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Ein Schaufenster vor dem Römer
von Martina Metzner | 28. August 2013
Ein großes, leeres, weißes Fenster auf dem Frankfurter Römerberg rahmt den Blick auf die Stadt und kündigt das Ereignis bereits Tage vor der Eröffnung an: Zum sechsten Mal lädt der Möbelhersteller „Vitra“ unter dem Titel „Ampelphase“ vom 5. September an Architekten der Rhein-Main-Region ein, seinen Showroom als kreative Plattform zu nutzen. Dem diesjährigen Motto „Einblicke, Ausblicke“ stellen sich Planer wie „CMA“ und „Stefan Forster Architekten“ aus Frankfurt, „Sander Hofrichter“ aus Ludwigshafen, „Netzwerkarchitekten“ aus Darmstadt und „Jung & Klemke“ aus Wetzlar, ein jeder auf eine eigene, unterschiedliche Weise.

Ausgangspunkt und Ursprungsidee der „Ampelphase“ ist es, Autofahrer, die direkt vor dem Vitra-Showroom an der Ampel halten müssen, mit mehr als den üblichen Schaufensterauslagen zu entzücken. Also werden einmal im Jahr – stets im September – sämtliche Möbel aus dem Raum verbannt und durch Installationen ersetzt. Aus dem Showroom wird eine temporären Galerie, in der sich Architekten mit unterschiedlichen Themen auseinandersetzen. Längst ist die „Ampelphase“ zu einem festen Termin im Frankfurter Kulturkalender geworden.

Was das „Schaufenster“ auf dem Römerberg, also im Herzen der Stadt, angeht, so wollten sich seine Macher, Andreas Moser von CMA und Projektpartner Jue Löffelholz, nach eigener Aussage „nicht in ein Schaufenster sperren lassen“. Weshalb sie eines der Schaufenster des Vitra-Showrooms nachgebaut haben, das nun wie ein Passepartout auf Wanderschaft durch Frankfurt geht, wo es ganz individuelle „Ein- und Ausblicke“ auf die Stadt gewähren soll. Womit sich die „Ampelphase“ zum ersten Mal von ihrem angestammten Ort löst und in die Frankfurter Innenstadt ausstrahlt. Sie können natürlich auch diesmal an der Ampel in der Gutleutstraße halten und in die Schaufenster schauen. Um alles sehen zu können, müssen Sie dann allerdings mehrmals um den Block fahren und auf eine rote Ampel hoffen.

Ampelphase 6: Einblicke/Ausblicke
Vitra-Showroom
Gutleutstraße 89, 60329 Frankfurt am Main,
vom 5. bis zum 25. September 2013

www.ampelphase.com
www.vitra.com
„Frame“ von Andreas Moser (CMA, Frankfurt) und Jue Löffelholz (rechts im Bild) – der erste Beitrag der „Ampelphase“, der außerhalb des Showrooms vor dem Frankfurter Römer stattfindet. Foto © Jue Löffelholz
Kleiner Mann, großer Mann? Die Architekten-Klasse der Städelschule spielt mit der optischen Wahrnehmung der Passanten. Foto © Gezim Bono, Städelschule
Bitte Platz nehmen – Jung & Klemke aus Wetzlar laden uns ein, auf einem Gerüst zu sitzen und neue „Standpunkte“ zu entdecken. Foto © Jung & Klemke
„200 μ“ ist der Beitrag von den Netzwerkarchitekten aus Darmstadt und täuscht durch viele hintereinander gesetzte Folien einen schwebenden Körper vor. Foto © Netzwerkarchitekten
Eine Einladung fürs Skizzieren mit Stift und Papier ist die Installation von Sander Hofrichter aus Ludwigshafen, die einen Tisch bereit stellen, an dem man zeichnen kann. Foto © Sander Hofrichter
Das Mini-Haus von Martynas Kubilius von Stefan Forster Architekten bietet Menschen einen Rückzugsort abseits des hektischen Stadtlebens. Fotos © Martina Metzner, Stylepark/Stefan Forster Architekten
Skizzen von Sander Hofrichter aus Ludwigshafen. Foto © Sander Hofrichter
News & Stories › 2013 › August
Ein Schaufenster vor dem Römer
von Martina Metzner | 28. August 2013
Zum sechsten Mal lädt Vitra zur „Ampelphase“ in seinen Frankfurter Showroom ein, den in diesem Jahr sechs Architekten aus der Rhein-Main-Region in eine temporäre Kreativ-Plattform mit „Einblicken“ und „Ausblicken“ verwandeln.
Ein großes, leeres, weißes Fenster auf dem Frankfurter Römerberg rahmt den Blick auf die Stadt und kündigt das Ereignis bereits Tage vor der Eröffnung an: Zum sechsten Mal lädt der Möbelhersteller „Vitra“ unter dem Titel „Ampelphase“ vom 5. September an Architekten der Rhein-Main-Region ein, seinen Showroom als kreative Plattform zu nutzen. Dem diesjährigen Motto „Einblicke, Ausblicke“ stellen sich Planer wie „CMA“ und „Stefan Forster Architekten“ aus Frankfurt, „Sander Hofrichter“ aus Ludwigshafen, „Netzwerkarchitekten“ aus Darmstadt und „Jung & Klemke“ aus Wetzlar, ein jeder auf eine eigene, unterschiedliche Weise.

Ausgangspunkt und Ursprungsidee der „Ampelphase“ ist es, Autofahrer, die direkt vor dem Vitra-Showroom an der Ampel halten müssen, mit mehr als den üblichen Schaufensterauslagen zu entzücken. Also werden einmal im Jahr – stets im September – sämtliche Möbel aus dem Raum verbannt und durch Installationen ersetzt. Aus dem Showroom wird eine temporären Galerie, in der sich Architekten mit unterschiedlichen Themen auseinandersetzen. Längst ist die „Ampelphase“ zu einem festen Termin im Frankfurter Kulturkalender geworden.

Was das „Schaufenster“ auf dem Römerberg, also im Herzen der Stadt, angeht, so wollten sich seine Macher, Andreas Moser von CMA und Projektpartner Jue Löffelholz, nach eigener Aussage „nicht in ein Schaufenster sperren lassen“. Weshalb sie eines der Schaufenster des Vitra-Showrooms nachgebaut haben, das nun wie ein Passepartout auf Wanderschaft durch Frankfurt geht, wo es ganz individuelle „Ein- und Ausblicke“ auf die Stadt gewähren soll. Womit sich die „Ampelphase“ zum ersten Mal von ihrem angestammten Ort löst und in die Frankfurter Innenstadt ausstrahlt. Sie können natürlich auch diesmal an der Ampel in der Gutleutstraße halten und in die Schaufenster schauen. Um alles sehen zu können, müssen Sie dann allerdings mehrmals um den Block fahren und auf eine rote Ampel hoffen.

Ampelphase 6: Einblicke/Ausblicke
Vitra-Showroom
Gutleutstraße 89, 60329 Frankfurt am Main,
vom 5. bis zum 25. September 2013

www.ampelphase.com
www.vitra.com