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Musikverliebt, detailversessen
9. September 2014
Das neue Linzer Musiktheater mit den charakteristischen Betonelementen, die das Haus wie ein Bühnenvorhang umhüllen. Foto © Simonswerk/Grimmenstein

In einem internationalen Wettbewerb 2006 überzeugte Terry Pawsons Entwurf für ein neues Opernhaus in Linz vor allem mit seinem städtebaulichen Konzept. Mit einem großzügigen Vorplatz zum Volksgarten genannten Stadtpark erhielt das Theater eine klare Adresse mit markantem Eingangsbereich. Der Wettbewerbsentwurf wurde gemeinsam mit den österreichischen Büros Architektur Consult und archinauten umgesetzt. Charakteristisch für Pawsons Design sind die weißen Betonelemente, die eine zweite Fassade bilden und an einen Bühnenvorhang erinnern. Sie umhüllen das gesamte Gebäude und vereinen so die unterschiedlichen Bereiche des Opernhauses mit Probebühnen, Werkstätten und Garderoben. Vor der Glasfassade des Hauptfoyers bietet das Stabwerk zusätzlich einen Sonnenschutz. Die Lamellen tauchen als Leitmotiv auch im Inneren des Opernhauses wieder auf: im Foyer und im Saal in edlem Akazienholz oder in Messing.

Die zeitlose Ästhetik des Musiktheaters resultiert aus den verwendeten, hochwertigen Materialien, der reduzierten Formensprache und den besonderen Details wie den Türbändern von Simonswerk. Heller Marmor im Foyer und rötliches Akazienholz für die lamellenartige Wandverkleidungen sowie vergoldete Balkonbrüstungen im Inneren des Rangtheaters, das Platz für 970 Gäste bietet, sorgen für ein zeitloses Ambiente. Auf die Übergänge wurde besonders Wert gelegt. Die Türen wurden mit der verdeckt liegenden Bandtechnik von Simonswerk ausgestattet. Die TECTUS TE 640 Bänder ermöglichen eine stufenfreie Justierung sowie eine wartungsfreie Gleitlagertechnik. Und bei dem Modell TECTUS TE Energy können dank integrierter Kabel auch Motorschlösser verwendet werden – ohne eine Beeinträchtigung der Ästhetik. Denn die flächenbündigen Türen gehören zu den entscheidenden Finessen, die letztendlich das elegante Erscheinungsbild des Musiktheaters ausmachen - als Resultat aufwendiger Detailarbeit.

Heller Marmor prägt das Foyer und die Treppenhäuser. TECTUS TE 640 3D Energy Bänder ermöglichen bei den Sicherheitstüren eine permanente Übertragung von Energie vom Rahmen in das Türblatt. Foto © Simonswerk/Grimmenstein
Die verdeckt liegenden Türbänder von Simonswerk ermöglichen eine flächenbündige Gestaltung der Wände.
Foto © Simonswerk/Grimmenstein
Mit den TECTUS TE 640 3D Bändern ist eine stufenlose Justierung in Höhe und Tiefe sowie eine exakte Einstellung des Andrucks möglich. Foto © Simonswerk/Grimmenstein
Auch Innen wird das Lamellenmotiv wieder aufgegriffen, hier in edlem Akazienholz. Foto © Simonswerk/Grimmenstein
Alle Modelle der Serie TECTUS TE 640 3D zeigen ein einheitliches Erscheinungsbild, sind aber dennoch in verschiedenen Materialien und Oberflächenausführungen lieferbar. Foto © Simonswerk/Grimmenstein
Die verdeckt liegenden Türbänder von Simonswerk sieht man nur im geöffneten Zustand. Foto © Simonswerk/Grimmenstein
Systeme
SIMONSWERK: VARIANT Bronze @ Stylepark
SIMONSWERK
VARIANT Bronze
SIMONSWERK: VARIANT Compact  @ Stylepark
SIMONSWERK
VARIANT Compact
SIMONSWERK: TECTUS @ Stylepark
SIMONSWERK
TECTUS
SIMONSWERK: TECTUS Energy @ Stylepark
SIMONSWERK
TECTUS Energy
SIMONSWERK: RENOVATION @ Stylepark
SIMONSWERK
RENOVATION
SIMONSWERK: VARIANT VG @ Stylepark
SIMONSWERK
VARIANT VG
Architektur › 2014 › September
Musikverliebt, detailversessen
9. September 2014
In einem internationalen Wettbewerb 2006 überzeugte Terry Pawsons Entwurf für ein neues Opernhaus in Linz vor allem mit seinem städtebaulichen Konzept. Mit einem großzügigen Vorplatz zum Volksgarten genannten Stadtpark erhielt das Theater eine klare Adresse mit markantem Eingangsbereich. Der Wettbewerbsentwurf wurde gemeinsam mit den österreichischen Büros Architektur Consult und archinauten umgesetzt. Charakteristisch für Pawsons Design sind die weißen Betonelemente, die eine zweite Fassade bilden und an einen Bühnenvorhang erinnern. Sie umhüllen das gesamte Gebäude und vereinen so die unterschiedlichen Bereiche des Opernhauses mit Probebühnen, Werkstätten und Garderoben. Vor der Glasfassade des Hauptfoyers bietet das Stabwerk zusätzlich einen Sonnenschutz. Die Lamellen tauchen als Leitmotiv auch im Inneren des Opernhauses wieder auf: im Foyer und im Saal in edlem Akazienholz oder in Messing.

Die zeitlose Ästhetik des Musiktheaters resultiert aus den verwendeten, hochwertigen Materialien, der reduzierten Formensprache und den besonderen Details wie den Türbändern von Simonswerk. Heller Marmor im Foyer und rötliches Akazienholz für die lamellenartige Wandverkleidungen sowie vergoldete Balkonbrüstungen im Inneren des Rangtheaters, das Platz für 970 Gäste bietet, sorgen für ein zeitloses Ambiente. Auf die Übergänge wurde besonders Wert gelegt. Die Türen wurden mit der verdeckt liegenden Bandtechnik von Simonswerk ausgestattet. Die TECTUS TE 640 Bänder ermöglichen eine stufenfreie Justierung sowie eine wartungsfreie Gleitlagertechnik. Und bei dem Modell TECTUS TE Energy können dank integrierter Kabel auch Motorschlösser verwendet werden – ohne eine Beeinträchtigung der Ästhetik. Denn die flächenbündigen Türen gehören zu den entscheidenden Finessen, die letztendlich das elegante Erscheinungsbild des Musiktheaters ausmachen - als Resultat aufwendiger Detailarbeit.