News & Stories
Still crazy after all these years
von Mathias Remmele
Zum 70. Geburtstag verneigt sich das Berliner Architekturforum Aedes vor Wolf D. Prix und widmet ihm und seiner Coop Himmelb(l)au eine kleine Retrospektive.Auf der diesjährigen Orgatec haben PearsonLloyd für Bene Erweiterungen ihrer Kollektionen „Parcs“ und „Docklands“ vorgestellt. In Form eines animierten GIFs zeigen sie nun, wie diese neuen Bürotypologien unsere Arbeitsweise und unsere Vorstellung vom perfekten Büro verändern können.
Das Niederländische Architektur Institut NAI in Rotterdam ehrt den großen amerikanischen Architekten Louis Kahn mit der ersten Retrospektive seit zwanzig Jahren. Die Ausstellung wurde maßgeblich vom Vitra Design Museum konzipiert und wird dort im nächsten Jahr zu sehen sein.
News & Stories
Wenn Wohnblöcke aus Spargel gebaut sind
von Sandra Hofmeister
In den Entwürfen des Architekten Terunobu Fujimori begegnen sich Archaik und Zukunft. Seine bisherigen Gebäude stehen alle in Japan. Die Villa Stuck in München zeigt seine erste große Werkschau in Europa. Für die bayrische Landeshauptstadt entwickelte Fujimori eine Vision aus Spargel und anderem Essbaren.Zwischen dem Bau von Architekturmodellen und der Fotografie besteht eine starke Wechselwirkung. Das hat Oliver Elser, Kurator der Ausstellung „Das Architekturmodell – Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie“ im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt, überrascht. Ein Interview von Nina Reetzke.
Die „Hallingdal 65“-Ausstellung von Kvadrat im Jil Sander Showroom während dem diesjährigen Salone präsentierte konzeptionelle Entwürfe junger Designer mit dem Stoff-Klassiker von Nanna Ditzel. Für die Auswahl der Ausstellungsteilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum zeichnete Hansjerg Maier-Aichen verantwortlich. Text von Sandra Hofmeister und Interview von Markus Frenzl.
Über das Gestalten im öffentlichen Kollektiv und die Förderung durch internationale Netzwerke reflektierten Ausstellungen der Architekturzeitschrift Domus und der schweizerischen Designschule ECAL in Mailand.
News & Stories
Von Tarnkappen und Schlitzhosen
von Nina Reetzke
In China tragen Babys keine Windeln, sondern Schlitzhosen. Auch sonst weist das chinesische Alltagsleben allerlei Besonderheiten auf, die in Europa bisher wenig bekannt sind. Die Ausstellung „Chinesische Dinge" im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst präsentiert Hab und Gut aus dem Reich der Mitte.Individuelle Erfahrungen mit Architekturprojekten weltweit untersucht die Ausstellung „Testify! The Consequences of Architecture" im Deutschen Architektur Zentrum in Berlin.
Ausgerechnet im Haus am Waldsee im traditionellen Berliner Villenviertel Zehlendorf präsentieren Graft Architects ihre visionär wirkenden Installationen und Objekte. Neben dem Umbau des Hotels Q und dem Tisch „Phantom" sind viele noch unrealisierte Projekte zu sehen. Nicht nur Berliner erinnern sich an den Entwurf für eine temporäre Kunsthalle, die wie eine Wolke auf dem Schlossplatz in Berlin zu schweben scheint.
Die Münchner Ausstellung „Bauen mit Holz" dokumentiert die Möglichkeiten eines uralten Materials, das kühne Konstruktionen für die Zukunft möglich macht. Statt den Begriff „Nachhaltigkeit" undifferenziert als Marketingslogan zu verwenden, werden Daten und Fakten überzeugend ausgewertet – und gelungene Anwendungsbeispiele präsentiert.
News & Stories
Eine Wolldecke wie ein mythisches Seehundfell
von Anne Kaestner
Wer dieser Tage Frankfurt am Main besucht, kommt um Island nicht herum. Das abgelegene sagenumwobene Land ist dieses Jahr Ehrengast auf der Buchmesse und das Museum für Angewandte Kunst zeigt gerade eine Ausstellung über isländische Gestaltung. Vor allem Modelabels wie Spaksmannsspjarir, Mundi, Ásta Créative Clothes, Barbara I Gongini und Shoplifter machen hier von sich reden.„Maniera Moderna“ im Haus der Kunst in München widmet sich dem facettenreichen Werk des italienischen Architekten, Designers und Fotografen Carlo Mollino. Die Ausstellung ist nicht das erste Projekt, das dem bemerkenswerten Schaffen des Turiner Architekten gilt. Doch es ist das bislang Ehrgeizigste, da es Mollinos Gesamtwerk gewidmet ist.
Rund die Hälfte aller Hochhäuser, die in den Städten dieser Welt stehen, wurde seit der Jahrtausendwende gebaut. Was hinter diesem Boom steckt, will Kurator Andres Janser mit seiner Ausstellung „Hochhaus – Traum und Wirklichkeit" im Museum für Gestaltung Zürich zeigen.
Der Stadtplaner Ernst May zählt zu den bekanntesten Frankfurter Architekten. Nun widmet das Deutsche Architektur Museum seinem Gesamtwerk eine Retrospektive. In ihr lässt sich Mays Entwicklung vom künstlerisch Interessierten zum Anhänger und Verfechter der Gartenstadt-Idee an einzelnen Stationen seines Lebens nachvollziehen.
Eine Ausstellung im Château de Boisbuchet präsentiert „entkleidete“ Aluminiumobjekte aus Japan und stellt damit eine Episode der Kulturgeschichte sowie die Qualitäten anonymen japanischen Designs dar.
News & Stories
Erst die Kopie macht das Original
von Thomas Edelmann
Bekanntermaßen richten Plagiate von Designobjekten hohen wirtschaftlichen Schaden an. Währenddessen gilt Nachahmung an den Hochschulen nach wie vor als gestalterisches Lernprinzip. Die Lehre daraus mag erstaunen: Auch Raubkopien können gelegentlich zu neuen Erkenntnissen führen.Dass das Auto der Deutschen liebstes Kind ist, wissen wir schon lange. Welche Fantasien sich um das Kultobjekt ranken, können wir nur vermuten. Die Basler Ausstellung „Fetisch Auto. Ich fahre, also bin ich“ liefert einen Einblick in die Bildwelten rund um einen eigentlich ziemlich funktionalen Gegenstand.
News & Stories
Wer mit Erbsen und Zahnstochern bauen kann, ist ein Genie
von Jochen Stöckmann
Im Alter von 32 Jahren war Richard Buckminster Fuller bankrott und hatte eine Tochter verloren. Statt aufzugeben, beschloss er nur Projekte zu verfolgen, die allen Menschen helfen. Die Früchte dieses Vorsatzes sind gerade im Marta Herford zu sehen.News & Stories
Ideen für die Stadt der Zukunft
Das „Festival of Ideas for the New City” des New Museum nimmt – unter Beteiligung von Stylepark und der Audi Urban Future Initiative – die Arbeit prominenter Architekten unter die Lupe, die sich anhand eines großformatigen, dreidimensionalen Modells von Manhattan mit brennenden Fragen der Mobilität und der Stadtplanung auseinandersetzen.News & Stories | Salone del Mobile 2011 – supported by Villeroy & Boch Fliesen
Mailand ist wieder da
Unterwegs nach Mailand – Es ist wieder soweit, die Mailänder Möbelmesse steht vor der Tür und die Designwelt steht Kopf. Um Ihnen einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen in der ganzen Stadt zu geben, haben wir die viel versprechendsten Events zusammengestellt.
News & Stories
Lasst alle Hüllen fallen
von Jochen Stöckmann
Während eine Ausstellung im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst gerade den „i-Kosmos" von Apple und seinen Konkurrenten beleuchtet, bringen Aktivisten mit ihrem „physical computing" den Bauhaus-Geist in die digitale Welt.News & Stories
Wenn die Beine eines Hockers Schuhe tragen
von Nina Reetzke
Räume, die Träumen entstiegen scheinen, erwarten den Besucher der Ausstellung „Surreale Dinge" in der Frankfurter Schirn Kunsthalle. Schubkarren werden zu Sofas, Frauenbeine zu Hockern und Vögel zu Tischen.News & Stories
Wenn man die Dinge nicht ausprobieren kann, ist dieser Abstand wirklich gefährlich – Teil 1
Paola Antonelli ist am Museum of Modern Art in New York zuständig für Design, für jene Abteilung, die bereits für den Gründungsdirektor Alfred Barr dafür da war, jedem die Möglichkeit zu eröffnen, Kunst in sein Leben zu bringen. Jochen Stöckmann sprach mit Paola Antonelli über Designausstellungen in einem Kunstmuseum, über Mobiltelefone und die Kriterien, wie Objekte für die Sammlung ausgewählt werden.News & Stories
Alles ist erleuchtet
von Andrea Eschbach
Ein Kronleuchter ist nicht nur Lichtquelle. Im Schloss von Versailles brachten einst Hunderte von Kerzen geschliffene Bergkristalle zum Funkeln, heute erhellen Energiesparlampen, Halogenleuchten und Leuchtdioden Prismen vielfältigster Formen. Eine Ausstellung im Zürcher Museum Bellerive widmet sich den „Juwelen des Lichts".Derzeit findet im Design Museum in London eine Retrospektive zum Werk von John Pawson statt. Alexander Menden traf den britischen Architekten und sprach mit ihm über den Unterschied zwischen „Bauen" und „Architektur", flüchtige Idealzustände und seinen gescheiterten Versuch ein buddhistischer Mönch zu werden.
News & Stories
Im Container zuhause
Das NRW-Forum in Düsseldorf ruft Architekten und Designer weltweit dazu auf, mit ihren Entwürfen im kommenden Frühjahr an einer Ausstellung über Containerhäuser teilzunehmen.News & Stories
Plötzlich ist Spanien japanisch und Japan etwas spanisch
von Silke Gehrmann-Becker
Das spanische Designkollektiv CuldeSac hat sich für die Tokyo Designers Week eine Ausstellung der besonderen Art einfallen lassen: Mit „Made in JAPAIN - The true story of Spanish Design" wird ein Comic zum Vermittler einer fantastischen Geschichte der Interkulturalität.News & Stories
Städtebau als bunter Kessel
von Mathias Remmele
Die Ausstellung „Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit" in Berlin zeigt auf rund 8000 Quadratmetern mehr als 300 Architektur- und Städtebauprojekte aus allen Ecken Deutschlands. Die Präsentation lässt jedoch inhaltlich viele Fragen offen, die Exponate dienen mehr als Schauobjekte.News & Stories
Oberflächen mit Mehrwert
von Mathias Remmele
Unter dem Titel „Membranes, Surfaces, Boundaries. Creating Interstices" zeigt die Berliner Galerie Aedes derzeit eine kleine, aber feine Gruppenausstellung zum Thema Oberfläche.Alle zwei Jahre pilgern alle, die an Design interessiert sind, voller Erwartung ins schweizerische Langenthal zum „Designers' Saturday". Anfang November ist es nun wieder soweit: Ganz unterschiedliche Hersteller und einige Designhochschulen zeigen in Fabrikhallen und in Räumen mit Charakter Produkte und spannende Installationen.
Unter dem Stichwort „Cronocaos" präsentiert Rem Koolhaas Thesen zur Denkmalpflege. In einem der hinteren Räume des Palazzo delle Esposizioni werden die Besucher mit Fotos, Möbeln und Dokumenten konfrontiert, die zum Teil wie in einem Archiv lagern. Der Architekt widmet sich hier einem Thema, das nicht nur für eine Biennale, sondern auch für ihn und sein Büro OMA überrascht.
Mit 102 Jahren ist Oscar Niemeyer noch immer als Architekt tätig. Dies demonstriert eine Ausstellung im brasilianischen Pavillon. Der Titel „50 Jahre nach Brasilia" schraubt die Erwartungen hoch, schließlich war die konsequent moderne Stadt ein großes Versprechen. Neben Niemeyer, der die wichtigsten Bauten dieser Idealstadt entwarf, werden auch Arbeiten einer jungen Architektengeneration gezeigt. Der interessanteste Beitrag der Biennale zur brasilianischen Architektur findet sich freilich an anderer Stelle.
Wenn sich die Welt verändert, ändert sich auch die Architektur. Das klingt einfacher als es ist. Wie also fallen die Blicke in viele verschiedene „Zukünfte" aus, die bei der Architekturbiennale versammelt sind? Und welche Rolle spielt die Vergangenheit dabei?
Im Pavillon Japans wird die vor rund einem halben Jahrhundert entstandene Bewegung des „Metabolismus" auf ungewöhnliche und überraschende Weise gefeiert. Statt auf Raumkapseln und Betonregale voller Wohneinheiten trifft man auf puppenstubengroße Hausmodelle und eine erhellende Darstellung von Tokio als der Stadt des permanenten Wandels.
Im russischen Pavillon wird Ernst gemacht mit dem dialektischen Dreisprung aus der Vergangenheit in die Zukunft. Ausgebreitet werden drei Gefühlslagen auf dem Weg zu Ideen für die Reanimierung der russischen Industriestadt Vyshny Volochok.
News & Stories
Protest in der Stadt
von Silke Gehrmann-Becker
Das Museum Folkwang präsentiert mit „Hacking the City" Interventionen in urbanen und kommunikativen Räumen. Bildende Künstler, Webdesigner, Straßenkünstler und Musiker setzen sich mit Formen öffentlichen Handelns und Praktiken des Widerstandes auseinander. Ein mutiger, durchaus weiter zu führender Ansatz des Essener Museums, das diese Ausstellung- und Veranstaltungslinie hoffentlich noch intensiviert.Ein Neubau kann nicht immer die Lösung sein. Also fragt Dominique Perrault im französischen Pavillon danach, wie mit Freiräumen in der Stadt umgegangen und wie die Peripherie unserer Metropolen wiederbelebt werden kann. Auch im Pavillon der Niederlande dreht es sich darum, wie mit Vorhandenem verfahren werden kann. Hier widmen sich Rietveld Landscape der Nutzung leerstehender Gebäude in staatlichem Besitz.
Mit der zentralen Ausstellung „People meet in Architecture" ist Kazuyo Sejima, der Direktorin der 12. Architekturbiennale von Venedig, Außergewöhnliches gelungen. Sie hat es geschafft, eine Atmosphäre der Unbeschwertheit herzustellen, in der sich die Möglichkeiten und die Grenzen zeitgenössischer Architekur beobachten lassen, ohne dass gewichtige Fragen dabei ausgeblendet würden.
„Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge" lautet der Titel einer Ausstellung des Vitra Design Museum. Neben einer gekonnten Inszenierung im Buckminster Fuller Dome auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein sind die einfachen Helden des Alltags auch im Internet zu entdecken.
Architektur
Röter
Dieses Jahr - im vierzigsten Geburtsjahr der Serpentine Gallery - wurde die gleichnamige Pavilloninstallation von dem französischen Architekten Jean Nouvel entworfen.News & Stories
Das Haus als Ankerplatz der Seele
von Thomas Wagner
Die Villen, die Richard Neutra in den dreißiger und vierziger Jahren vor allem in Kalifornien gebaut hat, gelten als Ikonen des Modernismus. Davon, dass er auch in Europa Projekte realisierte, wurde bislang wenig Notiz genommen. Eine außergewöhnliche Ausstellung im Museum „Marta Herford" zeigt Neutras europäische Villen, die in den letzen zehn Jahren seines Lebens entstanden. Einmal mehr beweist Olafur Eliasson mit der Ausstellung „Innen Stadt Außen", dass er in der Lage ist, mit relativ bescheidenen Mitteln große Effekte zu erzielen.
News & Stories
Experimentell begründet
von Katharina Horstmann
Das diesjährige DMY Design Festival in Berlin zeigte experimentelle Prototypen von jungen Designern und belebte so den ehemaligen Flughafen Tempelhof.Herbert Hirche - den Namen kennen heute nur noch wenige Designinteressierte. Nun widmet das Werkbundarchiv in Berlin dem Gestalter zum 100. Geburtstag eine Retrospektive. Sie vermittelt eine Ahnung von der Bandbreite und Qualität, die Hirches Schaffen auszeichnet.
Architektur
Rural Urban Interaction - von der harmonischen Interaktion zwischen Stadt und Land
Der Schweizer Pavillon der diesjährigen Expo in Shanghai verkörpert die Symbiose von Stadt und Land. Er präsentiert sich als hybrides Gebilde aus Technik und Natur, welches Stadt und Land in sich vereint und im Gleichgewicht hält. Darüber hinaus zeigt ein interaktives und intelligentes Fassadensystem in spielerischer Umsetzung, wie viel Energie uns überall ungenutzt umgibt.News & Stories
Die Zeit und der Knoten
von Andreas Bee
Aus einem Faden aus Knoten wird mit der Zeit ein Knoten aus lauter Knoten. Der Künstler Jens Risch schafft Objekte, die aus einem langwierigen Prozess hervorgehen und bei denen man nur schwer unterscheiden kann, was an ihnen Teil, was Ganzes ist.News & Stories
Global Design
von Katharina Altemeier
Das Museum für Gestaltung in Zürich nimmt es in der Ausstellung „Global Design" mit einem schwierigen Thema auf. Es formuliert sich darin ein großer Anspruch, der aber nur in Teilen erfüllt wird.In München präsentiert Ingo Maurer mit der Ausstellung „Architekturchen" überraschende Arbeiten des italienischen Designstars Michele de Lucchi. Sie zeigen, wie das Arbeiten mit Holz Denkprozesse frei setzen, die zu neuen Ideen inspirieren.
News & Stories
Über die Wirklichkeit der Dinge
von Claudia Beckmann
Manchmal schmerzt der Einbruch des Realen, in diesem Fall begeistert er: Konstantin Grcic hat in der Serpentine Gallery in London eine Ausstellung kuratiert, die sich mit Industriedesign im wahrsten Sinne auseinandersetzt.News & Stories
Pilze nach milanesischer Art
von Ute Diehl
Seine Entwürfe zeugen von einer enormen schöpferischen Kraft und sind so außergewöhnlich wie er selbst: Angelo Mangiarotti. Was längst überfällig war, haben Agape und die Provinz Mantua nun endlich realisiert: Eine Retrospektive zu Ehren des großen italienischen Gestalters.News & Stories
Die Ruhe nach dem Crash
von Thomas Wagner
Die Autoindustrie entwickelt immer neue Sicherheitssysteme, um es erst gar nicht zum Crash kommen zu lassen. Die Kunst indes, so zeigen es die Fotografien von Ricarda Roggan, nutzt den Crash, um aus Waren wieder Dinge werden zu lassen.News & Stories
Wie der Elch ins Wohnzimmer kam
von Sandra Hofmeister
Früher wurden die Möbel allenthalben despektierlich als „Marke schwedisch" abgetan. Heute sind sie im Museum ausgestellt, und weil IKEA Produkte preiswert sind, gelten sie als demokratisches Design. Die Ausstellung in der Neuen Sammlung in München geht der Geschichte und den Methoden des Erfolgsunternehmens aus Älmhult nach.News & Stories
Es waren vielleicht zu viele… Geschichten
von Claudia Beckmann
Moleskine in the box: Das kleine Moleskine ist der Klassiker unter den Notizbüchern, wenngleich alles Legendäre daran nur ein Marketing-Märchen ist. Im Rahmen der Ausstellung „Detour", die seit Jahren um die Welt tourt, wurden im Museum der Dinge in Berlin 38 Exemplare präsentiert -gestaltet von Künstlern, Designern und Schriftstellern. Eine Notiz dazu.News & Stories
Kampf der Dinge
von Daniel von Bernstorff
In Berlin eröffnet heute das Werkbundarchiv - Museum der Dinge an neuem Standort.News & Stories
Das Private als Konstruktion
von Jörg Zimmermann
Gibt es noch eine Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem? Die „Dornbracht Conversations“ in den Berliner Kunst-Werken gerieten zu einer wortreichen Bestandsaufnahme.News & Stories
Hollywood Costume
von Silke Gehrmann-Becker
Was wäre „Vom Winde verweht“ ohne Scarlett O’Haras grünes Samtkleid, was „Frühstück bei Tiffany“ ohne Audrey Hepburns kleines Schwarzes? In einer großen Ausstellung widmet sich das Victoria & Albert Museum in London der zentralen Rolle des Kostümdesigns, das Handlung und Erzählweise eines Films wesentlich mitbestimmt.News & Stories
1 Bligh Street
von Daniel von Bernstorff
In der Frankfurter Paulskirche wurde der Internationale Hochhaus Preis 2012 an das Bürogebäude „1 Bligh Street“ in Sydney der Büros Christoph Ingenhoven, Düsseldorf und Architectus, Sydney verliehen. Das prämierte Hochhaus besticht weniger durch seine Höhe oder futuristische Gestalt als durch seine Gesamtqualität.Einfache Elemente, die das Planen und Bauen erleichtern – schon lange beschäftigen sich Architekten mit den Möglichkeiten modularer Architektur. Wie müssen Module aussehen, die Grundfunktionen von Wohnen und Arbeiten bedienen und gleichsam flexibel eingesetzt werden können? Die Ausstellung „Architekturteilchen“ im Museum für Angewandte Kunst Köln geht dieser Frage nach.
Historische Gemäuer und Gemälde bildeten eine stimmungsvolle Kulisse für Ausstellungen über Gio Ponti, von Venini und Foscarini zum Salone del Mobile in Mailand.
Die Ausstellung „Baumeister der Revolution" im Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt sowjetische Kunst und Architektur aus den Jahren 1915-35. Die geometrische Formgebung verleiht den Kunstwerken eine architektonische Note, die sich in Namen wie „Malerische Architektonik" ausdrückt.
„Ich zeichne nicht – ich fotografiere!", sagt John Pawson. Man glaubt es gern: Über 250.000 Fotos hat der britische Architekt im Laufe der letzten zehn Jahre geschossen. Eine Auswahl zeigt nun erstmalig die Ausstellung „John Pawson" im Architekturmuseum der TU in der Pinakothek der Moderne in München.
Was Grafikdesign angeht, ist die Schweiz eine Weltmacht. Woran das liegt, zeigt das Züricher Museum für Gestaltung derzeit in einer sehenswerten Schau, die einen Überblick über seine Bestände bietet.
Designer entwerfen und entwickeln ständig neue Stühle. Müssen sich also auch noch Architekten im Möbeldesign versuchen? Und sind die Möbel von Baumeistern womöglich nur Miniaturen ihrer Architektur? Das dem nicht so ist, beweist die Ausstellung „Von Aalto bis Zumthor: Architektenmöbel“ im Kölner Museum für Angewandte Kunst.
Über zwei Jahre hinweg hat Ingrid von Kruse Stars der internationalen Architekturszene fotografiert. Eine Auswahl dieser Aufnahmen etwa von Bjarke Ingels, Peter Zumthor und Oscar Niemeyer ist aktuell unter dem Titel „Eminent Architects" im Deutschen Architekturmuseum zu sehen. Die Porträts zeugen von der meisterlichen und feinfühligen Herangehensweise der Fotografin, einzig die Präsentation, gleich einer „Hall of Fame", mag nicht vollends zu begeistern.
Es ist der ehemalige Schreibtisch von Hannes Wettstein, der in der aktuellen Ausstellung der ETH Zürich besonders die Blicke auf sich zieht. Die dort versammelten Fundstücke und Gerätschaften zeigen den Schweizer Industriedesigner, der 2008 starb, als inspirierten und inspirierenden Menschen. Gut, dass alle seiner 347 recherchierbaren Projekte erstmals umfassend in einer Ausstellung und einem Katalog dokumentiert sind.
Gleich einer Utopie schweben die „Cloud Cities“ von Tomás Saraceno gerade durch den Hamburger Bahnhof in Berlin. Dabei lassen sich zahlreiche der scheinbar raum- und zeitlosen Sphären nicht nur ansehen, sondern auch betreten. Ob von Außen oder Innen, zweifelsohne faszinieren die transparenten Gebilde – gleichzeitig lässt die Ausstellung eine Verortung der künstlerischen Position Saracenos vermissen. Ein Besuch lohnt sich trotzdem allemal.
Wer Apple bereits kennt, erfährt in der Ausstellung „Stylectrical – von Elektrodesign, das Geschichte schreibt“ des Museums für Angewandte Kunst in Hamburg kaum Überraschendes. Es ist ein wenig wie ein Kinobesuch mit reichlich Popcorn. Schlauer macht’s nicht, aber der Besuch hinterlässt bei manchen vielleicht ein wohliges Gefühl.
Im Jahr nach der Kulturhauptstadt 2010: Eine Fotoausstellung in Dortmund sieht das Ruhrgebiet, wie es nicht gesehen werden will. Sie zeigt eine Region im Umbruch, Narben, Nichtorte, unwirtliche Areale. Ihre Gegenwart bezeugt eine Vergangenheit, die für immer verschwunden ist, und weist auf eine Zukunft, die erst noch gefunden werden muss.
News & Stories
Die Ausweitung des Raumes
von Annette Tietenberg
Während die NASA nach der Rückkehr der „Atlantis" wehmütig von der bemannten Raumfahrt Abschied nimmt, lässt eine Ausstellung des slowakischen Künstlers Roman Ondák im Kunsthaus Zürich die Aufbruchstimmung wieder aufleben, die einst mit der Erkundung des Weltraums verbunden war. Was, fragt Roman Ondák, ist eigentlich aus dem sowjetischen Sputnik, dem ersten Satelliten aus dem Jahr 1957, geworden? Ist er tatsächlich beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht? Oder zieht er weiter seine Kreise?News & Stories
Hundert Beste Plakate
Von Wimmelbildern über Leisetreter bis zu wilden Buchstabenspielen – bei den prämierten Arbeiten des Wettbewerbs „100 Beste Plakate“ freut sich das Auge und hüpft das Herz.Das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt, kurz MMK, feiert sein zwanzigjähriges Bestehen mit einer großen Jubiläumsausstellung, nicht nur im eigenen Haus.
News & Stories
Der Hamburger der Architektur
von Andreas Rossmann
Legoland lässt grüßen: Das NRW-Forum in Düsseldorf zeigt eine Ausstellung über Container, die verdeutlicht, wie groß die Begeisterung für solche Transportkisten derzeit in der Architekturszene ist, aber auch, wie gründlich die schöne neue Welt standardisierten Bauens Individualität und örtliche Gegebenheiten ignoriert.Im Ausland ist Kim Swoo Geun noch ziemlich unbekannt, in Südkorea gilt er als Mitbegründer der architektonischen Moderne. Eine Ausstellung in der Berliner Galerie Aedes, die von südkoreanischen Kuratoren konzipiert wurde, bietet die Möglichkeit, sich Entwürfe wie die Kyung Dong Kirche genauer anzusehen.
News & Stories
Seh-Stücke – multidial
von Jochen Stöckmann
Knapp vierhundert Motive hat Gerwald Rockenschaub auf einer siebzig Meter langen Wand arrangiert, die gerade im Kunstmuseum Wolfsburg zu sehen ist. Ist es ein großes buntes Bild, eine Werbeschlacht oder ein semiologischer Tsunami?News & Stories
Perfekt ins Bild gesetzt
von Meret Ernst
Was ist wichtiger, das Produkt oder das Bild, das von ihm bleibt? Mit Produktfotografie beschäftigt sich die Ausstellung „Zoom“ im Vitra Design Museum. Über Jahrzehnte hinweg haben Aldo und Marirosa Ballo den Werdegang des italienischen Designs begleitet.News & Stories | Salone del Mobile 2011 – supported by Villeroy & Boch Fliesen
Museo del Novecento
von Nancy Jehmlich
Unterwegs zum Salone - Am Domplatz im Zentrum der Stadt präsentiert sich das Museo del Novecento in neuer Gestalt. Es beherbergt die städtische Kollektion italienischer Kunst des 20. Jahrhunderts, vor allem jede Menge „Futurismo".News & Stories
Die Knopfgarnitur auf der Haut
von Jochen Stöckmann
Wenn Models auf den großen Laufstegen dieser Welt Prêt-à-porter und Haute Couture präsentieren, wird angesichts skulpturaler Kreationen oft die Frage nach der Alltagstauglichkeit gestellt. Wie Mode und Kunst zusammenspielen, erforscht gerade die Ausstellung „Art & Fashion. Zwischen Haut und Kleid" im Kunstmuseum Wolfsburg.News & Stories
Die Jagd nach Ronald MacDonald
von Meret Ernst
Beim Lesen, etwa von Büchern oder Zeitungen, bewegt sich das Auge über die gedruckten Buchstaben und erfasst so die Inhalte. Was jedoch, wenn die Texte selbst dynamisch werden? Die Ausstellung „Bewegte Schrift" im Museum für Gestaltung Zürich zeigt medial inszenierte Buchstaben, Worte und Sätze.News & Stories
London, Paris, St.Tropez – die Frisur hält
von Adelheid Komenda
Mit dem Flugzeug von Paris, nach Rom und zurück nach London - das war in den sechziger und siebziger Jahren ein Luxus, der den Reichen und Schönen vorbehalten war. Das Jetsetleben wird zum Symbol einer neuen Zeit, die von Medien, Musik, Kunst und Protestkultur geprägt ist. Die Ausstellung „Zeitgeist und Glamour" im Düsseldorfer NRW-Forum zeigt Fotografien aus dieser Epoche.Für sein Projekt „Hotel Dresden: Ein Gesamtkunstwerk" schlüpft der Berliner Designer Hermann August Weizenegger in die Rolle eines Künstler-Architekten des 19. Jahrhunderts. Ein gewagtes Experiment.
Zum 13. Designers' Saturday präsentierte sich Stylepark anlässlich seines zehnjährigen Bestehens mit einer großen Zehn, Zuckerwatte und einem Himmel voller bunter Luftballons. Dank des großen Interesses schwebten die pinkfarbenen Stylepark-Ballons schon bald durch ganz Langenthal.
News & Stories
Ein einsamer Arbeiter im Gegenlicht
von Thomas Wagner
Wände aus Goldfolie, tanzende Teebeutel und jede Menge Lichtkorridore - im schweizerischen Langenthal hat der dreizehnte Designers' Saturday stattgefunden. Eine Rundfahrt mit der „Linie Schwarz" durch dieses charmante Disneyland des Designs.Mit der Ausstellung „Small Scale, Big Change" würdigt das New Yorker Museum of Modern Art sozial motivierte Architekturprojekte in aller Welt. Vorgestellt werden elf Projekte, die abseits vom Mainstream helfen, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. So bescheiden die Mittel zum teil sind, die Wirkung dieses engagierten Bauens ist erstaunlich.
Die Ausstellung „Ideen sitzen." im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe lädt ein, sich Stühle, Sessel und Sofas anzusehen. Schnell wird aus dem Museumsgang eine Entdeckungsreise in die Geschichte des Interior Designs, wenn nicht sogar in die Ideen- und Kulturgeschichte der letzten Jahrzehnte.
Kaum einer ist so in der Sprache der Mode zu Hause wie Hussein Chalayan. Kein Wunder, dass sich die Retrospektive des britischen Modedesigners, die derzeit im Istanbul Museum of Modern Art zu sehen ist, am Alphabet orientiert. Was allerdings noch lange nicht heißt, dass damit die Reihenfolge der Buchstaben ein für allemal feststünde. Oder ein Schlusspunkt in Sicht wäre. Chalayans Sprache bezieht den Körper, den Raum, das Bild, die Musik, den Text und das Textile mit ein und bewegt sich so an den Grenzen des Sagbaren.
Zum Abschluss unserer Serie über die Architekturbiennale fragen wir: Welche Vorstellung von Architektur begegnet uns in all den Ausstellungen und Beiträgen? Welche Haltungen nehmen Architekten gegenüber Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein, und welche Rolle spielen Macht, Erfahrung und Atmosphäre dabei?
News & Stories | 12. Architekturbiennale – exklusiv präsentiert von Villeroy & Boch Fliesen
Der Entwurf einer anderen Gesellschaft
von Claus Käpplinger
Im noch jungen Staat Israel spielten die Kibbuzim eine zentrale Rolle als Orte, an denen eine andere, kollektive Lebensform jenseits kapitalistischer Produktionsweisen erprobt wurde. Eine gelungene Ausstellung im israelischen Pavillon erinnert an die Besonderheiten der Kibbuz-Architektur und versucht eine Brücke in die Zukunft zu schlagen.News & Stories | 12. Architekturbiennale – exklusiv präsentiert von Villeroy & Boch Fliesen
Es schwingt sich die Brücke übers Tal
von Claus Käpplinger
Hier kommt das Gebaute zu seinem Recht. Es wird nicht über Verbindungen geredet, sie werden gezeigt, bescheiden aber präzise in Schwarzweiß. „Landschaft und Kunstbauten" heißt die Ausstellung, die der renommierte Churer Ingenieur Jürg Conzett im Schweizer Pavillon realisiert hat. Sie zeigt vor allem Brücken in der Schweiz.Das Königreich Bahrain nimmt das Motto der Biennale ernst: Menschen kommen zusammen, nehmen Platz, schauen, lauschen, träumen. In Fischerhütten, die mit Genehmigung ihrer Besitzer am Strand von Bahrain demontiert wurden, lässt sich gut nachdenken über den Verlust an Identität, den Zugewinn von urbanem Raum und die Magie des Meeres. Ein handfestes Ergebnis gibt es auch: den Goldenen Löwen für den besten Länderbeitrag.
News & Stories | 12. Architekturbiennale – exklusiv präsentiert von Villeroy & Boch Fliesen
Wo Zuckerstücke über Kaffeetassen schweben
von Claus Käpplinger
Längst ist auch die Architekturbiennale über ihr angestammtes Areal in den Giardini hinausgewachsen. Nicht nur in den Hallen der Arsenale, auch über die Stadt verteilt finden sich jede Menge spannende Länderpavillons. Ein Spaziergang zu den Beiträgen von Portugal, Luxemburg, Slowenien, Zypern, Iran, Singapur, Hongkong und einigen anderen Ausstellungen.News & Stories | 12. Architekturbiennale – exklusiv präsentiert von Villeroy & Boch Fliesen
Atmosphärenproduktion oder Von der Nähe zur Kunst
von Carsten Krohn
Nie war eine Architekturbiennale einer Kunstbiennale ähnlicher. Schon der jüngste Wettkampf der Stararchitekten um immer exzentrischere Formen hatte zu Objekten geführt, die allein aufgrund ihrer „skulpturalen" Qualität beauftragt wurden. Bei der ersten Architekturbiennale seit dem großen Wirtschafts-Crash nähert man sich, vor dem Hintergrund einer Skepsis gegenüber der einst boomenden „signature architecture", nun wieder der Kunst an.In den britischen Pavillon hat eine Schule des Sehens Einzug gehalten. Angesichts der Fülle von Modellen, Fotografien, Landkarten, Zeichnungen, Notizen, Filmen und Präparaten aus verschiedenen Zeiten, die sich hier gegenseitig kommentieren, ja hervorzubringen scheinen, werden sämtliche medialen Manifestationen, Gattungsunterschiede und Epochengrenzen fragwürdig. In der „Villa Frankenstein", wo sich Architektur, Kunst und Geschichtsschreibung Gute Nacht sagen, gerät die Ordnung aus den Fugen.
News & Stories | 12. Architekturbiennale – exklusiv präsentiert von Villeroy & Boch Fliesen
High Noon im Roten Salon
von Dirk Meyhöfer
Das Wort „Sehnsucht" steht über dem mit goldfarbenen Vorhängen drapierten Eingang zum deutschen Pavillon in den venezianischen Giardini. Drinnen erwartet den Besucher ein weinrot tapezierter Salon, in dem mehr als 180 Vertreter der Zunft jeweils auf einem Blatt Papier über Tiefen und Untiefen ihrer Seelenlandschaften Auskunft geben.News & Stories
Die Aktivistin
von Nina Reetzke
In den dreißiger Jahren war Charlotte Perriand der Überzeugung, dass man sich für eine bessere Zukunft engagieren muss. Sie strebte nicht nur nach neuen Formen in der Gestaltung, sondern auch nach der Verbesserung sozialer Bedingungen durch Design und Architektur. Für die Kommunikation ihrer politischen und sozialen Botschaften verwendete sie großflächige mit Schriften überlagerte Fotokollagen. Das Museum für Gestaltung in Zürich widmet diesen Arbeiten jetzt eine Ausstellung.Die Projekte des Künstler- und Architektenkollektivs „Raumlaborberlin" sind alles andere als konventionell. Die achtköpfige Gruppe, die gegenwärtig die Ausstellungsarchitektur für den von Stylepark kuratierten „Audi Urban Future Award" entwickelt, zeigt derzeit im Kunsthaus Bregenz eine Rauminstallation der besonderen Art.
News & Stories
Nichts als Pläne!
von Mathias Remmele
Kaum eine andere Metropole war innerhalb des letzten Jahrhunderts so radikalen Umbrüchen ausgesetzt wie die deutsche Hauptstadt. Die Ausstellung „Das ungebaute Berlin" zeigt die nicht realisierten Projekte. Wer erinnert sich beispielsweise an die Vorschläge von Max Bill für eine Erweiterung der Neuen Nationalgalerie von 1981?Der Designpreis Halle wurde dieses Jahr zum Thema „Reisen" ausgelobt, die Ausstellung der besten Entwürfe fand in einem alten Straßenbahndepot statt. Jurymitglied Thomas Edelmann sprach mit dem Kurator Vincenz Warnke.
News & Stories
Wohnen in Stapeln
von Peter-Philipp Schmitt
Der US-amerikanische Künstler Mike Bouchet stellt in der Frankfurter Schirn Kunsthalle ein zerlegtes Fertighaus des Typs „Sir Walter Scott" aus. Die Skulpturengruppe ging aus der Arbeit „Watershed" hervor, die Mike Bouchet im Rahmen der Biennale im Hafenbecken des Arsenale in Venedig realisierte.Wie aus den Sinnbildern von Fischschuppen, Steinen, dem Blick auf den nordischen Himmel, dem Tau, dem Wasser und dem Holz ein Gesamtkonzept zu einer repräsentativen Ausstellungsarchitektur wird, zeigt die Länderpräsentation Finnlands auf der diesjährigen Expo in Shanghai.
Im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg eröffnete die Ausstellung „Klimakapseln - Überlebensbedingungen in der Katastrophe". Was den Kurator Friedrich von Borries interessiert, sind die kulturellen Bilder für künftige Lebenswelten.
News & Stories
In der Designwelt haben wir uns alle lieb
Alessandro Mendini kuratiert für die Münchner Pinakothek einen Rückblick auf die letzten dreißig Jahre italienisches Design. Sandra Hofmeister führte mit ihm ein Gespräch über „Objekte mit Seele" und Eklektizismus im Design.News & Stories
Ausstellung des Unausstellbaren
von Carsten Krohn
Vier Monate vor Eröffnung der 12. Architekturbiennale in Venedig präsentierte die Kuratorin Kazuo Sejima ihr Konzept der Öffentlichkeit.News & Stories | Salone del Mobile Mailand 2010
Flüchtig auf Papier gebracht
von Sandra Hofmeister
Ideen, Skizzen, kreative Prozesse: Die Ausstellung „The Hand of the Designer" in der Villa Necchi Campiglio in Mailand präsentiert Zeichnungen von Designern und Architekten und demonstriert damit die Kraft der Handskizze im digitalen Zeitalter.Die nun eröffnete Ausstellung „The Empire strikes back - Indian Art today" in der Saatchi Gallery in London präsentiert junge Kunst aus Indien, der ehemaligen britischen Kolonie und heute größten Demokratie der Welt.









































































































































