transparent_layer
db-images/cms/banner/img/l2_v369288_958_728_90-1.jpg
Blättern: First Back
von 2139 Forward End
Endspurt 27:
Wo das Licht tropft
von Martina Metzner | 27. Dezember 2015
Foto © Melt and recreate
Ein wenig Natur in der Wohnung darf nicht fehlen – Vögel zwitschern per Youtube, auf dem TV-Bildschirm prasselt das Kaminfeuer, der Duftspender versprüht Frühlinggefühle und im Zimmerbrunnen gurgelt das Wasser mit etwas Fantasie fast wie in einem Gebirgsbach. Und wie steht’s mit etwas Gletscher- oder Arktis-Atmosphäre?

Hier sorgt die Leuchte „Melt and recreate“ der jungen Stockholmer Designerinnen Siri Bahlenberg und Sofia Bergfeldt für Abhilfe, lässt sie doch im wahrstem Sinne des Wortes Eis mit Licht verschmelzen. Das funktioniert so: Die Hängeleuchte wird in einen speziellen Topf mit Wasser gelegt und anschließend ins Gefrierfach gestellt. Zehn Stunden später ist sie bereit für ihren Einsatz. Nun hängt sie, leuchtet und tropft – zehn Stunden lang. Das Wasser wird in dem Topf, in dem es gefroren war, wieder aufgefangen. Ist das Eis komplett geschmolzen, kann das Ganze von vorne beginnen.

Der Kreislauf aus Werden und Vergehen lässt uns natürlich sinnieren – über Zeit, Vergänglichkeit, Klimaerwärmung ... Wen das zu melancholisch macht, der versuche folgendes: Statt die Leuchte in reinem Wasser einfrieren zu lassen, nehme man einfach Whiskey, Gin oder Wermut. Das Ergebnis ist verblüffend. Die Färbung – besonders beim Whiskey – verändert die Atmosphäre – und man spart sich den Besuch in der Bar. Allzu durstig sollte man freilich nicht sein, kommt der Drink doch erst Tropfen für Tropfen von der Decke. Wer weiß, vielleicht geht dem einen oder anderen dabei noch ein weiteres Lichtlein auf. Skål!

www.siriba.com
Foto © Melt and recreate
News & Stories › 2015 › Dezember
Endspurt 27:
Wo das Licht tropft
von Martina Metzner | 27. Dezember 2015
Die Leuchte „Melt and recreate“ von Siri Bahlenberg und Sofia Bergfeldt lehrt uns den ewigen Kreislauf aus Werden und Vergehen.
Ein wenig Natur in der Wohnung darf nicht fehlen – Vögel zwitschern per Youtube, auf dem TV-Bildschirm prasselt das Kaminfeuer, der Duftspender versprüht Frühlinggefühle und im Zimmerbrunnen gurgelt das Wasser mit etwas Fantasie fast wie in einem Gebirgsbach. Und wie steht’s mit etwas Gletscher- oder Arktis-Atmosphäre?

Hier sorgt die Leuchte „Melt and recreate“ der jungen Stockholmer Designerinnen Siri Bahlenberg und Sofia Bergfeldt für Abhilfe, lässt sie doch im wahrstem Sinne des Wortes Eis mit Licht verschmelzen. Das funktioniert so: Die Hängeleuchte wird in einen speziellen Topf mit Wasser gelegt und anschließend ins Gefrierfach gestellt. Zehn Stunden später ist sie bereit für ihren Einsatz. Nun hängt sie, leuchtet und tropft – zehn Stunden lang. Das Wasser wird in dem Topf, in dem es gefroren war, wieder aufgefangen. Ist das Eis komplett geschmolzen, kann das Ganze von vorne beginnen.

Der Kreislauf aus Werden und Vergehen lässt uns natürlich sinnieren – über Zeit, Vergänglichkeit, Klimaerwärmung ... Wen das zu melancholisch macht, der versuche folgendes: Statt die Leuchte in reinem Wasser einfrieren zu lassen, nehme man einfach Whiskey, Gin oder Wermut. Das Ergebnis ist verblüffend. Die Färbung – besonders beim Whiskey – verändert die Atmosphäre – und man spart sich den Besuch in der Bar. Allzu durstig sollte man freilich nicht sein, kommt der Drink doch erst Tropfen für Tropfen von der Decke. Wer weiß, vielleicht geht dem einen oder anderen dabei noch ein weiteres Lichtlein auf. Skål!

www.siriba.com