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von 571 Forward End
Zimmer mit Aussicht
9. Januar 2014
Das Schweizer Büro Burghalter Sumi Architekten wurde Anfang der 90er Jahre bekannt durch zwei Bauten, die Holz für die Fassadenverkleidung verwendeten. Damals erlebte der traditionelle Baustoff eine Renaissance in der zeitgenössischen Architektur. Auch für ihr neuestes Projekt, eine Fabrik und neun Wohnhäuser mit Eigentumswohnungen in Kempraten, einem Ortsteil in Rapperswil, wählten sie eine mehrschichtige Fassade mit Schiebeläden von Hawa. Damit die Bebauung nicht allzu massiv wirkt, setzten sie das Erd- und Obergeschoss etwas zurück und strichen diese braun. Durch die großzügig dimensionierten Balkone mit ihren silbergrau lasierten Latten als Sonnen- und Sichtschutz, dominiert die Horizontale und die Gebäude wirken somit gerade mal zweigeschossig.

„Holz gibt durch die Dimensionen der einzelnen Latten oder Platten einen Rhythmus vor, mit dem man spielen kann. Unser Ziel ist es immer die Plastizität einer Gebäudefassade herauszuarbeiten.“ erläutert Marianne Burkhalter das Projekt. Schon der Beton für die Außenwände erhielt so eine stehende Verschalung - auch dadurch wird die lange Fassade rhythmisiert. Aber vor allem die raumhohen, hölzernen Schiebeläden, die mit HAWA-Frontslide 60/A beschlagen sind, prägen das Erscheinungsbild. Die Nord- und die Ostseite mit ihren Fensterbändern wirken deutlich geschlossener, hier wurden die silbergrauen Latten sehr dicht nebeneinander gesetzt.

Im völlig geschlossenen Zustand markieren die Hawa Läden durch einen kleinen Rücksprung die Position der Fenster und gliedern so die Fläche. Dazu Frau Burkhalter: „Durch die Schiebeläden ergibt sich von innen her ein Spiel mit der Fassade. Denn die Bewohner des Hauses prägen durch das Schließen oder Öffnen der Läden das Bild der Fassade mit. Das gefällt uns sehr, weil es ungeplant ist und das Haus über den Tagesverlauf hinweg immer wieder unterschiedlich aussieht.“ Damit das Verstellen komfortabel ist, wählten die Architekten elektrisch bedienbare Schiebeläden mit dem Beschlag HAWA-Frontslide 60/matic. Aber auch nach innen erweist sich das Verschieben der Läden als praktikabel: „Mit ihnen können die Bewohner den Ausschnitt aus der Landschaft, den sie sehen wollen, frei wählen.“

Die Nord- und Ostfassaden wirken überwiegend geschlossen, dank Hawa-Frontslide können die Läden elektrisch verstellt werden. Foto: © Hawa
Durch die verstellbaren Hawa-Läden sehen die Fassaden jeden Tag anders aus. Foto: © Hawa
In Hanglage, teilweise mit Blick auf den Zürichsee, entstand die Wohnanlage nach Plänen von Burkhalter Sumi Architekten. Foto: © Hawa
Die Terrassen sind sehr großzügig geschnitten - hier mit geöffneten Läden. Foto: © Hawa
Die silbergraue Fassade besteht aus Holzlatten mit beweglichen Läden. Foto: © Hawa
Systeme
Hawa: HAWA-Frontslide 60/A @ Stylepark
Hawa
HAWA-Frontslide 60/A
Hawa: HAWA-Frontslide 60/matic @ Stylepark
Hawa
HAWA-Frontslide 60/matic
Architektur › 2014 › Januar
Zimmer mit Aussicht
9. Januar 2014
Das Schweizer Büro Burghalter Sumi Architekten wurde Anfang der 90er Jahre bekannt durch zwei Bauten, die Holz für die Fassadenverkleidung verwendeten. Damals erlebte der traditionelle Baustoff eine Renaissance in der zeitgenössischen Architektur. Auch für ihr neuestes Projekt, eine Fabrik und neun Wohnhäuser mit Eigentumswohnungen in Kempraten, einem Ortsteil in Rapperswil, wählten sie eine mehrschichtige Fassade mit Schiebeläden von Hawa. Damit die Bebauung nicht allzu massiv wirkt, setzten sie das Erd- und Obergeschoss etwas zurück und strichen diese braun. Durch die großzügig dimensionierten Balkone mit ihren silbergrau lasierten Latten als Sonnen- und Sichtschutz, dominiert die Horizontale und die Gebäude wirken somit gerade mal zweigeschossig.

„Holz gibt durch die Dimensionen der einzelnen Latten oder Platten einen Rhythmus vor, mit dem man spielen kann. Unser Ziel ist es immer die Plastizität einer Gebäudefassade herauszuarbeiten.“ erläutert Marianne Burkhalter das Projekt. Schon der Beton für die Außenwände erhielt so eine stehende Verschalung - auch dadurch wird die lange Fassade rhythmisiert. Aber vor allem die raumhohen, hölzernen Schiebeläden, die mit HAWA-Frontslide 60/A beschlagen sind, prägen das Erscheinungsbild. Die Nord- und die Ostseite mit ihren Fensterbändern wirken deutlich geschlossener, hier wurden die silbergrauen Latten sehr dicht nebeneinander gesetzt.

Im völlig geschlossenen Zustand markieren die Hawa Läden durch einen kleinen Rücksprung die Position der Fenster und gliedern so die Fläche. Dazu Frau Burkhalter: „Durch die Schiebeläden ergibt sich von innen her ein Spiel mit der Fassade. Denn die Bewohner des Hauses prägen durch das Schließen oder Öffnen der Läden das Bild der Fassade mit. Das gefällt uns sehr, weil es ungeplant ist und das Haus über den Tagesverlauf hinweg immer wieder unterschiedlich aussieht.“ Damit das Verstellen komfortabel ist, wählten die Architekten elektrisch bedienbare Schiebeläden mit dem Beschlag HAWA-Frontslide 60/matic. Aber auch nach innen erweist sich das Verschieben der Läden als praktikabel: „Mit ihnen können die Bewohner den Ausschnitt aus der Landschaft, den sie sehen wollen, frei wählen.“