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Artemide - Schwebende Lichtsteine
von Vera Siegmund | 1. April 2008
Es gibt Lichtquellen, die einfach etwas beleuchten; und es gibt Leuchten, die gleich in mehrfacher Hinsicht zur Erleuchtung beitragen, sei es durch eine ausgeklügelte Technik, das verwendete Material oder eine besondere ikonische Qualität. Bei Artemide ist man bestrebt, möglichst alle Faktoren zu berücksichtigen, wenn es um eine neue Leuchte oder ein Lichtsystem geht.
Schon Firmenmitbegründer Ernesto Gismondi brachte - entfacht durch das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik - die Leidenschaft für zukunftsorientierte Technologien ebenso mit wie ein sicheres Gespür für die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Menschen. Diesem Verständnis ist Artemide seit 1959 treu geblieben; dazwischen liegen Meilensteine des Leuchtendesigns.Auf der Light+Building 2008 beweisen vor allem zwei Leuchtensysteme von Artemide, dass eine Lichtquelle nicht unbedingt technisch aussehen muss. Das belgische Design-Duo Serge und Robert Cornelissen hat bei dem justierbaren Strahler "Focal" und der Pendelleuchte "Orion" die Komplexität solcher Lichtquellen auf die geometrischen Grundformen Viereck und Kreis reduziert - und sie damit zu architektonischen Modulen gemacht. Bei dem Strahler "Focal" steckt der mattschwarze, zylinderförmige Lichtaustritt in einem weißen Rechteck, woraus eine ebenso simple wie wirksame objekthafte Einheit entsteht. Bei der Pendelleuchte "Orion" hängt ein quadratischer Rahmen an dünnen Drahtseilen frei im Raum, was in Verbindung mit der indirekten Lichtverteilung den Eindruck des Schwebens erweckt. Auf den inneren Rand des Rahmens können zusätzlich kugelförmige Strahler gesetzt werden, die für eine punktgenaue Beleuchtung sorgen. Natürlich gibt es bei Artemide auch spektakuläre Leuchtskulpturen zu sehen, etwa die soeben mit dem red dot design award "best of the best" 2008 ausgezeichnete Pendelleuchte "Mercury sospensione" von Ross Lovegrove. Mehrere biomorphe "Lichtsteine", die sich ineinander spiegeln, scheinen unter einer Aluminiumscheibe zu schweben. Wie Wasser perlt und fließt das Licht zwischen den glatten Steinen hin und her und erzielt eine atemberaubende Lichtbrechung.Light+Building 2008
Halle 3.1, Stand E51 www.artemide.de
Focal
Mercury von Ross Lovegrove
Orion