Thomas Demand hat den historischen Metzler-Saal im Frankfurter Städel-Museum mit einem Vorhang ausgekleidet, der kein Vorhang, sondern das Bild eines solchen ist. „Saal" heißt das Kunstwerk, das ohne die Zusammenarbeit mit dem dänischen Textilhersteller Kvadrat nicht hätte realisiert werden können.
Datenschutzmuster, Zahlen- und Buchstabenkolonen ohne inhaltliche Bedeutung, bilden den Ausgangspunkt für „Rapport", eine Intervention des Architekten Jürgen Mayer H. in der Berlinischen Galerie. Übergroß legen sich die Zeichen auf Boden und Wände und bilden eine „experimentelle Raumstruktur".
Die sechs teilnehmenden Architekturbüros der aktuellen Ampelphase im Vitra Showroom in Frankfurt waren sich sofort einig: „Wir wollen ein gemeinschaftliches Projekt und wir wollen den gesamten Showroom.“ So viel Teamgeist überzeugt.
Sie sind schnell zu installieren und in vielfältiger Gestalt serienmäßig erhältlich - die aufblasbaren Formen vom Londoner Unternehmen Inflate.
Die Projekte des Künstler- und Architektenkollektivs „Raumlaborberlin" sind alles andere als konventionell. Die achtköpfige Gruppe, die gegenwärtig die Ausstellungsarchitektur für den von Stylepark kuratierten „Audi Urban Future Award" entwickelt, zeigt derzeit im Kunsthaus Bregenz eine Rauminstallation der besonderen Art.
Jerszy Seymour beschwört eine Gesellschaft von Amateuren, jedoch nicht im Sinne von „unprofessionell", sondern von „Liebhabern und Freunden". Und wenn es um Vulkane geht, wird der Designer selbst zum Amateur. Ein Ausflug in eine leidenschaftliche und explosive Welt.
Einmal mehr beweist Olafur Eliasson mit der Ausstellung „Innen Stadt Außen", dass er in der Lage ist, mit relativ bescheidenen Mitteln große Effekte zu erzielen.
News & Stories | Orgatec 2012
Das Spiel mit den Positionen
von Jörg Zimmermann
Durch eine ortsbezogene Installation des kanadischen Künstlers Cedric Bomford hat die Stuttgarter Agentur Dorten die Arbeitssituation in ihrem weiträumigen Loft grundlegend verändert. Aus gebrauchten Materialen sind Zonen und Einbauten entstanden, die überraschend praktisch sind und darüber hinaus einen grundsätzlichen Perspektivwechsel ermöglichen.Gleich einer Utopie schweben die „Cloud Cities“ von Tomás Saraceno gerade durch den Hamburger Bahnhof in Berlin. Dabei lassen sich zahlreiche der scheinbar raum- und zeitlosen Sphären nicht nur ansehen, sondern auch betreten. Ob von Außen oder Innen, zweifelsohne faszinieren die transparenten Gebilde – gleichzeitig lässt die Ausstellung eine Verortung der künstlerischen Position Saracenos vermissen. Ein Besuch lohnt sich trotzdem allemal.



















