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Tischleuchte „Lampe“ von ACE, Foto © Nicolas Haeni
Ein Tisch,
ein Stuhl,
ein Apfelbaum
von Milenka Thomas | 3. August 2012
Vor zwei Jahren gründeten Arnault Weber, Camille Blin und Emmanuel Mbessé das Möbellabel ACE im schweizerischen Lausanne. Die bisherigen Produkte präsentieren sich so einfach wie der Name des Labels selbst. Alle Möbel sind aus Eschenholz gefertigt und jeweils in einer naturbelassenen und einer schwarzen Variante erhältlich. Während die ersten Entwürfe noch von ACE selbst gestalteten wurden, enthält die zweite Kollektion auch Produkte anderer Designer wie Michael Marriott und Béatrice Durandard.

Möbel aus Holz. Auf den ersten Blick kein spektakuläres oder neues Konzept. Doch die Stringenz, mit der die Macher von ACE ihren ästhetischen Leitgedanken umsetzen, erregt dennoch Aufmerksamkeit. Neben einheitlichen Materialien und Farben wird beim Herstellungsprozess auf komplizierte Verfahren und aufwendige Techniken verzichtet. Die Produkte werden ausschließlich mit einfachsten Werkzeugen gefertigt. Aus geometrischen Grundformen entstehen so Stühle, Tische, Leuchtobjekte oder Wandhaken, bei denen oft mit den Proportionen einzelner Elemente gespielt wird.

Dem Stuhl „Chaise“ kommt eine exponierte Rolle zu. Es ist das erste Produkt, bei dem ACE ihr Konzept der Reduktion umgesetzt haben. Als dominierendes Element erscheint hier die übergroße Rückenlehne, die laut Arnault Weber an die von Parkbänken angelehnt ist. Die Gründer des Möbellabels haben gemeinschaftlich ihre Ideen in die Gestaltung dieses Stuhls eingebracht, der daher „alle drei Persönlichkeiten gleichermaßen wiederspiegelt“, so Weber.

Doch auch andere Produkte der Kollektion seien erwähnt. Zu nennen wären Michael Marriotts „Pomme de Terre“, ein Beistelltisch dessen staksige Beine jedoch nicht viel gemein haben mit der Form eines Erdapfels. Der hölzerne, verstellbare Lampenschirm der Tischlampe „Grue“ von Béatrice Durandard ahmt dagegen ihrem Namensgeber, den Kranich, nach. Und das Tablett „Pommier“, also „Apfelbaum“, von Lucas Uhlmann wurde speziell zum Transportieren der runden Frucht entwickelt.

Bei all der Schlichtheit bleibt die Frage, ob ACE sein Konzept auf Dauer weiter entwickeln muss, oder ob sich das junge Label gerade mithilfe dieser zurückhaltenden Positionierung behaupten kann.

www.a-c-e.ch
Die Wandleuchte „Poutre“ kann gleichzeitig als Abstellfläche genutzt werden, Foto © Nicolas Haeni
Tisch „Bureau“ von ACE, Foto © Nicolas Haeni
Der Stuhl „Chaise“ wartet mit überdimensionierter Rückenlehne auf, Foto © Nicolas Haeni
Stuhl „Chaise“ von ACE, Foto © Nicolas Haeni
Die Tischleuchte „Lampe“ gehört zur ersten Kollektion von ACE, Foto © Nicolas Haeni
Couchtisch „Table“ von ACE, Foto © Nicolas Haeni
Die drei Gründer des Schweizer Labels ACE, Arnault Weber, Camille Blin und Emmanuel Mbessé, Foto © ACE
„Fauteuil“ ist ein hölzerner Armlehnstuhl, den das ACE Design Team für die aktuelle Kollektion entworfen hat, Foto © ACE
Produkte
A C E: ETAGERE @ Stylepark
A C E
ETAGERE
A C E Design Team
A C E: POUTRE @ Stylepark
A C E
POUTRE
A C E Design Team
A C E: CHAISE @ Stylepark
A C E
CHAISE
A C E Design Team
A C E: CROCHET @ Stylepark
A C E
CROCHET
Tomás Alonso
A C E: GRUE @ Stylepark
A C E
GRUE
Beatrice Durandard
A C E: TABLE @ Stylepark
A C E
TABLE
A C E Design Team
A C E: MONSTRE Stiftehalter @ Stylepark
A C E
MONSTRE Stiftehalter
Tomas Kral
Camille Blin
A C E: PLANCHE Schneidebrett @ Stylepark
A C E
PLANCHE Schneidebrett
Tomás Alonso
A C E: BUREAU @ Stylepark
A C E
BUREAU
A C E Design Team
A C E: POMME DE TERRE @ Stylepark
A C E
POMME DE TERRE
Michael Marriott
A C E: LAMPE @ Stylepark
A C E
LAMPE
A C E Design Team
A C E: FAUTEUIL @ Stylepark
A C E
FAUTEUIL
A C E Design Team
A C E: POMMIER Obstschale @ Stylepark
A C E
POMMIER Obstschale
Lucas Uhlmann
News & Stories › 2012 › August
Ein Tisch,
ein Stuhl,
ein Apfelbaum
von Milenka Thomas | 3. August 2012
ACE präsentierte zwischenzeitlich seine zweite Kollektion. Die Produkte sind alle aus Eschenholz gefertigt und fallen durch ihre klaren Linien auf. Reduktion bestimmt das gesamte Konzept des jungen Schweizer Labels.
Vor zwei Jahren gründeten Arnault Weber, Camille Blin und Emmanuel Mbessé das Möbellabel ACE im schweizerischen Lausanne. Die bisherigen Produkte präsentieren sich so einfach wie der Name des Labels selbst. Alle Möbel sind aus Eschenholz gefertigt und jeweils in einer naturbelassenen und einer schwarzen Variante erhältlich. Während die ersten Entwürfe noch von ACE selbst gestalteten wurden, enthält die zweite Kollektion auch Produkte anderer Designer wie Michael Marriott und Béatrice Durandard.

Möbel aus Holz. Auf den ersten Blick kein spektakuläres oder neues Konzept. Doch die Stringenz, mit der die Macher von ACE ihren ästhetischen Leitgedanken umsetzen, erregt dennoch Aufmerksamkeit. Neben einheitlichen Materialien und Farben wird beim Herstellungsprozess auf komplizierte Verfahren und aufwendige Techniken verzichtet. Die Produkte werden ausschließlich mit einfachsten Werkzeugen gefertigt. Aus geometrischen Grundformen entstehen so Stühle, Tische, Leuchtobjekte oder Wandhaken, bei denen oft mit den Proportionen einzelner Elemente gespielt wird.

Dem Stuhl „Chaise“ kommt eine exponierte Rolle zu. Es ist das erste Produkt, bei dem ACE ihr Konzept der Reduktion umgesetzt haben. Als dominierendes Element erscheint hier die übergroße Rückenlehne, die laut Arnault Weber an die von Parkbänken angelehnt ist. Die Gründer des Möbellabels haben gemeinschaftlich ihre Ideen in die Gestaltung dieses Stuhls eingebracht, der daher „alle drei Persönlichkeiten gleichermaßen wiederspiegelt“, so Weber.

Doch auch andere Produkte der Kollektion seien erwähnt. Zu nennen wären Michael Marriotts „Pomme de Terre“, ein Beistelltisch dessen staksige Beine jedoch nicht viel gemein haben mit der Form eines Erdapfels. Der hölzerne, verstellbare Lampenschirm der Tischlampe „Grue“ von Béatrice Durandard ahmt dagegen ihrem Namensgeber, den Kranich, nach. Und das Tablett „Pommier“, also „Apfelbaum“, von Lucas Uhlmann wurde speziell zum Transportieren der runden Frucht entwickelt.

Bei all der Schlichtheit bleibt die Frage, ob ACE sein Konzept auf Dauer weiter entwickeln muss, oder ob sich das junge Label gerade mithilfe dieser zurückhaltenden Positionierung behaupten kann.

www.a-c-e.ch