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Nachhaltig Baden
4. November 2013
Das Geusseltbad verbindet einen hohen architektonischen Anspruch mit noch höheren umweltschonenden Standards. Foto: © Mosa

Im Nordosten von Maastricht, rings um das alte namens gebende Schloss Geusselt, entstehen neue Büros, Wohnungen und Sportanlagen am Rande eines Parks. Der Bäderkomplex von Slangen + Koenis mit der charakteristischen Keramikfassade von Mosa bildet ein High-Light und den Kernbereich der Sportanlagen für das neue Viertel.

Zu dem ehrgeizigen Umbauprogramm gehört auch das Geusseltbad von Slangen + Koenis. Das Architekturbüro ist spezialisiert auf öffentliche Gebäude –vor allem Sporthallen– und agiert zunehmend auch als Generalunternehmer für solche Planungsaufgaben. Damit steigt ihr Einfluss auf die Umsetzung nachhaltiger Konzepte und die Auswahl der Materialien. Auch bei der Planung des Schwimmbades, das mit fünf verschiedenen Becken mit einer Gesamtfläche von 1400 Quadratmetern einen hohen Energieverbrauch hat, wurden hohe Maßstäbe für Einsparungen angesetzt - so wurden z. B. Dreifachverglasungen, Solarkollektoren und Geothermie eingesetzt. Damit konnte der Verbrauch auf ein Drittel des Üblichen gesenkt werden.

Aber den Architekten war auch das „Cradle-to-Cradle“ ein wichtiger Aspekt für die Ausführung. Dabei geht es nicht mehr nur um Einsparungen, sondern um einen Produktkreislauf, bei dem am Ende die eingesetzten Materialien recycelt und wieder verwendet werden können: Sinngemäß von der Wiege zur Wiege. Deswegen entschieden sich die Architekten in Gebäudeinneren für Anti-Rutsch-Fliesen von Mosa. Ebenso fiel auch die Wahl auf Mosa Fliesen in frischen Farben für die Nassbereiche. Fliesen in verschiedenen Erdfarben wurden an den Wänden der Flure und im Gastronomiebereich verwendet. Für die Produktion dieser Fliesen kam ausschließlich hundertprozentiges C2C Material und C2C Pigmente in Frage. Dabei wurde auch auf die Bezugsquelle der wieder verwerteten Materialien geachtet.

Gemeinsam mit den Architekten entwickelte der niederländische Fliesenhersteller Mosa die Fassadenelemente aus Terra Tone Feinkeramik, die nach zweijähriger Entwicklung „Cradle-to-Cradle“-zertifiziert wurden. Die ästhetisch gelungene Systemfassade mit Elementen in verschiedenen Breiten und Tiefen ergibt ein lebhaftes Muster auf den geschlossenen Flächen, was spielerisch die strenge Formensprache des Geusseltbads auflockert. Sie verweist aber auch auf die Tradition der Keramikherstellung in Maastricht, wo Mosa produziert – allerdings zukunftsorientiert.

Auch in den großzügigen Innenräumen wurden Produkte von Mosa verwendet – hier die rutschfeste Fliesen „Quartz“ für den Boden. Foto: © Mosa
Die Fliesen „Beige & Brown“ von Mosa wurden für die Wände im gesamten Schwimmbad verwendet. Foto: © Mosa
Die großzügigen Innenräume der Schwimmbäder und der damit verbundene Energiebedarf verlangt nach innovativen Konzepten. Foto: © Mosa
Die Fliesen „Colors“ von Mosa bringen neue Farben in die ansonsten eher reduzierte Farbpalette für die Haupträume. Foto: © Mosa
Die Bodenfliesen „Quartz“ von Mosa passen auch in das Farbkonzept der Innenräume, hier in beige. Foto: © Mosa
Die Fassadenelemente aus der Serie Terra Tones von Mosa wurden für das Projekt gemeinsam mit den Architekten nach C2C-Prinzip entwickelt. Foto: © Mosa
Systeme
Mosa.: Mosa Colors @ Stylepark
Mosa.
Mosa Colors
Mosa Design Team
Mosa.: Mosa Beige & Brown Planken @ Stylepark
Mosa.
Mosa Beige & Brown Planken
Mosa Design Team
Mosa.: Mosa Terra Maestricht Planks @ Stylepark
Mosa.
Mosa Terra Maestricht Planks
Mosa Design Team
Mosa.: Kho Liang Ie @ Stylepark
Mosa.
Kho Liang Ie
Mosa Design Team
Architektur › 2013 › November
Nachhaltig Baden
4. November 2013
Im Nordosten von Maastricht, rings um das alte namens gebende Schloss Geusselt, entstehen neue Büros, Wohnungen und Sportanlagen am Rande eines Parks. Der Bäderkomplex von Slangen + Koenis mit der charakteristischen Keramikfassade von Mosa bildet ein High-Light und den Kernbereich der Sportanlagen für das neue Viertel.

Zu dem ehrgeizigen Umbauprogramm gehört auch das Geusseltbad von Slangen + Koenis. Das Architekturbüro ist spezialisiert auf öffentliche Gebäude –vor allem Sporthallen– und agiert zunehmend auch als Generalunternehmer für solche Planungsaufgaben. Damit steigt ihr Einfluss auf die Umsetzung nachhaltiger Konzepte und die Auswahl der Materialien. Auch bei der Planung des Schwimmbades, das mit fünf verschiedenen Becken mit einer Gesamtfläche von 1400 Quadratmetern einen hohen Energieverbrauch hat, wurden hohe Maßstäbe für Einsparungen angesetzt - so wurden z. B. Dreifachverglasungen, Solarkollektoren und Geothermie eingesetzt. Damit konnte der Verbrauch auf ein Drittel des Üblichen gesenkt werden.

Aber den Architekten war auch das „Cradle-to-Cradle“ ein wichtiger Aspekt für die Ausführung. Dabei geht es nicht mehr nur um Einsparungen, sondern um einen Produktkreislauf, bei dem am Ende die eingesetzten Materialien recycelt und wieder verwendet werden können: Sinngemäß von der Wiege zur Wiege. Deswegen entschieden sich die Architekten in Gebäudeinneren für Anti-Rutsch-Fliesen von Mosa. Ebenso fiel auch die Wahl auf Mosa Fliesen in frischen Farben für die Nassbereiche. Fliesen in verschiedenen Erdfarben wurden an den Wänden der Flure und im Gastronomiebereich verwendet. Für die Produktion dieser Fliesen kam ausschließlich hundertprozentiges C2C Material und C2C Pigmente in Frage. Dabei wurde auch auf die Bezugsquelle der wieder verwerteten Materialien geachtet.

Gemeinsam mit den Architekten entwickelte der niederländische Fliesenhersteller Mosa die Fassadenelemente aus Terra Tone Feinkeramik, die nach zweijähriger Entwicklung „Cradle-to-Cradle“-zertifiziert wurden. Die ästhetisch gelungene Systemfassade mit Elementen in verschiedenen Breiten und Tiefen ergibt ein lebhaftes Muster auf den geschlossenen Flächen, was spielerisch die strenge Formensprache des Geusseltbads auflockert. Sie verweist aber auch auf die Tradition der Keramikherstellung in Maastricht, wo Mosa produziert – allerdings zukunftsorientiert.