährt haben. Foto © Total Office Management AG

Das zeitgemäße Büro mit neuen Arbeitsplatzsystemen hat sich schon längst aus der Enge konventioneller Einzelzimmer und verstaubter Denkweisen verabschiedet – geht es nach Architekten, Designern und Möbelherstellern. In der Realität finden die neuen Konzepte wachsende Verbreitung, statt klassischer Arbeitszellen entstehen zunehmend modular aufgebaute und verspielt gestaltete Bürolandschaften, die mit Raum-in-Raum-Konstruktionen, Lounges sowie jeder Menge Akustikpaneele aufwarten und Titel wie „Business Garden“ tragen. Doch was taugt die neue Ordnung, die mehr Flexibilität und Kreativität am Arbeitsplatz verspricht, in der Praxis wirklich? 2014 hat die Schweizer Beratungsfirma Total Office Management am Hauptsitz der Basler Versicherungen eine Pilotfläche mit Möbeln von Lista Office LO für knapp 100 Mitarbeiter eingerichtet. Das Konzept hatte Erfolg und wurde dieses Jahr auf die übrigen Räume mit 300 Mitarbeitern übertragen. Die feste Sitzordnung wurde weitgehend aufgelöst und durch einzelne Zonen mit unterschiedlichen Funktionen ersetzt. Raum-in-Raum-Konstruktionen aus der Linie „Touch Down“ bieten Platz für temporäres, stilles Arbeiten. Die „Work Lounge“ schafft Raum für Teamdialog und spontanen Austausch, während Bereiche mit höhenverstellbaren Sitz-/Stehtischen aus der Linie „LO Extend“ den optimalen Arbeitsplatz für die klassische Büroarbeit darstellen. Service-Funktionen wie Drucken und Kopieren sind im „Document Center“ konzentriert. Jürgen Bartels, Leiter der Abteilung Software Engineering im Basler Versicherungskonzern, erklärt im Gespräch mit Sara Bertsche, wie die neue Büroeinrichtung von den Mitarbeitern angenommen wurde.

Sara Bertsche: Warum brauchte es diese neue Ordnung?

Jürgen Bartels: Statt dem üblichen Team-Zellenbüro wollten wir ein non-territoriales Arbeitsplatzkonzept ausprobieren, das besser zum Workflow eines agilen Versicherungskonzerns passt. Außerdem wollten wir den Büroraum effizienter nutzen, mit einem Verhältnis von Arbeitsplätzen zu Mitarbeitern von 1 zu 1,2.

Hatten die Angestellten Mitspracherecht bei der Gestaltung?
Bartels: Natürlich! Jedes Team konnte einen Delegierten stellen. Im Team wurde dann über diverse Aspekte wie Farbgebung, Aufteilung der Räumlichkeiten oder Ausstattung der Sitzungszimmer diskutiert und entschieden.

Welche Elemente haben sich während der Testphase bewährt?

Bartels: Besonders gut wurden die non-territorialen Arbeitsplätze angenommen und auch die „Arena“ als neues Sitzungszimmer sowie die Kaffeezone im Zentrum. Dagegen hat sich herausgestellt, dass die „Homebase“ mit zwanzig festen Arbeitsplätzen zu klein war.

Was muss ein Raum mit sich bringen, um ein Konzept wie die „Neue Basler Arbeitswelt“ umzusetzen?

Bartels: Vor allem braucht es viel Platz für Rückzugsmöglichkeiten. Wir haben das Problem mit „Think Tanks“, Lounges und Sitzungszimmern gelöst. Und, weil viele Mitarbeiter nun auf engerem Raum zusammenarbeiten, ist eine gute Lärmdämmung wichtig. Auch die Verkehrswege müssen von den Sitzplätzen möglichst weit entfernt sein – Sitzplätze am besten nahe an den Fenstern.

Lista Office LO war maßgeblich an der Neugestaltung beteiligt. Warum haben Sie sich für diese Möbelsysteme entschieden?

Bartels: Wir haben schon früher gute Erfahrungen mit dem Hersteller gemacht, der optimal auf unsere Wünsche eingegangen ist und uns auch dieses Mal kompetent beraten hat. Die Möbel zeichnen sich durch sehr gute Qualität und zeitloses Design aus – schließlich muss der Mitarbeiter ja über einen langen Zeitraum mit den Möbeln auskommen.

www.totaloffice.ch

MEHR über die Neue Basler Arbeitswelt

„Touch Down“ im Bürodschungel: Für temporäres Arbeiten oder ungestörtes Telefonieren können sich
die Mitarbeiter in den grün-schwarzen Telefonkabinen von Lista Office LO zurückziehen.
Foto © Total Office Management AG
Kleine, gemütliche Entspannungsinseln: Die senfgelbe „Work Lounge“ lädt zur kreativen Teamarbeit
oder auch auf ein persönliches Gespräch mit den Kollegen ein. Foto © Total Office Management AG
Schließfächer in Türkis aus der Linie „LO Locker“ bieten nicht nur genügend Stauraum, sondern dienen
auch als praktische Raumteiler. Foto © Total Office Management AG
Auf in die Arena! Im Meeting-Bereich regen farbenfrohe Hocker zu ideenreichen Brain-Stormings an.
Foto © Total Office Management AG
Gediegener geht es im Konferenzraum zu – mit beruhigenden Blautönen und großzügigem
Konferenztisch. Foto © Total Office Management AG
Wenn’s dann doch mal absolute Ruhe braucht: Gelegenheit zur konzentrierten Arbeit finden die
Mitarbeiter an Einzelarbeitsplätzen – abgeschirmt mit Akustik-Raumteilern, auch hier in gedeckten
Blautönen. Foto © Total Office Management AG
Jetzt eine Pause: In der Testphase hat sich besonders die Kaffeeecke mit gemütlichen Bänken und
Stehtischen bewährt. Foto © Total Office Management AG
Systeme
Lista Office LO: Team Butler @ Stylepark
Lista Office LO
Team Butler
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: One Offene Schränke @ Stylepark
Lista Office LO
One Offene Schränke
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Think Tank @ Stylepark
Lista Office LO
Think Tank
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Korpusse @ Stylepark
Lista Office LO
Korpusse
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Touch Down @ Stylepark
Lista Office LO
Touch Down
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: LO Extend Arbeitstisch @ Stylepark
Lista Office LO
LO Extend Arbeitstisch
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Work Lounge @ Stylepark
Lista Office LO
Work Lounge
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Document Center @ Stylepark
Lista Office LO
Document Center
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Meeting Point @ Stylepark
Lista Office LO
Meeting Point
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Mini-Caddy @ Stylepark
Lista Office LO
Mini-Caddy
Architektur › 2015 › Oktober
Mein, dein, unser Arbeitsplatz
2. Oktober 2015
Das zeitgemäße Büro mit neuen Arbeitsplatzsystemen hat sich schon längst aus der Enge konventioneller Einzelzimmer und verstaubter Denkweisen verabschiedet – geht es nach Architekten, Designern und Möbelherstellern. In der Realität finden die neuen Konzepte wachsende Verbreitung, statt klassischer Arbeitszellen entstehen zunehmend modular aufgebaute und verspielt gestaltete Bürolandschaften, die mit Raum-in-Raum-Konstruktionen, Lounges sowie jeder Menge Akustikpaneele aufwarten und Titel wie „Business Garden“ tragen. Doch was taugt die neue Ordnung, die mehr Flexibilität und Kreativität am Arbeitsplatz verspricht, in der Praxis wirklich? 2014 hat die Schweizer Beratungsfirma Total Office Management am Hauptsitz der Basler Versicherungen eine Pilotfläche mit Möbeln von Lista Office LO für knapp 100 Mitarbeiter eingerichtet. Das Konzept hatte Erfolg und wurde dieses Jahr auf die übrigen Räume mit 300 Mitarbeitern übertragen. Die feste Sitzordnung wurde weitgehend aufgelöst und durch einzelne Zonen mit unterschiedlichen Funktionen ersetzt. Raum-in-Raum-Konstruktionen aus der Linie „Touch Down“ bieten Platz für temporäres, stilles Arbeiten. Die „Work Lounge“ schafft Raum für Teamdialog und spontanen Austausch, während Bereiche mit höhenverstellbaren Sitz-/Stehtischen aus der Linie „LO Extend“ den optimalen Arbeitsplatz für die klassische Büroarbeit darstellen. Service-Funktionen wie Drucken und Kopieren sind im „Document Center“ konzentriert. Jürgen Bartels, Leiter der Abteilung Software Engineering im Basler Versicherungskonzern, erklärt im Gespräch mit Sara Bertsche, wie die neue Büroeinrichtung von den Mitarbeitern angenommen wurde.

Sara Bertsche: Warum brauchte es diese neue Ordnung?

Jürgen Bartels: Statt dem üblichen Team-Zellenbüro wollten wir ein non-territoriales Arbeitsplatzkonzept ausprobieren, das besser zum Workflow eines agilen Versicherungskonzerns passt. Außerdem wollten wir den Büroraum effizienter nutzen, mit einem Verhältnis von Arbeitsplätzen zu Mitarbeitern von 1 zu 1,2.

Hatten die Angestellten Mitspracherecht bei der Gestaltung?
Bartels: Natürlich! Jedes Team konnte einen Delegierten stellen. Im Team wurde dann über diverse Aspekte wie Farbgebung, Aufteilung der Räumlichkeiten oder Ausstattung der Sitzungszimmer diskutiert und entschieden.

Welche Elemente haben sich während der Testphase bewährt?

Bartels: Besonders gut wurden die non-territorialen Arbeitsplätze angenommen und auch die „Arena“ als neues Sitzungszimmer sowie die Kaffeezone im Zentrum. Dagegen hat sich herausgestellt, dass die „Homebase“ mit zwanzig festen Arbeitsplätzen zu klein war.

Was muss ein Raum mit sich bringen, um ein Konzept wie die „Neue Basler Arbeitswelt“ umzusetzen?

Bartels: Vor allem braucht es viel Platz für Rückzugsmöglichkeiten. Wir haben das Problem mit „Think Tanks“, Lounges und Sitzungszimmern gelöst. Und, weil viele Mitarbeiter nun auf engerem Raum zusammenarbeiten, ist eine gute Lärmdämmung wichtig. Auch die Verkehrswege müssen von den Sitzplätzen möglichst weit entfernt sein – Sitzplätze am besten nahe an den Fenstern.

Lista Office LO war maßgeblich an der Neugestaltung beteiligt. Warum haben Sie sich für diese Möbelsysteme entschieden?

Bartels: Wir haben schon früher gute Erfahrungen mit dem Hersteller gemacht, der optimal auf unsere Wünsche eingegangen ist und uns auch dieses Mal kompetent beraten hat. Die Möbel zeichnen sich durch sehr gute Qualität und zeitloses Design aus – schließlich muss der Mitarbeiter ja über einen langen Zeitraum mit den Möbeln auskommen.

www.totaloffice.ch

MEHR über die Neue Basler Arbeitswelt