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Wie von Zauberhand –
Die Runde Serie von Vola
3. Februar 2015
Bereits in den 1960er Jahren erkannte der Architekt und Designer Arne Jacobsen, dass das Bad mehr sein kann, als nur eine funktionale Nasszelle. Mitunter sei es ein Ort der Entspannung, wo Rituale seelische Regeneration versprechen. So bedürfe das Bad ebenso einer ästhetischen Gestaltung wie das Wohnzimmer oder das Schlafzimmer, erklärte Jacobsen und entwarf 1968 für Vola eine wandmontierte Mischbatterie, bei der er darauf achtete, alle mechanischen Teile sorgsam zu verbergen, so dass nur noch der Griff und die Ausläufe sichtbar waren. Dieser Ansatz war damals neu und trug dazu bei, dass aus dem einfachen Badezimmer eine Wohlfühlzone geworden ist, in der nicht die Technik, sondern der Mensch im Vordergrund steht.

Wie Jacobsen ist auch der dänische Architekt Torben Madsen von Aarhus Arkitekterne A/S der Meinung, dass technische Details beim Armaturen-Design besser unsichtbar bleiben. Doch waren es zu Jacobsens Zeiten allein mechanische Funktionen, sind es heute auch digitale Technologien, die es gilt in die Gestaltung zu integrieren. Wie das geht, macht Madsen bei seinem Design der „Runden Serie“ für den dänischen Hersteller Vola vor.

Die Kollektion umfasst bisher einen Abfallbehälter, einen Papierhandtuchspender, eine Handbrause, eine Kopfbrause und einen berührungslosen Seifenspender. Alle Produkte der Serie sind für den Wandeinbau konzipiert, so dass sämtliche technische Elemente in die Wand integriert werden. So wird der umlaufende Ring aus gebürstetem Edelstahl, der nahezu bündig mit der Wand abschließt, zum prägnanten Gestaltungsmerkmal der eleganten Serie. Der Seifenspender ist einfach zu bedienen: Hält man die Hand in den Ring, wird ein elektronischer Bewegungssensor aktiviert und gibt, dank insgesamt vier voreinstellbaren Dosiermöglichkeiten, eine präzise Seifenmenge ab. So kommt der Benutzer mit keiner Oberfläche in Berührung. Besonders in öffentlichen Toiletten ist dies von Vorteil, denn hier sind die Anforderungen an die Hygiene größer als im privaten Umfeld. Mit seinen puristischen, geometrischen Formen und klaren Linien ist das Design der Runden Serie zeitlos gehalten – eine bewusste Entscheidung des Herstellers, denn das Bad muss im besten Falle auch noch in zehn bis zwanzig Jahren gestalterisch überzeugen.

www.vola.com
Variationsreich: Der umlaufende Ring ist erhältlich in poliertem oder gebürstetem Chrom sowie in poliertem Messing oder gebürstetem Edelstahl. Vola bietet ihn außerdem in 14 Farben an. Foto © Vola
Die „Runde Serie“ von Vola besticht vor allem durch zeitloses und puristisches Design. Alle Produkte wurden für den Wandeinbau konzipiert. Foto © Vola
Der Kreis als wiederkehrendes Gestaltungsmerkmal der „Runden Serie“: die neue Kopfbrause „060“ von Vola. Foto © Vola
Die Handbrause „T60“ mit schlankem zylindrischem Griff ist eine gute Ergänzung zur runden Kopfbrause. Foto © Vola
Systeme
Vola: RS4 @ Stylepark
Vola
RS4
Aarhus Arkitekterne
Vola: 070W @ Stylepark
Vola
070W
Aarhus Arkitekterne
Vola: RS1/RS3 @ Stylepark
Vola
RS1/RS3
Aarhus Arkitekterne
Vola: RS2 @ Stylepark
Vola
RS2
Aarhus Arkitekterne
Vola: 060 @ Stylepark
Vola
060
Aarhus Arkitekterne
Vola: T60 @ Stylepark
Vola
T60
Aarhus Arkitekterne
Architektur › 2015 › Februar
Wie von Zauberhand –
Die Runde Serie von Vola
3. Februar 2015
Bereits in den 1960er Jahren erkannte der Architekt und Designer Arne Jacobsen, dass das Bad mehr sein kann, als nur eine funktionale Nasszelle. Mitunter sei es ein Ort der Entspannung, wo Rituale seelische Regeneration versprechen. So bedürfe das Bad ebenso einer ästhetischen Gestaltung wie das Wohnzimmer oder das Schlafzimmer, erklärte Jacobsen und entwarf 1968 für Vola eine wandmontierte Mischbatterie, bei der er darauf achtete, alle mechanischen Teile sorgsam zu verbergen, so dass nur noch der Griff und die Ausläufe sichtbar waren. Dieser Ansatz war damals neu und trug dazu bei, dass aus dem einfachen Badezimmer eine Wohlfühlzone geworden ist, in der nicht die Technik, sondern der Mensch im Vordergrund steht.

Wie Jacobsen ist auch der dänische Architekt Torben Madsen von Aarhus Arkitekterne A/S der Meinung, dass technische Details beim Armaturen-Design besser unsichtbar bleiben. Doch waren es zu Jacobsens Zeiten allein mechanische Funktionen, sind es heute auch digitale Technologien, die es gilt in die Gestaltung zu integrieren. Wie das geht, macht Madsen bei seinem Design der „Runden Serie“ für den dänischen Hersteller Vola vor.

Die Kollektion umfasst bisher einen Abfallbehälter, einen Papierhandtuchspender, eine Handbrause, eine Kopfbrause und einen berührungslosen Seifenspender. Alle Produkte der Serie sind für den Wandeinbau konzipiert, so dass sämtliche technische Elemente in die Wand integriert werden. So wird der umlaufende Ring aus gebürstetem Edelstahl, der nahezu bündig mit der Wand abschließt, zum prägnanten Gestaltungsmerkmal der eleganten Serie. Der Seifenspender ist einfach zu bedienen: Hält man die Hand in den Ring, wird ein elektronischer Bewegungssensor aktiviert und gibt, dank insgesamt vier voreinstellbaren Dosiermöglichkeiten, eine präzise Seifenmenge ab. So kommt der Benutzer mit keiner Oberfläche in Berührung. Besonders in öffentlichen Toiletten ist dies von Vorteil, denn hier sind die Anforderungen an die Hygiene größer als im privaten Umfeld. Mit seinen puristischen, geometrischen Formen und klaren Linien ist das Design der Runden Serie zeitlos gehalten – eine bewusste Entscheidung des Herstellers, denn das Bad muss im besten Falle auch noch in zehn bis zwanzig Jahren gestalterisch überzeugen.

www.vola.com