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von 571 Forward End
Zu Gast im Londoner Kultursalon
25. August 2015
Das Londoner Restaurant „Spring“ im „Somerset House“ lockt nicht nur mit lukulllischen Gaumenfreuden, sondern ist auch gestalterisch ein Leckerbissen. Mailänder Design und zeitgenössische Kunst trifft hier auf historischen Boden – und das buchstäblich. Denn der australische Innenarchitekt Briony Fitzgerald entschied sich bei der Raumgestaltung für edle Materialien – wie beispielsweise Eichendielen von Dinesen, deren Holz knapp zweihundert Jahre alt ist.

Das Somerset House wurde 1776 im klassizistischen Stil errichtet und gilt heute als eine der repräsentativsten Büroadressen Londons. Mit seinen vielzähligen Räumen für Ausstellungen, Tanztheater und Konzerten ist der beeindruckende Bau zudem ein wichtiger Veranstaltungsort in der britischen Metropole. Anfang 2015 wurde ein bislang ungenutzter Flügel renoviert und dient nun als Restaurant: Im mondänen Salon und im angrenzenden Atrium unter Olivenbäumen lockt Chefköchin Sarah Flyckt mit Köstlichkeiten. Der Innenarchitekt konnte große Teile der historischen Gebäudesubstanz erhalten, sodass schneeweiße Säulen und hohe Fenster mit Rundbögen den Raum prägen. Für frischen Zeitgeist sorgt er mit Mario Bellinis „Cab Chairs“ in kamelbraunem Leder und einer Wandinstallation der brasilianischen Künstlerin Valeria Nascimento, die einen „Schwarm“ aus hauchdünnen Porzellanschmetterlingen entlang der Wand ziehen lässt.

Freundlich, hell und einladend wirkt das Restaurant vor allem durch die harmonische Farbgestaltung: Zarte Beige-, Grau- und Rosétöne verleihen dem Salon eine feminine Note. Besonderen Wert legte Fitzgerald auf natürliche Materialien wie Leder, Kupfer, Mamor und Holz, denn sie vermittlen schlichte Eleganz im Salon. Für den Boden entschied sich der Innenarchitekt für die robusten Eichendielen von Dinesen aus der Linie „Heartoak“. Sie passen perfekt zum Ambiente und unterstreichen mit einer ungewöhnlichen Breite von bis zu 50 Zentimetern und einer Länge von bis zu sechs Metern die großzügige, warme und edle Erscheinung des Raumes. Durch die Oberflächenbehandlung mit weißem Öl schimmert das Holz hell und harmoniert so mit der Farbgestaltung der Wand- und Deckenflächen. Das Schöne ist zuweilen auch im Detail zu finden: Kleinste Risse, Harzeinlagerungen und eine individuelle Maserung geben dem Boden eine leichte, aber unaufdringliche Struktur.

www.brionyfitzgeralddesign.com

www.springrestaurant.com

www.somersethouse.org

Das Somerset House in London bildet mit seinen Tanzdarbietungen und Kunstausstellungen das kulturelle Herz der Stadt. Der klassizistische Bau an der Waterloo Bridge wurde 1776 von Architekt Sir William Chambers errichtet.
Foto © Dinesen
Lukullische Genüsse und zeitgenössische Kunst im Restaurant „Spring“: Das Blütengemälde der Künstlerin Emma Peascod mit einer Patina aus Gold und Silber am Empfangstresen ist ein echter Hingucker. Foto © Dinesen
Die historische Gebäudesubstanz konnte bei der Sanierung zum Teil erhalten werden. Mario Bellinis lederbezogene „Chab Chairs“ bringen frischen Wind in die alten Gemäuer. Foto © Dinesen
Briony Fitzgerald achtete auf edle Materialien wie Holz, Leder, Stein und Kupfer. Die Bodendielen von Dinesen aus der Linie „HeartOak“ sind bis zu 200 Jahre alt und sorgen im Salon für eine wohnliche Atmosphäre. Foto © Dinesen
Frühlingsgefühle im Sommergarten: Im angrenzendem Atrium können die Gäste im Schatten von Olivenbäumen speisen. Foto © Dinesen
Systeme
Dinesen: Oak gemischte Breiten @ Stylepark
Dinesen
Oak gemischte Breiten
Dinesen: Douglasie 28mm @ Stylepark
Dinesen
Douglasie 28mm
Dinesen: Eiche 22mm @ Stylepark
Dinesen
Eiche 22mm
Dinesen: HeartOak 30mm @ Stylepark
Dinesen
HeartOak 30mm
Dinesen: Eiche 30mm @ Stylepark
Dinesen
Eiche 30mm
Dinesen: Douglasie Wandverkleidung @ Stylepark
Dinesen
Douglasie Wandverkleidung
Architektur › 2015 › August
Zu Gast im Londoner Kultursalon
25. August 2015
Das Londoner Restaurant „Spring“ im „Somerset House“ lockt nicht nur mit lukulllischen Gaumenfreuden, sondern ist auch gestalterisch ein Leckerbissen. Mailänder Design und zeitgenössische Kunst trifft hier auf historischen Boden – und das buchstäblich. Denn der australische Innenarchitekt Briony Fitzgerald entschied sich bei der Raumgestaltung für edle Materialien – wie beispielsweise Eichendielen von Dinesen, deren Holz knapp zweihundert Jahre alt ist.

Das Somerset House wurde 1776 im klassizistischen Stil errichtet und gilt heute als eine der repräsentativsten Büroadressen Londons. Mit seinen vielzähligen Räumen für Ausstellungen, Tanztheater und Konzerten ist der beeindruckende Bau zudem ein wichtiger Veranstaltungsort in der britischen Metropole. Anfang 2015 wurde ein bislang ungenutzter Flügel renoviert und dient nun als Restaurant: Im mondänen Salon und im angrenzenden Atrium unter Olivenbäumen lockt Chefköchin Sarah Flyckt mit Köstlichkeiten. Der Innenarchitekt konnte große Teile der historischen Gebäudesubstanz erhalten, sodass schneeweiße Säulen und hohe Fenster mit Rundbögen den Raum prägen. Für frischen Zeitgeist sorgt er mit Mario Bellinis „Cab Chairs“ in kamelbraunem Leder und einer Wandinstallation der brasilianischen Künstlerin Valeria Nascimento, die einen „Schwarm“ aus hauchdünnen Porzellanschmetterlingen entlang der Wand ziehen lässt.

Freundlich, hell und einladend wirkt das Restaurant vor allem durch die harmonische Farbgestaltung: Zarte Beige-, Grau- und Rosétöne verleihen dem Salon eine feminine Note. Besonderen Wert legte Fitzgerald auf natürliche Materialien wie Leder, Kupfer, Mamor und Holz, denn sie vermittlen schlichte Eleganz im Salon. Für den Boden entschied sich der Innenarchitekt für die robusten Eichendielen von Dinesen aus der Linie „Heartoak“. Sie passen perfekt zum Ambiente und unterstreichen mit einer ungewöhnlichen Breite von bis zu 50 Zentimetern und einer Länge von bis zu sechs Metern die großzügige, warme und edle Erscheinung des Raumes. Durch die Oberflächenbehandlung mit weißem Öl schimmert das Holz hell und harmoniert so mit der Farbgestaltung der Wand- und Deckenflächen. Das Schöne ist zuweilen auch im Detail zu finden: Kleinste Risse, Harzeinlagerungen und eine individuelle Maserung geben dem Boden eine leichte, aber unaufdringliche Struktur.

www.brionyfitzgeralddesign.com

www.springrestaurant.com

www.somersethouse.org