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Schlanke Leichtgewichte
aus Beton
12. Januar 2016
Zwölf Fakultäten umfasst der stetig wachsende Campus der Universität Vilnius bereits. Jüngster Zuwachs ist das „Life Science Building“, dessen Fassade der Architekt Gintaras Čaikauskas vom ortsansässigen Büro Linija mit plastischen Formteilen aus Glasfaserbeton von Rieder versehen hat. Im neuen Forschungsgebäude, das aus zwei unterschiedlich hohen Kuben besteht, finden Labore, Hörsäle und eine großzügige Aula für Konferenzen Platz. Für die verglaste Fassade entwickelte der Architekt ein schlankes wie elegantes Verschattungssystem aus „fibreC 3D“-Formteilen, das die Räume – insbesondere die Labore – vor direkter Sonneneinstrahlung schützt.

Die vertikalen Stützen in hellem Silbergrau strukturieren die Fassade: „Mit seiner robusten Struktur verkörpert der Bau den nüchternen, schnörkellosen Charakter der Wissenschaft“, erläutert der Čaikauskas seinen Entwurf. Um dem pragmatischen Bau Plastizität zu verleihen, wählte der Architekt die dreidimensionalen, spitz zulaufenden Glasfaserbetonelemente in unterschiedlichen Längen und Tiefen. Flache, quadratische Elemente in Anthrazit und Rotbraun ordnete er zwischen den silbergrauen Formteilen an, wo sie deren strenge Vertikalität aufbrechen. Auch in funktionaler Hinsicht konnten die Formteile von Rieder den Architekten überzeugen, denn mit ihren nur 13 Millimeter dünnen Wänden sind sie echte Leichtgewichte.

Mit Hilfe von zwei verdeckt liegenden Ankern konnten die Elemente schnell und unkompliziert montiert werden – eine besonders kosteneffiziente Lösung, die das österreichische Unternehmen im Rahmen seiner kompetenten Beratung anbot: „Bei unserem ersten Treffen mit Rieder haben wir einzig über das Konzept der Gebäudehülle gesprochen. Beim nächsten Treffen hatte der Hersteller bereits das erste Fassadenelement zur Ansicht produziert. Es gab von Anfang an ein gegenseitiges Verständnis, so dass die Zusammenarbeit über die Dauer des gesamten Projektes hinweg stets konstruktiv verlief.“, fasst Čaikauskas zusammen. (sb)

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Ein Raster für die Wissenschaft: Vertikale Betonelemente von Rieder strukturieren die Fassade des „Life Sciences Building“ der Universität Vilnius.
Foto © Rasmus Norlander für Rieder
Architekt Gintaras Čaikauskas gestaltete mit „fibreC 3D Formteilen“ von Rieder ein optisch abwechslungsreiches Verschattungssystem, das die Räume im Innern vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Foto © Rasmus Norlander für Rieder
Unterschiedliche Längen und Tiefen bringen Abwechslung in das Fassadenmuster. Rieder bietet die „fibreC 3D Formteile“ in zahlreichen Farben und Oberflächenstrukturen an – u-, v- oder l-förmig und mit einer Länge von bis zu 3,6 Metern. Foto © Rasmus Norlander für Rieder
Durchbrochen wird die streng geometrische Struktur durch flache, quadratische Elemente in Rostrot und Anthrazit. Der Werkstoff von Rieder erwies sich für den Architekten als äußerst praktikable Lösung – und als eine bessere Alternative zu Stahl. Foto © Rasmus Norlander für Rieder
Kosteneffizient und materialschonend: Die Glasfaserbeton-Elemente mit nur 13 Millimeter dicken Wänden bilden innen einen Hohlraum. Dadurch sind sie ungewöhnlich leicht und können mit Hilfe von zwei verdeckt liegenden Ankern an der Fassade montiert werden. Fotos © Rasmus Norlander für Rieder
Systeme
Rieder: fibreC Formteile, Florentinum Prague, leichte Betonsäule @ Stylepark
Rieder
fibreC Formteile, Florentinum Prague, leichte Betonsäule
Rieder: öko skin, Alpine Shelter @ Stylepark
Rieder
öko skin, Alpine Shelter
Rieder: fibreC Formteile, Eurostars Book Hotel München @ Stylepark
Rieder
fibreC Formteile, Eurostars Book Hotel München
Rieder: fibreC Formteile, Life Science Building, Universität Vilnius @ Stylepark
Rieder
fibreC Formteile, Life Science Building, Universität Vilnius
Rieder: fibreC fins, Private Spa, Terra @ Stylepark
Rieder
fibreC fins, Private Spa, Terra
Rieder: öko skin, Villen Grünwald @ Stylepark
Rieder
öko skin, Villen Grünwald
Architektur › 2016 › Januar
Schlanke Leichtgewichte
aus Beton
12. Januar 2016
Zwölf Fakultäten umfasst der stetig wachsende Campus der Universität Vilnius bereits. Jüngster Zuwachs ist das „Life Science Building“, dessen Fassade der Architekt Gintaras Čaikauskas vom ortsansässigen Büro Linija mit plastischen Formteilen aus Glasfaserbeton von Rieder versehen hat. Im neuen Forschungsgebäude, das aus zwei unterschiedlich hohen Kuben besteht, finden Labore, Hörsäle und eine großzügige Aula für Konferenzen Platz. Für die verglaste Fassade entwickelte der Architekt ein schlankes wie elegantes Verschattungssystem aus „fibreC 3D“-Formteilen, das die Räume – insbesondere die Labore – vor direkter Sonneneinstrahlung schützt.

Die vertikalen Stützen in hellem Silbergrau strukturieren die Fassade: „Mit seiner robusten Struktur verkörpert der Bau den nüchternen, schnörkellosen Charakter der Wissenschaft“, erläutert der Čaikauskas seinen Entwurf. Um dem pragmatischen Bau Plastizität zu verleihen, wählte der Architekt die dreidimensionalen, spitz zulaufenden Glasfaserbetonelemente in unterschiedlichen Längen und Tiefen. Flache, quadratische Elemente in Anthrazit und Rotbraun ordnete er zwischen den silbergrauen Formteilen an, wo sie deren strenge Vertikalität aufbrechen. Auch in funktionaler Hinsicht konnten die Formteile von Rieder den Architekten überzeugen, denn mit ihren nur 13 Millimeter dünnen Wänden sind sie echte Leichtgewichte.

Mit Hilfe von zwei verdeckt liegenden Ankern konnten die Elemente schnell und unkompliziert montiert werden – eine besonders kosteneffiziente Lösung, die das österreichische Unternehmen im Rahmen seiner kompetenten Beratung anbot: „Bei unserem ersten Treffen mit Rieder haben wir einzig über das Konzept der Gebäudehülle gesprochen. Beim nächsten Treffen hatte der Hersteller bereits das erste Fassadenelement zur Ansicht produziert. Es gab von Anfang an ein gegenseitiges Verständnis, so dass die Zusammenarbeit über die Dauer des gesamten Projektes hinweg stets konstruktiv verlief.“, fasst Čaikauskas zusammen. (sb)

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