Hier steht ein Kamel, dort hängt ein Äffchen. Und welche Seife liegt eigentlich auf den neuesten Waschbecken? Einige Präsentationen auf der diesjährigen ISH fielen besonders auffällig aus, andere eher gewöhnlich. Inszeniert wurde aber immer.
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Das Bad als funktionale Landschaft
„Axor Bouroullec" ist ein variables System aus Waschbecken, Ablagen und Armaturen. Thomas Wagner hat mit Philippe Grohe, dem Enkel des Firmengründers Hans Grohe und Leiter der Marke „Axor", über Badlandschaften, die Einbeziehung des Nutzers und die Zukunft des Bades gesprochen.Auf der imm Cologne des Jahres 2011 lässt sich beobachten: Die Messe hat sich stabilisiert und mit „Living Kitchen" und „Pure Textiles" zwei wichtige Bereiche hinzugewonnen. So bietet das Kölner Quodlibet des vervielfältigten Behaustseins für jeden etwas, für den Mensch von Welt, den der Menge - und das Kind. Im Bereich des High-End-Designs bleiben freilich noch einige Wünsche offen.
Das Büro entwickelt sich mehr und mehr zu einem sozialen Zentrum. Damit der Stress ununterbrochener Kommunikation nicht zu heftig und das Büro zu keinem sozialen Brennpunkt wird, verkriecht sich der Arbeitsnomade in eine schicke kleine Hütte oder eine neue Art Strandkorb.
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Die Rückkehr des Fernsprechhäuschens
von Nina Reetzke
Nachdem Telefonzellen in öffentlichen Räumen fast ganz verschwunden sind, tauchen sie jetzt in abgewandelter Form im Büro wieder auf. Dienten sie früher der Bereitstellung des Telefonapparats, so locken die Telefonboxen mit einem Hauch von Privatsphäre in der Weite heutiger Großraumbüros.Für die Designlinie Axor von Hansgrohe haben die Brüder Erwan und Ronan Bouroullec ihre Vision vom Bad umgesetzt. Das Ergebnis der sechsjährigen Entwicklungsarbeit ist eine komplexe 85-teilige Badserie. Mit ihrem Gestaltungsansatz öffnen die Brüder Bouroullec das Badezimmer in Richtung Wohnbereich.
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Himmelsformationen
von Sandra Hofmeister
Ortstermin in Kopenhagen: Ronan und Erwan Bouroullec sind an den Öresund gekommen, um dem ersten dänischen Showroom von Kvadrat kurz vor der Eröffnung den letzten Schliff zu geben. Sandra Hofmeister traf sie dort und sprach mit Erwan Bouroullec.News & Stories
Bouroullec´s World
von Sophia Muckle
In der Welt von Ronan und Erwan Bouroullec scheinen Konventionen keine feste Größe darzustellen und vielleicht gelingt es den Brüdern deswegen immer wieder, das Publikum mit ihren Arbeiten auf elegante Weise zu überraschen.London, Wien, Peking – gerade jagt eine Designweek die nächste. Da London nach wie vor als Designmetropole gilt, lohnt es sich, die Stadt zu diesem Anlass zu besuchen. Auch wenn die Messe „100% Design“ immer uninteressanter wird, die Randveranstaltungen in der Stadt überzeugen auch dieses Mal.
News & Stories | Salone del Mobile 2011 – supported by Villeroy & Boch Fliesen
Der Abend, die Stühle, ihre Designer und ihre Musikvideos
von Nancy Jehmlich
Konstantin Grcic hört Elvis, die Bouroullecs Björk, Sam Hecht wuchs mit Depeche Mode auf, und Nitzan Cohen wäre als Musikvideo eine Mischung aus Chris Cunnigham, Björk und El Gincho. Eine feine Ausstellung zeigte in Mailand nicht nur neue Stühle, sie offenbarte auch die musikalischen Vorlieben ihrer Designer.Sieht es aus wie eine reife Erdbeere? Oder wie ein aufgequollenes Knäckebrot? Wie auch immer diese Frage beantwortet wird, das Sofa „Ploum" von den Gebrüdern Bouroullec gehörte zu den aufsehenerregendsten Produkten der diesjährigen imm Cologne. Nina Reetzke sprach mit Ronan Bouroullec über eine geringe Sitzhöhe, Marketing und das Drehen von Filmen.
Für seine jüngste Laminatkollektion hat Parador abermals einige der Großen der Designwelt um Entwürfe gebeten. Nun lässt Zaha Hadid Prismen leuchten, die Gebrüder Bouroullec bezaubern mit farbigen Lichtspielen und Ross Lovegrove erschreckt mit einem dreidimensionalen Knochengerüst.
Nach einem neuen Paradigma oder neuen Typologien des Arbeitens sucht man auf der Orgatec 2010 vergebens. Stattdessen wird fleißig an Möbelsystemen gearbeitet, die es erlauben, sich auf dem offenen Feld allgegenwärtiger Kommunikation gelegentlich zurückziehen zu können.
Die Ausstellung „Ideen sitzen." im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe lädt ein, sich Stühle, Sessel und Sofas anzusehen. Schnell wird aus dem Museumsgang eine Entdeckungsreise in die Geschichte des Interior Designs, wenn nicht sogar in die Ideen- und Kulturgeschichte der letzten Jahrzehnte.




























