Sind Parkplätze überhaupt gestaltbar? In den Vereinigten Staaten, wo es mehr asphaltierten Autoabstellraum als irgendwo sonst auf der Welt gibt, werden die Stimmen lauter, diese „lost spaces“ als öffentliche Orte ernster zu nehmen.
Rund siebzig Prozent der Weltbevölkerung wird in Zukunft in Megacities leben. Für den Audi Urban Future Award 2012 werfen sechs Architektenbüros einen Blick auf die Metropolregionen Boston/Washington, São Paulo, Istanbul, Mumbai, Pearl River Delta und Tokio und geben Impulse für die Entwicklung von Mobilität im urbanen Raum.
News & Stories
Zum Tod von Ferdinand Alexander Porsche
von Thomas Edelmann
Chefdesigner, Gründer des Porsche Design Studios sowie Aufsichtsratvorsitzender sind herausragende Etappen auf dem Lebensweg von Ferdinand Alexander Porsche, der am 5. April in Salzburg verstarb.News & Stories
Urbane Strukturen erforschen
Demografie, Infrastruktur und Ressourcen bilden Kernfaktoren für die Entwicklung von Städten. Um die Mechanismen von Urbanität zu erforschen, lobt Audi zum zweiten Mal den Architekturpreis Audi Urban Future Award aus.News & Stories | Internationale Automobil-Ausstellung 2011
Der neue Futurismus ist Weiß
von Thomas Wagner
Krise war gestern. Auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung IAA blickt die Branche zuversichtlich in die Zukunft. Wie aber stellen sich die Designer das Automobil von morgen konkret vor? Einige Blicke auf die Messe-Inszenierungen und die neuesten Concept Cars geben erste Hinweise.News & Stories
Der Hamburger der Architektur
von Andreas Rossmann
Legoland lässt grüßen: Das NRW-Forum in Düsseldorf zeigt eine Ausstellung über Container, die verdeutlicht, wie groß die Begeisterung für solche Transportkisten derzeit in der Architekturszene ist, aber auch, wie gründlich die schöne neue Welt standardisierten Bauens Individualität und örtliche Gegebenheiten ignoriert.News & Stories
Ein Haus auf Reisen
von Nina Reetzke
Ein Schwerpunkt der Arbeit von Jean Prouvé lag auf Fertigbauhäusern, Bauelementen und Fassaden. Dazu zählt auch das inzwischen legendäre Maison Tropicale. Die Prototypen standen fast fünfzig Jahre in Westafrika und sind jetzt in einer Serie von Ausstellungen in Europa und den USA zu sehen.Wer hinter dem Titel „The Porsche Book" ein Buch über Autos vermutet, der irrt. Hier geht es vor allem um die Inszenierungen des Fotodesigners Frank M. Orel. Die Autos spielen nur eine Nebenrolle.
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Der Freizeitnomade und die temporäre Stadt
von Deane Simpson
Im Rahmen des Audi Urban Future Award haben die New Yorker Architekten Diller Scofido + Renfro über mobile Wohneinheiten nachgedacht. Sie reagieren damit auf eine Veränderung im Verhalten. Vor allem in Amerika haben viele ältere Menschen konventionelle Vorstellungen von Häuslichkeit über Bord geworfen.Der von Stylepark kuratierte „Audi Urban Future Award 2010" hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Stadt der Zukunft im Hinblick auf Fragen der Mobilität nachzudenken. In einer losen Folge von Artikeln beleuchten wir in den kommenden Wochen einige Aspekte der Automobilität und der Stadtplanung im Umkreis des Wettbewerbs, der mit der Präsentation der Ergebnisse in einer Ausstellung und der Wahl des ersten Preisträgers am 25. August in Venedig seinen Höhepunkt erreicht.
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Visionen für eine urbane Plattform der Zukunft
von Sandra Hofmeister
Unsere Wirtschaft ist auf Wachstum gebaut, doch dem Wachstum sind Grenzen gesetzt. Damit steht auch unsere derzeitige Stadtplanung auf unsicherem Fundament. Der Architekt Peter Haimerl und sein Team arbeiten an einer neuen Stadt der Zukunft. „Zoom Town" ist ein urbanes Konzept, das verschiedene Mobilitätsformen in einem übergeordneten Stadtgefüge aufeinander abstimmt.News & Stories
Auf dem Speedway in die Zukunft
von Sandra Hofmeister
Der Industriedesigner Christian Förg hat mit „Speedway" ein Konzept für Elektroautos entwickelt, das mittels eines elektromagnetischen Feldes das Fahrzeug antreibt und gleichzeitig die Batterie auflädt.News & Stories
Detroit, eine Ruine des automobilen Zeitalters –
Teil 2
von Nora Sobich
Detroit, der Name steht auch für moderne Industriearchitektur. Hier entstand Amerikas erste Autofabrik in Betonskelettkonstruktion, hier schuf Albert Kahn, der „Builder of Detroit", die Highland Park Fabrik für das 1908 zum ersten Mal präsentierte Ford „Model T. Wie steht es in einer Stadt, die ihre Zukunft hinter sich zu haben scheint, um die Baudenkmäler der vom Automobilbau getragenen industriellen Revolution?News & Stories
Licht- und Reifenspuren – Selbstdarstellungen der Autoindustrie 4
von Thomas Wagner
Man wird den Eindruck nicht los, dass Designer, Ingenieure und Werber gern als Künstler wahrgenommen würden. Dabei tut man sich au dem Feld der Werbung erfahrungsgemäß recht schwer mit der Kunst und produziert selten mehr als platte Nachahmungen.News & Stories
Schöne Hüllen – Selbstdarstellungen der
Autoindustrie 3
von Thomas Wagner
Design ist mehr als Styling, die Gestalt eines Autos nicht nur eine schön geformte Hülle. Aber wissen das auch die Werbeagenturen?News & Stories
Elektromobilität: Tankst Du noch oder lädst Du schon?
Die Zukunft des Autos ist untrennbar mit der Entwicklung effizient arbeitender Akkumulatoren verbunden. Was in den Medien oftmals als gegeben vorgestellt wird, erweist sich bei genauerem Hinsehen als die größte Herausforderung in der Entwicklung der Elektromobilität: die Batteriebeschaffenheit und die Möglichkeit, diese aufzuladen.News & Stories
Gebremst in die Zukunft: Designwahrheiten der IAA
von Thomas Wagner
Glauben wir den vollmundigen Ankündigungen der Autoindustrie, so fahren wir schon bald sehr effizient in futuristisch gestalteten Mobilen in eine saubere Zukunft. Die Energie dazu, kommt aus der Steckdose. Doch vieles, was auf der IAA versprochen wird, ist nur Wunschdenken. Und das Design schneidert die neuen Kleider dazu und begnügt sich mit der Rolle einer Dienerin der Technik.News & Stories
Alles wird grün: Selbstdarstellungen der Autoindustrie 2
von Thomas Wagner
Für die Automobilwerbung ist die Zukunft längst Gegenwart: Alles wird grün, effizient und sparsam. Die Harmonie von Mensch, Natur und Maschine aber ist nur ein sonniges Märchen, und nur manchmal eine dunkle Nacht.News & Stories
Die Zukunft ruft nach ihrer Göttin
von Paolo Tumminelli
Es ist ein bisschen wie Weihnachten, nur eben alle zwei Jahre: Unzählige staunende und begeisterte Autoliebhaber werden auch dieses Jahr wieder zur großen Autoschau nach Frankfurt pilgern, in der Hoffnung, dort das wundersame, ja revolutionäre Automobil der Zukunft zu finden. Aber wovon träumen wir eigentlich?News & Stories
Rot gewinnt – Selbstdarstellungen der Autoindustrie 1
von Thomas Wagner
Auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt sind sie, Krise hin oder her, schon bald zu bestaunen - all die neuen, schönen, besseren, schnelleren, noch sicherer und noch sparsamer gewordenen Automobile. Wie aber stellt sich die Autoindustrie in ihren Werbespots dar? Welche Instinkte werden hier angesprochen, welche Werte propagiert?Hamburg leistet sich eine neue U-Bahn-Strecke mit zwei gut gestalteten Bahnhöfen. Einer ist beinahe noch geschlossen, weil in seiner Umgebung noch keine fertigen Gebäude stehen. Doch eines Tages werden Tausende mit der neuen Bahn fahren. Versprochen!
Laut Definition ist Parken das vorübergehende Abstellen von Kraftfahrzeugen an einer hierfür vorgesehenen Stelle. In Wahrheit ist es jedoch so, dass Automobile nicht vorübergehend abgestellt werden, sondern vorübergehend fahren. Wohin also mit der steigenden Zahl an ruhenden Kraftwagen? Ins Parkhaus!
Mit „Colour One for Mini“ schufen Scholten & Baijings eine Installation, die geläufige Konventionen zum Auto konzeptionell in Frage stellt. Das niederländische Designerduo zerlegte einen „Mini One“ und versah die Teile mit neuen Texturen und Farben. Das Ergebnis bot Freiraum für Assoziationen über Vergangenheit und Zukunft des Automobils.
Momentan setzt kaum ein Autohersteller auf Spezialthemen. Vielmehr werden Autos präsentiert, die potenziell alles beherrschen. Sie sollen sich sportlich fahren lassen, im Gelände Sicherheit bieten und wie eine Limousine aussehen.
Seit rund hundert Jahren liefern sie den Treibstoff des automobilen Fortschritts: Tankstellen. In Christof Viewegs informativem und reichhaltig bebildertem Band „Volltanken bitte!" erfährt man, dass die erste Tankstelle eine Apotheke war, welche Marken es einmal gab, wann bestimmte Bautypen entstanden und wie besonders schöne Stationen aussehen.
Dass das Auto der Deutschen liebstes Kind ist, wissen wir schon lange. Welche Fantasien sich um das Kultobjekt ranken, können wir nur vermuten. Die Basler Ausstellung „Fetisch Auto. Ich fahre, also bin ich“ liefert einen Einblick in die Bildwelten rund um einen eigentlich ziemlich funktionalen Gegenstand.
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Handgemachte Velosophie
von Knuth Hornbogen
Der Frühling ist da und die Fahrradsaison beginnt. Falls ein neues Gefährt gekauft werden soll, darf es vielleicht auch eine Spezialanfertigung sein – dann lohnt sich ein Blick in das Buch „Bespoke: The Handbuilt Bicycle".News & Stories
Die digital gereinigte Stadt
Im Rahmen des von Stylepark kuratierten Audi Urban Future Award 2010 haben sich sechs international agierende Architekturbüros auf einen Prozess eingelassen, in dessen Verlauf sie ihre Visionen des Zusammenspiels von Mobilität, Architektur und Stadt in der Zukunft entwickelt haben. Fünf von ihnen präsentieren ihre Entwürfe derzeit in einer Ausstellung in Venedig. Als Preisträger des Wettbewerbs ging Jürgen Mayer H. aus Berlin hervor.News & Stories
Die Eisenbahn ist kein Verkehrsmittel
von Thomas Wagner
Die Zukunft der Mobilität liegt in einer Mixtur aus verschiedenen Verkehrssystemen, die gut aufeinander abgestimmt sind. Eisenbahn, S- und U-Bahn spielen dabei eine wichtige Rolle. Noch aber hat die Verkehrspolitik hierzulande die Vorzüge einer kundenfreundlichen Bahn nicht erkannt.News & Stories
„Rettet den Verkehr, damit unsere Städte leben können“
von Annette Tietenberg
Zu Zeiten des Wiederaufbaus hielt in der Bundesrepublik ein neues Steuerungsinstrument Einzug in die politische Landschaft: die Stadtplanung. Sie verfolgte das Ziel der Funktionstrennung. In der Stadt sollte gearbeitet, auf dem Land gewohnt werden. Dass Pendler sich genötigt sahen, sich ein Auto zuzulegen, um die Distanz zwischen Zentrum und Peripherie zurückzulegen, kurbelte die Wirtschaft an. Und brachte Zufahrtsstraßen, Stadtautobahnen und kilometerlange Staus hervor. Die autogerechte Stadt - verfehltes historisches Konzept oder schaurig-schöne Gegenwart?Im Medienzeitalter müssen Rennwagen nicht nur schnell sein, sie müssen auch so aussehen und sich durch Farben, Linien, Zahlen und Logos auf der Rennstrecke unterscheiden. Dass das nicht immer so war und was grafisch besonders gelungene Exemplare auszeichnet, führt Sven Voelker in „Go Faster" trefflich vor Augen.
Das Projekt des Audi Urban Future Award zielt darauf ab, die Zukunft unserer Städte im Kontext von Fragen der Mobilität zu analysieren und konkrete Vorschläge für deren Umgestaltung zu machen. Eine Konferenz in London stellte in einem Workshop erste Ergebnisse vor. Der Prozess wird in einer Publikation dokumentiert und reflektiert.
Wie werden die Städte der Zukunft aussehen? Wie werden wir uns in ihnen bewegen? Die Utopien von Archigram geben darauf Antworten, die noch immer für Aufregung sorgen können. Dank des Archigram Archival Projects sind die Entwürfe und Aktivitäten der britischen Architekten-Gruppe nun umfassend im Internet zu besichtigen.
Anfang der fünfziger Jahre entwickelte der italienische Mineralölkonzern Agip ein Konzept, das die Tankstellenarchitektur mit der Corporate Identity des Konzerns verbindet. Eine Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt stellt die Tankstellenkultur im Italien der Wirtschaftswunderjahre vor.



















































