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Mittelhoch und maximal sparsam
5. August 2010
Mit dem Bau der Westarkade hat die KfW Bankengruppe eine neue Visitenkarte am Eingang der Stadt Frankfurt geschaffen, die in vielfältiger Hinsicht neue Standards setzt. Die Farbgestaltung, woran die ausführenden Architekten zu erkennen sind, nämlich das Berliner Büro Sauerbruch Hutton, wie auch die fließenden Geometrien der Fassade sind besondere äußerliche Merkmale der neuen Westarkade. Die Fassade ist aerodynamisch so gestaltet, dass Luftströme und Verwirbelungen sowie daraus resultierende Wärmeverluste vermieden werden.

Ein weiteres herausragendes Merkmal ist die Energieeffizienz des Bürogebäudes. Der Neubau der Westarkade gehört durch seinen Einsatz von technischen Innovationen (Bauteilaktivierung, Erdwärmetauscher, Wärmerückgewinnungsanlagen, Temperatur-, Beleuchtungs- und Jalousiesteuerung) mit einem jährlichen Primärenergieverbrauch von unter 100 kWh/m²a zu den Bürogebäuden mit den höchsten Ökostandards weltweit. Die zweischichtige, dynamisch geregelte „Druckringfassade" gewährleistet witterungsunabhängig eine natürliche Lüftung, einen hohen Wärmedämmwert und einen effektiven Sonnenschutz bei einer gleichzeitig guten Versorgung mit Tageslicht.

www.sauerbruchhutton.de
Westarkade der KFW Bankengruppe Frankfurt | Foto © KFW
Fassadenmodule: Dreh-Kippfenster mit Isolierverglasung. Das Architekturbüro sauerbruch hutton hat die Fenstermodule entworfen, produziert wurden sie von der Firma Wicona. Foto © Sebastian Reuthal, Stylepark
Der Effekt: Mit Hilfe der dynamisch geregelten Öffnungsklappen können die Büroflächen zu ca. zwei Dritteln des Jahres belüftet werden, ohne dass Zugerscheinungen oder ungewollte Wäremverluste entstehen. Foto © Sebastian Reuthal, Stylepark
Foto © Sebastian Reuthal, Stylepark
Grafik © sauerbruch hutton
Druckringfassade: Die Doppelfassade der Westarkade bildet einen Druckring, der dazu dient, die Winddruckverhältnisse an den Fensteröffnungen der Büroräume auszugleichen. Foto © Sebastian Reuthal, Stylepark
Foto © Sebastian Reuthal, Stylepark
Grafik © KFW / Josekdesign
Architektur › 2010 › August
Mittelhoch und maximal sparsam
5. August 2010
Die Westarkade der Frankfurter KFW Bankengruppe ist eines der ersten Bürohochhäuser der Welt, das jährlich nur 98 Kilowattstunden pro Quadratmeter für seinen Betrieb benötigt.
Mit dem Bau der Westarkade hat die KfW Bankengruppe eine neue Visitenkarte am Eingang der Stadt Frankfurt geschaffen, die in vielfältiger Hinsicht neue Standards setzt. Die Farbgestaltung, woran die ausführenden Architekten zu erkennen sind, nämlich das Berliner Büro Sauerbruch Hutton, wie auch die fließenden Geometrien der Fassade sind besondere äußerliche Merkmale der neuen Westarkade. Die Fassade ist aerodynamisch so gestaltet, dass Luftströme und Verwirbelungen sowie daraus resultierende Wärmeverluste vermieden werden.

Ein weiteres herausragendes Merkmal ist die Energieeffizienz des Bürogebäudes. Der Neubau der Westarkade gehört durch seinen Einsatz von technischen Innovationen (Bauteilaktivierung, Erdwärmetauscher, Wärmerückgewinnungsanlagen, Temperatur-, Beleuchtungs- und Jalousiesteuerung) mit einem jährlichen Primärenergieverbrauch von unter 100 kWh/m²a zu den Bürogebäuden mit den höchsten Ökostandards weltweit. Die zweischichtige, dynamisch geregelte „Druckringfassade" gewährleistet witterungsunabhängig eine natürliche Lüftung, einen hohen Wärmedämmwert und einen effektiven Sonnenschutz bei einer gleichzeitig guten Versorgung mit Tageslicht.

www.sauerbruchhutton.de