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Aufatmen hinter Lamellen
von Milenka Thomas | 15. Juni 2012
Im Stadtteil Mitte hat der Architekt Jürgen Mayer H. jüngst das erste Architekturprojekt in seiner Wahlheimat Berlin realisiert. In unmittelbarer Nähe zur Museumsinsel prägt nun ein außergewöhnlicher Apartmentbau das Straßenbild. “JOH3” lautet der Name des siebenstöckigen Wohnhauses, das sich von seiner Adresse in der Johannisstraße 3 ableitet.

Das skulpturale Gebäude ist in ein Gewand aus Aluminiumlamellen gekleidet, denen zweierlei Funktion zukommt: Während sie nach innen Sichtschutz bieten, ermöglicht die dahinterliegende Glasfassade mit ihren rundlichen Aussparungen einen beinah ungestörten Blick nach außen. Mit seiner kurvigen Silhouette erinnert „JOH3“ an frühere Entwürfe von J. Mayer H. Architects. Organische Formen und abgerundete Kurven durchziehen das gesamte gestalterische Konzept, von der Fassade, über die Treppen, Aufzüge und Wohnräume.

In seiner Mitte umschließt der mehrere Wohnungen umfassende Bau einen begrünten Innenhof und greift so die typischen Merkmale des klassischen Berliner Wohnhauses auf. Die Neuinterpretation von J. Mayer H. Architects möchte einen natürlichen Rückzugsort vom Trubel der Stadt schaffen. So sind die großzügigen Eigentumswohnungen allesamt gen Süd-West, zum ruhig gelegenen Innenhof, ausgerichtet. Drei Wohntypologien stehen zur Auswahl. Ob die Entscheidung nun zugunsten des Townhouse mit privatem Gartenbereich, der klassischen Apartmentwohnung oder des Penthouse mit Ausblick über die Friedrichstadt ausfällt, eines kann man sich doch sicher sein: Durch verschiedene Grundrisse gleicht keine der 21 Wohneinheiten der anderen. Für das Erdgeschoss sind Gewerbeflächen vorgesehen.

www.jmayerh.de
„JOH3“ ist das erste Bauprojekt der Jürgen Mayer H. Architects in Berlin, Foto © Patricia Parinejad
Die Lamellenfassade weist rundliche Aussparungen auf, Foto © Patricia Parinejad
Für die Fassade wurden Aluminiumlamellen verwendet, Foto © Patricia Parinejad
Organische Formen durchziehen das gesamte Gestaltungskonzept, Foto © Ludger Paffrath
Badezimmer in einer der Wohneinheiten, Foto © Ludger Paffrath
Der Name „JOH3” leitet sich von der Adresse in der Johannisstraße 3 ab, Foto © Ludger Paffrath
Blick in den begrünten Innenhof, Foto © Ludger Paffrath
Die Wohnräume folgen einem asymmetrischen Grundriss, Foto © Ludger Paffrath
Die Lamellenfassade bietet Sichtschutz nach innen und freie Sicht nach außen, Diagramm © J. Mayer H. Architects
Architektur › 2012 › Juni
Aufatmen hinter Lamellen
von Milenka Thomas | 15. Juni 2012
Mit “JOH3” wurde erstmalig ein Bauprojekt von J. Mayer H. Architects in Berlin fertiggestellt. Das mit Aluminiumlamellen verkleidete Apartmenthaus mit kurviger Silhouette versucht eine Neuinterpretation des Berliner Wohnhauses.
Im Stadtteil Mitte hat der Architekt Jürgen Mayer H. jüngst das erste Architekturprojekt in seiner Wahlheimat Berlin realisiert. In unmittelbarer Nähe zur Museumsinsel prägt nun ein außergewöhnlicher Apartmentbau das Straßenbild. “JOH3” lautet der Name des siebenstöckigen Wohnhauses, das sich von seiner Adresse in der Johannisstraße 3 ableitet.

Das skulpturale Gebäude ist in ein Gewand aus Aluminiumlamellen gekleidet, denen zweierlei Funktion zukommt: Während sie nach innen Sichtschutz bieten, ermöglicht die dahinterliegende Glasfassade mit ihren rundlichen Aussparungen einen beinah ungestörten Blick nach außen. Mit seiner kurvigen Silhouette erinnert „JOH3“ an frühere Entwürfe von J. Mayer H. Architects. Organische Formen und abgerundete Kurven durchziehen das gesamte gestalterische Konzept, von der Fassade, über die Treppen, Aufzüge und Wohnräume.

In seiner Mitte umschließt der mehrere Wohnungen umfassende Bau einen begrünten Innenhof und greift so die typischen Merkmale des klassischen Berliner Wohnhauses auf. Die Neuinterpretation von J. Mayer H. Architects möchte einen natürlichen Rückzugsort vom Trubel der Stadt schaffen. So sind die großzügigen Eigentumswohnungen allesamt gen Süd-West, zum ruhig gelegenen Innenhof, ausgerichtet. Drei Wohntypologien stehen zur Auswahl. Ob die Entscheidung nun zugunsten des Townhouse mit privatem Gartenbereich, der klassischen Apartmentwohnung oder des Penthouse mit Ausblick über die Friedrichstadt ausfällt, eines kann man sich doch sicher sein: Durch verschiedene Grundrisse gleicht keine der 21 Wohneinheiten der anderen. Für das Erdgeschoss sind Gewerbeflächen vorgesehen.

www.jmayerh.de