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von 573 Forward End
Theater für ein Jahr
26. November 2013
Es sieht ein wenig so aus, als sei ein kleiner Verwandter der Battersea Power Station an der Londoner Southbank gestrandet. Leuchtend rot steht der vollständig geschlossene Kubus neben dem National Theatre - Türen und Fenster fehlen gänzlich, dafür treten die charakteristischen Schornsteine an den Ecken umso mehr zu Tage. Der kleinste Saal des Theaters, der so genannte „Cottesloe“ ist für ein Jahr geschlossen und das Architekturbüro Haworth Tompkins entwarf hierfür das temporäre Gebäude. Dabei wurde auf wieder verwendbare Materialien und Energieeffizienz geachtet. So wurden Troldtekt Akustikplatten aus Zement und Holz eingesetzt, LED-Leuchten senken den Energieverbrauch und der Saal wird effizient belüftet. Das erklärt die rätselhaften Türme, die wie ein Kamin für den notwendigen Sog sorgen.

„Die rauen, roten Holzpaneele sind die Antwort auf den Sichtbeton des National Theaters, ein geliebtes oder gehasstes Hauptwerk des Brutalismus“, - erläutern Haworth Tompkins ihren Entwurf. Und die Signalfarbe Rot steht für den Aufbruch des Theaters, das sich als jüngere, experimentierfreudige Bühne profilieren will. Darauf verweist auch der flexible, achteckige Raum, der für unterschiedliche Aufführungen leicht umgebaut werden kann. So entstand nach Ideen der Theaterplaner von Charcoalblue ein intimer Bühnenraum für 225 Besucher, der durch die Nähe zum Publikum eine Herausforderung für die Schauspieler ist. Arup Acoustic sorgte für einen perfekten Raumklang – dafür wurden 1.100 Quadratmeter ultrafeine Akustikpaneele von Troldtekt verbaut, wobei im großen Auditorium auch schwarz gestrichene, zu 100% PEFC-zertifizierte Paneelen zum Einsatz kamen. Und ob aus Gründen der Nachhaltigkeit oder dann doch der Tradition, die Bestuhlung aus dem Cottesloe Saal ist auch im Provisorium erhalten.

Das National Theater erhielt ein temporäres Ausweichquartier für seinen kleinsten Saal an der Southbank: The Shed. Foto: © Phillip Vile
Die charakteristischen Türme dienen der natürlichen Belüftung des Saals. Foto: © Phillip Vile
Die Akustikplatten von Troldtekt sorgen für den richtigen Raumklang. Foto: © Phillip Vile
Nachhaltigkeit war ein wichtiges Anliegen für die Architekten von Haworth Tompkins, besonders bei der Wahl geeigneter Materialien, wie der Akustikplatten von Troldtekt. Foto: © Phillip Vile
Mit seinen vier Türmen erinnert das Theater an die Battersea Power Station. Foto: © Phillip Vile
Die rohe Holzverkleidung korrespondiert mit dem Sichtbeton des National Theaters. Foto: © Phillip Vile
Die ungewöhnliche, achteckige Anordnung schafft eine große Nähe zwischen Publikum und Schauspielern. Foto: © Phillip Vile
Systeme
Troldtekt: Troldtekt®-Akustikplatten, Verwaltungsgebäude des Dänischen Rundfunks @ Stylepark
Troldtekt
Troldtekt®-Akustikplatten, Verwaltungsgebäude des Dänischen Rundfunks
Troldtekt: Troldtekt®-Akustikplatten, Westminster College @ Stylepark
Troldtekt
Troldtekt®-Akustikplatten, Westminster College
Troldtekt: Troldtekt®-Akustikplatten, Bellahøj Schwimmstadion @ Stylepark
Troldtekt
Troldtekt®-Akustikplatten, Bellahøj Schwimmstadion
Troldtekt: Troldtekt®-Akustikplatten, Ellekilde Schule @ Stylepark
Troldtekt
Troldtekt®-Akustikplatten, Ellekilde Schule
Troldtekt: Troldtekt®-Akustikplatten, Kulturzentrum Nørre Vosborg @ Stylepark
Troldtekt
Troldtekt®-Akustikplatten, Kulturzentrum Nørre Vosborg
Troldtekt: Troldtekt®-Akustikplatten, Rathaus Hillerød @ Stylepark
Troldtekt
Troldtekt®-Akustikplatten, Rathaus Hillerød
Troldtekt: Troldtekt®-Akustikplatten, Tivoli Kongress Center @ Stylepark
Troldtekt
Troldtekt®-Akustikplatten, Tivoli Kongress Center
Troldtekt: Troldtekt®-Akustikplatten, Max Bank, Næstved @ Stylepark
Troldtekt
Troldtekt®-Akustikplatten, Max Bank, Næstved
Troldtekt: Troldtekt®-Akustikplatten, Stadhuis & Busstation @ Stylepark
Troldtekt
Troldtekt®-Akustikplatten, Stadhuis & Busstation
Troldtekt: Troldtekt®-Akustikplatten, Oakmeadow Grundschule @ Stylepark
Troldtekt
Troldtekt®-Akustikplatten, Oakmeadow Grundschule
Architektur › 2013 › November
Theater für ein Jahr
26. November 2013
Es sieht ein wenig so aus, als sei ein kleiner Verwandter der Battersea Power Station an der Londoner Southbank gestrandet. Leuchtend rot steht der vollständig geschlossene Kubus neben dem National Theatre - Türen und Fenster fehlen gänzlich, dafür treten die charakteristischen Schornsteine an den Ecken umso mehr zu Tage. Der kleinste Saal des Theaters, der so genannte „Cottesloe“ ist für ein Jahr geschlossen und das Architekturbüro Haworth Tompkins entwarf hierfür das temporäre Gebäude. Dabei wurde auf wieder verwendbare Materialien und Energieeffizienz geachtet. So wurden Troldtekt Akustikplatten aus Zement und Holz eingesetzt, LED-Leuchten senken den Energieverbrauch und der Saal wird effizient belüftet. Das erklärt die rätselhaften Türme, die wie ein Kamin für den notwendigen Sog sorgen.

„Die rauen, roten Holzpaneele sind die Antwort auf den Sichtbeton des National Theaters, ein geliebtes oder gehasstes Hauptwerk des Brutalismus“, - erläutern Haworth Tompkins ihren Entwurf. Und die Signalfarbe Rot steht für den Aufbruch des Theaters, das sich als jüngere, experimentierfreudige Bühne profilieren will. Darauf verweist auch der flexible, achteckige Raum, der für unterschiedliche Aufführungen leicht umgebaut werden kann. So entstand nach Ideen der Theaterplaner von Charcoalblue ein intimer Bühnenraum für 225 Besucher, der durch die Nähe zum Publikum eine Herausforderung für die Schauspieler ist. Arup Acoustic sorgte für einen perfekten Raumklang – dafür wurden 1.100 Quadratmeter ultrafeine Akustikpaneele von Troldtekt verbaut, wobei im großen Auditorium auch schwarz gestrichene, zu 100% PEFC-zertifizierte Paneelen zum Einsatz kamen. Und ob aus Gründen der Nachhaltigkeit oder dann doch der Tradition, die Bestuhlung aus dem Cottesloe Saal ist auch im Provisorium erhalten.