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Wasserdichte Mütze – Wohnhaus in Tübingen von den Architekten Nagel, Theissen und Martenson
2. Juli 2011
Das Wohnhaus einer sechsköpfigen Familie in Tübingen liegt am Südhang mit Blick über die Stadt und auf das Tübinger Schloss. Das Architekturbüro Nagel, Theissen und Martenson (amunt) haben das Passivhaus entworfen. Das Haus ist in Massivholzbauweise ausgeführt. Ab Werk wurden die vorgefertigten Elemente von Finnforest mit Falzen für dieZimmermanns- und Schreinerarbeiten sowie mit Bohrungen und Fräsungen für die Elektroinstallation versehen.

Das Ober- und Dachgeschoss des Wohnhauses wird durch einen „Südwester", einer wasserdichten Kopfbedeckung für Seefahrer, aus Dachbahnen bekleidet, um es vor Wind und Wetter zu schützen. Bei den außen liegenden „Nähten" entlang der Gebäudekante wird die Dachfolie zu Graten zusammengeführt und verschweißt, um sie aus der Wasserebene herauszuheben. Diese Interpretation des Gratziegels akzentuiert die Kubatur des foliengedeckten Warmdachs. Ein Tropfblech an der Traufe leitet das auf der Dachhaut anfallende Regenwasser gleich einer Hutkrempe ab.

www.amunt.info
Fensterfronten mit Raico Therm+ Fenstern der Firma Raico Bautechnik
Schiebefenster Alu2Holz von Optiwin
Die für Passivhausstandard erforderliche, geringe, Wärmezufuhr erfolgt über Kompakt-Lüftungs-geräte der Marke aerosmart xls von Drexel und Weiss
Haus JustK in Tübingen, Deutschland | Alle Fotos © Brigida Gonzales
Fassadenbekleidung aus Rhenopal Schweißbahnen von FDT, Flachdach Technologie
Innenwandbekleidung aus "Leno Brettsperrholz-Modulen" von Finnforest
Tageslicht kommt auch von oben - Fakro FTT, Fakro Dachfenster
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