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Bananenklau
Jede Menge neue Teppiche bei Nodus
1. April 2016
Matali Crasset: Ly Cycle rug. Foto © Nodus
Ob Baum, Treppe, Banane oder Planet – Motivteppiche erfreuen sich offenbar wachsender Beliebtheit.
Das Teppichlabel Nodus bringt einige neue Kreationen mit nach Mailand.

Von Matali Crasset stammt „Le Cycle“, ein motivstarker und farbkräftiger Teppich im quadratischen Format 250 mal 250 Zentimeter, in dessen Zentrum sich wie aus einem Schössling ein Stamm bildet, der von Astgezweig umkränzt und, so Crasset, den Kreislauf des Lebens symbolisieren soll.

Sam Baron hingegen spielt in „Higher and Higher“, offenbar inspiriert von der endlosen Treppe M.C. Eschers, mit der Illusion und der dreidimensionalen Wahrnehmung einer zweidimensionalen Fläche von 218 mal 203 Zentimeter. Ein irritierender Hingucker ist das allemal.

Dasselbe kann man auch von „Thanks a Bunch“ von Studio Job sagen, einem runden Teppich mit einem Durchmesser von 220 Zentimeter, der, so vernimmt man überrascht, vom Gefühl der Schuld inspiriert worden sei. Nynke Tynagel, die zusammen mit Job Smeets das Studio Job bildet, berichtet, wie es dazu kam: Sie habe, es sei noch nicht lange her, eine Tankstelle mit einer schönen gelben Banane verlassen, aber vergessen, diese zu bezahlen. Erst als sie die Banane verspeist, die Schale aus dem Fenster geworfen und sie auf dem Asphalt hatte aufschlagen sehen, sei ihr bewusst geworden, dass sie ein Verbrechen begangen habe. Seitdem habe sie nicht aufgehört, sich schlecht zu fühlen, weshalb der Teppich dem netten Mann in der Tankstelle gewidmet sei. Ob die Wiedergutmachung klappt?

Ineke Hans spielt in „Snip“ – 200 mal 300 Zentimeter – sodann auf die archetypischen geometrischen Muster persischer Teppiche an, indem sie auf die einfache Methode zurückgreift, bei der man ein Blatt Papier faltet, Formen herausschneidet und beim Entfalten ein achsensymmetrisches Muster erhält. Wogegen Wieki Somers in „Pluto“ auf 200 mal 300 Zentimeter eine suggestive Sonnenfinsternis inszeniert. (tw)

www.nodusrug.it
Studio Job: Thanky a bunch rug. Foto © Nodus
Sam Baron: Higher and higher rug. Foto © Nodus
Ineke Hans Snip rug. Foto © Nodus
Wieki Somers: Pluto. Foto © Nodus
News & Stories › 2016 › April
Bananenklau
1. April 2016
Jede Menge neue Teppiche bei Nodus

Ob Baum, Treppe, Banane oder Planet – Motivteppiche erfreuen sich offenbar wachsender Beliebtheit.
Das Teppichlabel Nodus bringt einige neue Kreationen mit nach Mailand.

Von Matali Crasset stammt „Le Cycle“, ein motivstarker und farbkräftiger Teppich im quadratischen Format 250 mal 250 Zentimeter, in dessen Zentrum sich wie aus einem Schössling ein Stamm bildet, der von Astgezweig umkränzt und, so Crasset, den Kreislauf des Lebens symbolisieren soll.

Sam Baron hingegen spielt in „Higher and Higher“, offenbar inspiriert von der endlosen Treppe M.C. Eschers, mit der Illusion und der dreidimensionalen Wahrnehmung einer zweidimensionalen Fläche von 218 mal 203 Zentimeter. Ein irritierender Hingucker ist das allemal.

Dasselbe kann man auch von „Thanks a Bunch“ von Studio Job sagen, einem runden Teppich mit einem Durchmesser von 220 Zentimeter, der, so vernimmt man überrascht, vom Gefühl der Schuld inspiriert worden sei. Nynke Tynagel, die zusammen mit Job Smeets das Studio Job bildet, berichtet, wie es dazu kam: Sie habe, es sei noch nicht lange her, eine Tankstelle mit einer schönen gelben Banane verlassen, aber vergessen, diese zu bezahlen. Erst als sie die Banane verspeist, die Schale aus dem Fenster geworfen und sie auf dem Asphalt hatte aufschlagen sehen, sei ihr bewusst geworden, dass sie ein Verbrechen begangen habe. Seitdem habe sie nicht aufgehört, sich schlecht zu fühlen, weshalb der Teppich dem netten Mann in der Tankstelle gewidmet sei. Ob die Wiedergutmachung klappt?

Ineke Hans spielt in „Snip“ – 200 mal 300 Zentimeter – sodann auf die archetypischen geometrischen Muster persischer Teppiche an, indem sie auf die einfache Methode zurückgreift, bei der man ein Blatt Papier faltet, Formen herausschneidet und beim Entfalten ein achsensymmetrisches Muster erhält. Wogegen Wieki Somers in „Pluto“ auf 200 mal 300 Zentimeter eine suggestive Sonnenfinsternis inszeniert. (tw)

www.nodusrug.it