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Zeitraum in Zürich
28. September 2015
Weiträumig, freundlich und geschmackvoll in zweifacher Hinsicht: Im modernisierten Hauptsitz der Zürcher Kantonalbank in der Schweizer Finanzmetropole befindet sich nun auch das „Kafi Züri“, wo Kunden nach ihren Bankgeschäften aber auch andere Besucher in den Genuss von Kaffee, eidgenössischen Köstlichkeiten sowie ausgesuchter Kunst kommen und dabei auf und an Möbeln von Zeitraum Platz nehmen können. Vier Jahre lang wurde das denkmalgeschützte Gebäude der Kantonalbank von den ortsansässigen Jessenvollenweider Architekten renoviert. Von außen betrachtet fällt zunächst die weiße Pfosten-Riegel-Fassade mit umlaufenden Fensterbändern auf, die durch eine hochdämmende energiesparende Isolierverglasung nachhaltig aufgewertet wurde. Betritt man die Bank, ziehen in der großzügigen Empfangshalle in den Boden eingelassene Intarsien aus Messing die Blicke auf sich – das so genannte „unbekannte Kunstwerk“ haben die Künstler Maler Christine Streuli und Jens Nordmann gestaltet, eine Hommage an Van Goghs „Fünfzehn Sonnenblumen in einer Vase“. Im Inneren haben Jessenvollenweider die Büroetagen mit Besprechungszimmern und Atrien in warmen, gedeckten Brauntönen gestaltet und damit eine freundliche Atmosphäre kreiert. Sanft erscheint auch die indirekte Beleuchtung, die linienförmig in die Decke eingelassen ist und die edlen Materialien wie weißen Marmor oder rötlich glänzende geräucherte Elsbeere unterstreicht.

Aber nicht nur Angestellte und Kunden finden sich in der Zürcher Kantonalbank ein, denn das „Kafi Züri“ ist für jeden zugänglich. Das Angebot „Zmittag und Zwüschedürre“, wie es so schön in der Karte auf Schwizerdütsch heißt, ist verlockend: verschiedene Kaffeesorten nebst regionalen Spezialitäten wie die „Zürcher Pfarrhaustorte“ werden in hellem, gemütlichen und von Naturmaterialien dominierten Ambiente serviert. Vor der Wandverkleidung aus dunklem Holz, auf beigem Steinfußboden und getaucht in ein warmes Licht stehen Möbel von Zeitraum, die die Architekten zusammen mit der Kunstkommission der Bank und dem Möbelhändler Felix Messmer von „Wohnbedarf WB AG“ ausgesucht haben. Deren Maxime war, sich vom konventionellen Bankinterieur abzuheben und anstelle dessen ein modernes, zeitgeistiges Café mit anspruchsvollem Design zu schaffen. Mit Blick auf das Treiben der Bahnhofsstraße durch raumhohe Fenster lässt es sich nun herrlich auf den textilbezogenen, gepolsterten Stühlen „Morph“ und an den dezent organisch-geformten Bistrotischen „Turntable“ aus Eichenholz verweilen, deren feine Erscheinung sich harmonisch ins Gesamtbild fügt. Natürlich darf auch eine Lounge nicht fehlen: Dort warten der Zweisitzer „Morph Lounge Duo“ sowie die Cocktailsessel „Morph Lounge“ von Zeitraum – beide äußerst grazil mit Holzbeinen sowie einer leicht nach hinten abschüssigen Sitzfläche – auf der es sich die Gäste für gute Gespräche gemütlich machen können. Inspiration dazu findet man ja in der Kunstsammlung der Bank zuhauf – und bald schon direkt im „Kafi Züri“ durch eine Videoinstallation der Schweizer Künstlerin Pippilotti Rist.

www.wohnbedarf.ch
Das Kafi Züri ist das einzige Café in der Bahnhofsstraße und bietet regionale Köstlichkeiten – an der Fensterfront lässt es sich auf Stühlen von Zeitraum wunderbar entspannen. Foto © Zürcher Kantonalbank
Geschmackvoll und zeitgenössisch: Die Möbel aus Vollholz von Zeitraum sorgen für ein einladendes, warmes Ambiente.
Foto © Zürcher Kantonalbank (right photo), Zeitraum
Zeit und Raum zu zweit: Der kleine, feine Zweisitzer „Morph Duo“ lädt mit sanft gerundeter Sitzschale dazu ein, es sich ein wenig länger gemütlich zu machen.
Foto © Zeitraum
Systeme
Zeitraum: Turntable Couch @ Stylepark
Zeitraum
Turntable Couch
Formstelle
Zeitraum: Morph Lounge @ Stylepark
Zeitraum
Morph Lounge
Formstelle
Zeitraum: Morph @ Stylepark
Zeitraum
Morph
Formstelle
Zeitraum: Morph gepolstert @ Stylepark
Zeitraum
Morph gepolstert
Formstelle
Zeitraum: Morph Duo Lounge @ Stylepark
Zeitraum
Morph Duo Lounge
Formstelle
Zeitraum: Morph Duo Dining @ Stylepark
Zeitraum
Morph Duo Dining
Formstelle
Architektur › 2015 › September
Zeitraum in Zürich
28. September 2015
Weiträumig, freundlich und geschmackvoll in zweifacher Hinsicht: Im modernisierten Hauptsitz der Zürcher Kantonalbank in der Schweizer Finanzmetropole befindet sich nun auch das „Kafi Züri“, wo Kunden nach ihren Bankgeschäften aber auch andere Besucher in den Genuss von Kaffee, eidgenössischen Köstlichkeiten sowie ausgesuchter Kunst kommen und dabei auf und an Möbeln von Zeitraum Platz nehmen können. Vier Jahre lang wurde das denkmalgeschützte Gebäude der Kantonalbank von den ortsansässigen Jessenvollenweider Architekten renoviert. Von außen betrachtet fällt zunächst die weiße Pfosten-Riegel-Fassade mit umlaufenden Fensterbändern auf, die durch eine hochdämmende energiesparende Isolierverglasung nachhaltig aufgewertet wurde. Betritt man die Bank, ziehen in der großzügigen Empfangshalle in den Boden eingelassene Intarsien aus Messing die Blicke auf sich – das so genannte „unbekannte Kunstwerk“ haben die Künstler Maler Christine Streuli und Jens Nordmann gestaltet, eine Hommage an Van Goghs „Fünfzehn Sonnenblumen in einer Vase“. Im Inneren haben Jessenvollenweider die Büroetagen mit Besprechungszimmern und Atrien in warmen, gedeckten Brauntönen gestaltet und damit eine freundliche Atmosphäre kreiert. Sanft erscheint auch die indirekte Beleuchtung, die linienförmig in die Decke eingelassen ist und die edlen Materialien wie weißen Marmor oder rötlich glänzende geräucherte Elsbeere unterstreicht.

Aber nicht nur Angestellte und Kunden finden sich in der Zürcher Kantonalbank ein, denn das „Kafi Züri“ ist für jeden zugänglich. Das Angebot „Zmittag und Zwüschedürre“, wie es so schön in der Karte auf Schwizerdütsch heißt, ist verlockend: verschiedene Kaffeesorten nebst regionalen Spezialitäten wie die „Zürcher Pfarrhaustorte“ werden in hellem, gemütlichen und von Naturmaterialien dominierten Ambiente serviert. Vor der Wandverkleidung aus dunklem Holz, auf beigem Steinfußboden und getaucht in ein warmes Licht stehen Möbel von Zeitraum, die die Architekten zusammen mit der Kunstkommission der Bank und dem Möbelhändler Felix Messmer von „Wohnbedarf WB AG“ ausgesucht haben. Deren Maxime war, sich vom konventionellen Bankinterieur abzuheben und anstelle dessen ein modernes, zeitgeistiges Café mit anspruchsvollem Design zu schaffen. Mit Blick auf das Treiben der Bahnhofsstraße durch raumhohe Fenster lässt es sich nun herrlich auf den textilbezogenen, gepolsterten Stühlen „Morph“ und an den dezent organisch-geformten Bistrotischen „Turntable“ aus Eichenholz verweilen, deren feine Erscheinung sich harmonisch ins Gesamtbild fügt. Natürlich darf auch eine Lounge nicht fehlen: Dort warten der Zweisitzer „Morph Lounge Duo“ sowie die Cocktailsessel „Morph Lounge“ von Zeitraum – beide äußerst grazil mit Holzbeinen sowie einer leicht nach hinten abschüssigen Sitzfläche – auf der es sich die Gäste für gute Gespräche gemütlich machen können. Inspiration dazu findet man ja in der Kunstsammlung der Bank zuhauf – und bald schon direkt im „Kafi Züri“ durch eine Videoinstallation der Schweizer Künstlerin Pippilotti Rist.

www.wohnbedarf.ch