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Montenegriner Stein trifft französischen Charme
13. Juni 2016
Nicht nur die Häuser mit ihrem Mauerwerk aus massivem Naturstein und ihren schmalen Fenstern samt Fensterläden aus Holz, auch die Landschaft mutet etwas französisch an. Dabei liegt die kleine, fast dörflich wirkende Hotelanlage „Malo Selo“ in Montenegro, nicht weit entfernt von der Adria und von Dubrovnik. Die heutigen Besitzer waren so angetan von den sanft geschwungenen Hügeln mit Palmen, Oliven- und Orangenbäumen und der Nähe zum Meer, dass sie sich entschlossen haben, einige der verlassenen Natursteinruinen wiederaufzubauen und das Ensemble zu einer Hotelanlage aus insgesamt zehn Häusern zu erweitern.

Die Architektur entspricht zwar ganz den lokalen Traditionen, ein gewisser französischer Einfluss macht sich gleichwohl bemerkbar. Denn die Einrichtung der insgesamt 15 Apartments entstand in enger Zusammenarbeit mit der Planungsabteilung von Ligne Roset. Die Suite in jenem Haus, in dem auch die Rezeption untergebracht ist, empfängt die Gäste zum Beispiel mit dem Sofa „Togo“, einem Klassiker im Programm von Ligne Roset aus den 1970er Jahren, der wie nur wenige andere Entwürfe für eine Revolution im Design steht. Steif wirkende, bürgerliche Wohnungseinrichtungen wurden damals abgelöst von niedrigen, betont lässig aussehenden Sofas und Sesseln sowie von leichten Möbeln, die dem unkonventionellen Lebensstil einer jüngeren Generation entsprachen. „Togo“ wirkt heute nicht weniger einladend und leger als damals und passt damit perfekt in ein Feriendomizil, das nicht nur unbeschwerte Sommertage, sondern auch entspannte Abende am Kamin verspricht.

Die Gestaltung der einzelnen Suiten setzt dabei auf einen reizvollen Kontrast zwischen einfachen Räumen mit Steinböden, unverputzten Wänden oder farbigen Putzflächen und den skulptural wirkenden Möbeln von Designern wie Ronan und Erwan Bouroullec oder Philippe Nigro aus dem vielfältigen Programm von Ligne Roset. In „Malo Selo“ hat man großen Wert darauf gelegt, jede Suite in einem individuellen Stil einzurichten. Die stets elegante – und damit eben auch französische – Schlichtheit aller Räume entspricht dabei dem Charakter eines einladend wirkenden Ferienhauses, in dem sich in den Sommermonaten entspannt das Leben genießen lässt. Mit diesem schönen Projekt hat Ligne Roset erneut seine Kompetenz im Bereich Hotelprojekte unter Beweis gestellt. (rw)

www.ligne-roset.com
Die Hotelanlage „Malo Selo“ – kleines Dorf – liegt an der Küste Montenegros zwischen Palmen, Oliven- und Orangenbäumen. Der Name entspricht ganz dem Konzept der Betreiber. Foto © Michael Riesenberg
Aus wiederaufgebauten Ruinen, die um einige Neubauten ergänzt wurden, ist ein überzeugendes Ensemble im mediterranen Stil entstanden.
Foto © Michael Riesenberg
Das „kleine Dorf“ besteht aus zehn Häusern, in den 15 ganz unterschiedlich eingerichtete Apartments untergebracht sind. Foto © Michael Riesenberg
Perfekte Kombination: Das Sofa „Togo“ von Ligne Roset passt wunderbar zum entspannten Lebensstil in einem Ferienhaus im Süden. Foto © Michael Riesenberg
Leicht und sommerlich wirkende Möbel wie das Bett „Nador“ von Ligne Roset passen perfekt zu den elegant-einfachen Einrichtungen. Foto © Michael Riesenberg
Zeitgenössisches Design von Ligne Roset in kräftigen Farben, hier die Sofas „Ploum“ von den Gebrüdern Bouroullec (links) und „Cosse“ von Philippe Nigro, setzen Akzente und verleihen den schlichten Räumen Charakter. Foto © Michael Riesenberg
Jeder Raum wurde individuell gestaltet, Mut zur Farbe inbegriffen: Das Sofa „Prado“ von Christian Werner und der Sessel „Ottoman“ von Noé Duchaufour-Lawrance, beide Ligne Roset, erstrahlen in sonnigem Gelb. Foto © Ligne Roset
Auch im Außenbereich finden sich Produkte von Ligne Roset: die Wandleuchte „Sous Mon Arbre“ von Florian Brillet, die Bodenleuchte „Globe“ und der Beistelltisch „Ezou“ von Tous Les Trois. Foto © Michael Riesenberg
Entspannt genießen: Die Hotelanlage „Malo Selo“ in Montenegro bietet viel mediterranen Charme. www.maloselo.com Foto © Michael Riesenberg
Systeme
ligne roset: TOGO Sofa 3-Sitzer @ Stylepark
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TOGO Sofa 3-Sitzer
Michel Ducaroy
ligne roset: SPILLA Stehleuchte @ Stylepark
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SPILLA Stehleuchte
Pascal Mourgue
ligne roset: LUPO @ Stylepark
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LUPO
Pierre Paulin
ligne roset: OTTOMAN 2-Sitzer @ Stylepark
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OTTOMAN 2-Sitzer
Noé Duchaufour-Lawrance
ligne roset: PLOUM 3-Sitzer @ Stylepark
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PLOUM 3-Sitzer
Ronan Bouroullec
Erwan Bouroullec
ligne roset: NADOR @ Stylepark
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NADOR
ligne roset
ligne roset: COSSE 3 Sitzer @ Stylepark
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COSSE 3 Sitzer
Philippe Nigro
ligne roset: SOUS MON ARBRE @ Stylepark
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SOUS MON ARBRE
Florian Brillet
ligne roset: TEATIME @ Stylepark
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TEATIME
Jörg Wulff
Thomas Müller
ligne roset: TOGO Hocker @ Stylepark
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TOGO Hocker
Michel Ducaroy
ligne roset: SIDE TABLE @ Stylepark
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SIDE TABLE
Jan Christian Delfs
ligne roset: RUCHÉ Bett @ Stylepark
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RUCHÉ Bett
Inga Sempé
ligne roset: PRADO @ Stylepark
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PRADO
Christian Werner
ligne roset: CHARMOTTE @ Stylepark
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CHARMOTTE
Lee West
Architektur › 2016 › Juni
Montenegriner Stein trifft französischen Charme
13. Juni 2016
Nicht nur die Häuser mit ihrem Mauerwerk aus massivem Naturstein und ihren schmalen Fenstern samt Fensterläden aus Holz, auch die Landschaft mutet etwas französisch an. Dabei liegt die kleine, fast dörflich wirkende Hotelanlage „Malo Selo“ in Montenegro, nicht weit entfernt von der Adria und von Dubrovnik. Die heutigen Besitzer waren so angetan von den sanft geschwungenen Hügeln mit Palmen, Oliven- und Orangenbäumen und der Nähe zum Meer, dass sie sich entschlossen haben, einige der verlassenen Natursteinruinen wiederaufzubauen und das Ensemble zu einer Hotelanlage aus insgesamt zehn Häusern zu erweitern.

Die Architektur entspricht zwar ganz den lokalen Traditionen, ein gewisser französischer Einfluss macht sich gleichwohl bemerkbar. Denn die Einrichtung der insgesamt 15 Apartments entstand in enger Zusammenarbeit mit der Planungsabteilung von Ligne Roset. Die Suite in jenem Haus, in dem auch die Rezeption untergebracht ist, empfängt die Gäste zum Beispiel mit dem Sofa „Togo“, einem Klassiker im Programm von Ligne Roset aus den 1970er Jahren, der wie nur wenige andere Entwürfe für eine Revolution im Design steht. Steif wirkende, bürgerliche Wohnungseinrichtungen wurden damals abgelöst von niedrigen, betont lässig aussehenden Sofas und Sesseln sowie von leichten Möbeln, die dem unkonventionellen Lebensstil einer jüngeren Generation entsprachen. „Togo“ wirkt heute nicht weniger einladend und leger als damals und passt damit perfekt in ein Feriendomizil, das nicht nur unbeschwerte Sommertage, sondern auch entspannte Abende am Kamin verspricht.

Die Gestaltung der einzelnen Suiten setzt dabei auf einen reizvollen Kontrast zwischen einfachen Räumen mit Steinböden, unverputzten Wänden oder farbigen Putzflächen und den skulptural wirkenden Möbeln von Designern wie Ronan und Erwan Bouroullec oder Philippe Nigro aus dem vielfältigen Programm von Ligne Roset. In „Malo Selo“ hat man großen Wert darauf gelegt, jede Suite in einem individuellen Stil einzurichten. Die stets elegante – und damit eben auch französische – Schlichtheit aller Räume entspricht dabei dem Charakter eines einladend wirkenden Ferienhauses, in dem sich in den Sommermonaten entspannt das Leben genießen lässt. Mit diesem schönen Projekt hat Ligne Roset erneut seine Kompetenz im Bereich Hotelprojekte unter Beweis gestellt. (rw)

www.ligne-roset.com