transparent_layer
db-images/cms/banner/img/l1_v369373_958_728_90-1.jpg
Blättern: First Back
von 571 Forward End
Mein Haus, das hat vier Ecken
19. Mai 2011
Wie ein großer weißer Holzbaustein steht das Haus des Architekten Manuel Aires Mateus auf seinem Grundstück im portugiesischen Städtchen Leiria. Aus den zwei großen Öffnungen des Hauses, einem breiten giebelseitigen Tor und einem großen Schacht, glüht warmes Licht. Weiß, nackt und blank präsentiert sich der Klotz. Nichts stört die Sicht, kein Baum, kein Auto. Nahezu unbeeindruckt von jeglicher Konvention behauptet das Werk seine Stringenz: vier Wände und ein Spitzdach, der Archetyp eines Hauses. Kein einziges Fenster stört diese Form. Es gibt nichts, außer dem Eingang, was die Sicht von innen nach draußen ermöglicht. Einzig Lichtschächte, die sich zum einen auf Erdbodenhöhe befinden und zum anderen das Haus durchbrechen, versorgen die Räume mit Tageslicht. Doch der Blick in die Ferne bleibt den Bewohnern verwehrt.

www.airesmateus.com

Fotos: FG + SG | Architectural Photography

Einfamilienhaus im portugiesischen Städtchen Leiria | Alle Fotos © FG + SG | Architectural Photography
Systeme
Cerruti Baleri: Tato @ Stylepark
Cerruti Baleri
Tato
Denis Santachiara
Carl Hansen & Søn: CH_24 @ Stylepark
Carl Hansen & Søn
CH_24
Hans J. Wegner