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„Wir verändern uns über die Jahreszeit. Die Häuser aber reagieren nicht“, sagte Stefan Behnisch vom Stuttgarter Büro Behnisch Architekten auf dem Symposium „adaptive Gebäudehüllen“ an der TU München. Foto © Matthias Kestel
Daunenjacke fürs Haus
11. Mai 2016
„Wir verändern uns über die Jahreszeit, im Winter tragen wir eine Daunenjacke, im Sommer ein T-Shirt. Die Häuser aber reagieren nicht. Da pumpen wir mehr oder weniger heiße Luft rein“, sagte Stefan Behnisch vom Stuttgarter Büro Behnisch Architekten bei dem Symposium „adaptive Gebäudehüllen“, das im Februar 2016 an der TU München stattgefunden hat und dessen Vorträge wir hier dokumentieren.

Die Fassade sei Außenwand unseres öffentlichen Raumes, sie schaffe Identität, ergänzt der Architekt. Sie helfe zudem, klimatische und technische Herausforderung zu meistern. Auch Roman Schieber von Knippers Helbig - Advanced Engineering, ebenfalls aus Stuttgart, Thomas Auer von Transsolar von der TU München, Frank Kaltenbach vom Münchner Magazin Detail, Manfred Dittmar vom Hersteller EControl-Glas aus Plauen sowie Bernhard Schmitt von Glasbau Hahn Lamellenfenster, zeigten, wie adaptive Fassaden Architektur verändern können.

Verbesserungen versprachen sich die Redner besonders in puncto Sonnenschutz, Energieeffizienz und nicht zuletzt in gestalterischer Hinsicht. Und so manchen Zuhörer mag es überrascht haben, dass die Anpassungsfähigkeit der Gebäudehülle, die an Mensch und Natur anlehnt, nicht erst ein Thema der jüngsten Zeit ist, sondern Architekten und Bauherren schon vor vielen Jahrhunderten beschäftigte. (mm)

Mehr dazu erfahren Sie in den vollständigen Mitschnitten zum Symposium:

Stefan Behnisch, Behnisch Architekten, Tillmann Klein, TU München / TU Delft, Frank Kaltenbach, Redakteur Detail, Roman Schieber, Knippers Helbig advanced engineering, Bernardo Schmitt, HAHN Lamellenfenster, Manfred Dittmar, EControl-Glas, Philipp Molter TU München (von links nach rechts). Foto © Matthias Kestel
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Foto © Matthias Kestel
Einführung und Moderation: Tillmann Klein, TU München/TU Delft, Philipp Molter, TU München, Thomas Auer, Transsolar, TU München. Video © TU München
Sprecher: Roman Schieber, Knippers Helbig, Bernardo Schmitt, HAHN Lamellenfenster. Video © TU München
Sprecher: Manfred Dittmar, EControl-Glas, Frank Kaltenbach, Redakteur Detail. Video © TU München
Sprecher: Stefan Behnisch, Behnisch Architekten. Video © TU München
News & Stories › 2016 › Mai
Daunenjacke fürs Haus
11. Mai 2016
Bei dem Symposium „adaptive Gebäudehüllen“ an der TU München haben Architekten und Bauspezialisten gezeigt und erläutert, wie anpassungsfähige Fassaden die Architektur von Morgen verändern können. Wir haben die Vorträge für die dokumentiert.
„Wir verändern uns über die Jahreszeit, im Winter tragen wir eine Daunenjacke, im Sommer ein T-Shirt. Die Häuser aber reagieren nicht. Da pumpen wir mehr oder weniger heiße Luft rein“, sagte Stefan Behnisch vom Stuttgarter Büro Behnisch Architekten bei dem Symposium „adaptive Gebäudehüllen“, das im Februar 2016 an der TU München stattgefunden hat und dessen Vorträge wir hier dokumentieren.

Die Fassade sei Außenwand unseres öffentlichen Raumes, sie schaffe Identität, ergänzt der Architekt. Sie helfe zudem, klimatische und technische Herausforderung zu meistern. Auch Roman Schieber von Knippers Helbig - Advanced Engineering, ebenfalls aus Stuttgart, Thomas Auer von Transsolar von der TU München, Frank Kaltenbach vom Münchner Magazin Detail, Manfred Dittmar vom Hersteller EControl-Glas aus Plauen sowie Bernhard Schmitt von Glasbau Hahn Lamellenfenster, zeigten, wie adaptive Fassaden Architektur verändern können.

Verbesserungen versprachen sich die Redner besonders in puncto Sonnenschutz, Energieeffizienz und nicht zuletzt in gestalterischer Hinsicht. Und so manchen Zuhörer mag es überrascht haben, dass die Anpassungsfähigkeit der Gebäudehülle, die an Mensch und Natur anlehnt, nicht erst ein Thema der jüngsten Zeit ist, sondern Architekten und Bauherren schon vor vielen Jahrhunderten beschäftigte. (mm)

Mehr dazu erfahren Sie in den vollständigen Mitschnitten zum Symposium: