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48 müssen es sein
„Stochastic” von Daniel Rybakken für Luceplan
9. April 2015
Fotos © Daniel Rybakken Studio
Der talentierte Norweger überrascht mit einer Leuchte, deren skulpturale Erscheinung der Besitzer selbst bestimmen kann.
Er ist schon längst kein Geheimtipp mehr, wenn es um unkonventionelles Lichtdesign geht: Daniel Rybakken. Der 30 Jahre alte Norweger, der an der School of Design and Crafts der Universität in Gothenburg studiert hat, konnte in den letzten Jahren nicht nur einige renommierte Designpreise abräumen, er hat auch mehr als ein Dutzend Leuchtobjekte gestaltet. Die meisten sind in Kooperation mit dem italienischen Hersteller Luceplan entstanden – darunter auch die Wandleuchte „Counterbalance“, die durch ihren weit ausladenden Arm besticht und mit dem „Compasso d’Oro 2014“ ausgezeichnet wurde. Daneben setzt sich Rybakken auch konzeptionell und künstlerisch mit Licht auseinander und zeigt diese Arbeiten in der Galerie Kreo in Paris oder auch schon mal als groß angelegt Installationen. Dass er nicht nur ein Händchen für präzise und schlichte Leuchten hat, beweist seine jüngste Kreation für Luceplan.

Martina Metzner: Herr Rybakken, haben Sie die Kugeln eigentlich vom Weihnachtsbaum gestohlen?

Daniel Rybakken: Hehe … nein, das habe ich nicht! Die Kugeln mit einem Durchmesser von 85 Millimeter werden in Parma gefertigt. Sie bestehen aus Borosilikatglas, was vor allem für Reagenzgläser verwendet wird – daher sind diese Kugeln weitaus weniger zerbrechlich als Weihnachtskugeln.

Ihre Leuchte heißt „Stochastic“ – was an ihr ist Zufall, was Berechnung?

Daniel Rybakken: Also, das meiste an ihr ist Zufall, mit wenigen Einschränkungen. Die Leuchte besteht aus 48 metallisch schimmernden beziehungsweise opalen Glaskugeln, die an 48 Klavierdrähten in 48 unterschiedlichen Längen hängen. Die Art und Weise, wie der Besitzer sie aufhängt, bestimmt die finale Erscheinung.

Wie wahrscheinlich ist es, dass sie auch etwas anderes als Leuchten gestalten werden?

Daniel Rybakken: Ich würde sagen, die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch – allerdings müssen Sie bis zum Salone im nächsten Jahr warten.



www.danielrybakken.com
www.luceplan.com

Luceplan Showroom
Corso Monforte 7
Mailand

Salone Internazionale del Mobile
14. bis 19. April 2015
Mailand, Messegelände Rho
Halle 13, Stand C18
News & Stories › 2015 › April
48 müssen es sein
9. April 2015
„Stochastic” von Daniel Rybakken für Luceplan

Der talentierte Norweger überrascht mit einer Leuchte, deren skulpturale Erscheinung der Besitzer selbst bestimmen kann.
Er ist schon längst kein Geheimtipp mehr, wenn es um unkonventionelles Lichtdesign geht: Daniel Rybakken. Der 30 Jahre alte Norweger, der an der School of Design and Crafts der Universität in Gothenburg studiert hat, konnte in den letzten Jahren nicht nur einige renommierte Designpreise abräumen, er hat auch mehr als ein Dutzend Leuchtobjekte gestaltet. Die meisten sind in Kooperation mit dem italienischen Hersteller Luceplan entstanden – darunter auch die Wandleuchte „Counterbalance“, die durch ihren weit ausladenden Arm besticht und mit dem „Compasso d’Oro 2014“ ausgezeichnet wurde. Daneben setzt sich Rybakken auch konzeptionell und künstlerisch mit Licht auseinander und zeigt diese Arbeiten in der Galerie Kreo in Paris oder auch schon mal als groß angelegt Installationen. Dass er nicht nur ein Händchen für präzise und schlichte Leuchten hat, beweist seine jüngste Kreation für Luceplan.

Martina Metzner: Herr Rybakken, haben Sie die Kugeln eigentlich vom Weihnachtsbaum gestohlen?

Daniel Rybakken: Hehe … nein, das habe ich nicht! Die Kugeln mit einem Durchmesser von 85 Millimeter werden in Parma gefertigt. Sie bestehen aus Borosilikatglas, was vor allem für Reagenzgläser verwendet wird – daher sind diese Kugeln weitaus weniger zerbrechlich als Weihnachtskugeln.

Ihre Leuchte heißt „Stochastic“ – was an ihr ist Zufall, was Berechnung?

Daniel Rybakken: Also, das meiste an ihr ist Zufall, mit wenigen Einschränkungen. Die Leuchte besteht aus 48 metallisch schimmernden beziehungsweise opalen Glaskugeln, die an 48 Klavierdrähten in 48 unterschiedlichen Längen hängen. Die Art und Weise, wie der Besitzer sie aufhängt, bestimmt die finale Erscheinung.

Wie wahrscheinlich ist es, dass sie auch etwas anderes als Leuchten gestalten werden?

Daniel Rybakken: Ich würde sagen, die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch – allerdings müssen Sie bis zum Salone im nächsten Jahr warten.



www.danielrybakken.com
www.luceplan.com

Luceplan Showroom
Corso Monforte 7
Mailand

Salone Internazionale del Mobile
14. bis 19. April 2015
Mailand, Messegelände Rho
Halle 13, Stand C18