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FiondaMedici
Radice
Hölzernes von Jasper, Konstantin und Sam
3. April 2013
Die Stuhlserie „Fionda" von Jasper Morrison, Foto © Gerhardt Kellermann für Mattiazzi
Konstantin Grcics Sessel „Medici“ war ohne Zweifel einer der Stars des letzten Salone. Nun hat Grcic aus dem Einzelgänger ein Ensemble gemacht und dem Sessel einen Beistelltisch und einen Hocker hinzugefügt – auch, damit man die Füße hochlegen kann.

Sam Hecht bleibt derweil ganz aufrecht und versucht sich an einem filigranen Dreibeiner – mal als Barhocker oder für den Stehtisch, mal als Stuhl –, der in verschiedenen Farben und asiatisch angehaucht auftritt und nicht mehr braucht als ein schmales Stück Holz, um sogar eine Lehne vorweisen zu können. Sieht gut aus. Mal sehen, wie es sich darauf sitzt.

Zudem präsentiert Mattiazzi eine neue, von Jasper Morrison gestaltete Möbelkollektion. Sie heißt „Fionda“ und umfasst einen Tisch und zwei Stühle. Jasper Morrison selbst erklärt sie so:

„,Fionda‘ bedeutet im Italienischen so viel wie Schlinge oder Schleuder. Fiondas Mutter ist ein zusammenklappbarer Campingstuhl, der einer langen Reihe von Stühlen entstammt, die in Italien als BKF, Hardoy, Schmetterling oder Tripolina bekannt sind und die alle ein Stück Segeltuch an einem Rahmen aufhängen, um auf diese Weise einen erstaunlich bequemen Sitz entstehen zu lassen. Ich habe solch einen Campingstuhl in Japan gekauft und mochte es sehr, ihn in meinem Wohnzimmer zu haben. Nur die sich überkreuzenden Aluminiumstreben vorne und hinten waren unbequem und verhinderten, dass er tatsächlich zu einem Wohnzimmerstuhl taugt. Also beschloss ich, ein Projekt daraus zu machen, die sich überkreuzenden Streben zu ersetzen.“

Gesagt, getan. Es hat, so Morrison weiter, zwar einiger Schritte bedurft, bis die Verbindungen perfekt waren, nun aber seien sie leicht und stabil. „Fionda“ gibt es als Esszimmerstuhl und Lounge-Chair; und dazu gibt es noch Tisch.

Jasper Morrison liebt die Designsprache von Camping-Möbeln. Das hat, erklärt er, „etwas mit der Leichtheit der Struktur und der geforderten Effizienz zu tun, mit der sich etwas schaffen lässt, das bequem ist und gut zur heutigen Gestimmtheit passt.“ Ein Stuhl mithin für drinnen und für draußen, für ein nicht allzu ausgepolstertes und festgelegtes Leben und für Reisende, die nach Hause kommen und sich ausruhen wollen. (tw)

www.jaspermorrison.com
www.konstantin-grcic.com
www.industrialfacility.co.uk
www.mattiazzi.eu
„Fionda" von Jasper Morrison, Foto © Gerhardt Kellermann für Mattiazzi
Beistelltisch und Hocker „Medici" von Konstantin Grcic, Foto © Gerhardt Kellermann für Mattiazzi
Die „Medici" Serie, Foto © Gerhardt Kellermann für Mattiazzi
„Radice" von Sam Hecht, Foto © Gerhardt Kellermann für Mattiazzi
Zwei Varianten des „Radice", Foto © Gerhardt Kellermann für Mattiazzi
Produkte
Mattiazzi: Medici Hocker @ Stylepark
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Medici Hocker
Konstantin Grcic
Mattiazzi: Medici @ Stylepark
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Mattiazzi: Medici Tisch @ Stylepark
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Medici Tisch
Konstantin Grcic
Mattiazzi: Radice @ Stylepark
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Sam Hecht
News & Stories › 2013 › April
Fionda, Medici, Radice: Hölzernes von Jasper, Konstantin und Sam
3. April 2013
Mattiazzi erweitert den Medici-Sessel von Konstantin Grcic um einen Schemel und einen Tisch. Jasper Morrison macht sich derweil ans Campinggestell, während Sam Hecht aufrecht bleibt.
Konstantin Grcics Sessel „Medici“ war ohne Zweifel einer der Stars des letzten Salone. Nun hat Grcic aus dem Einzelgänger ein Ensemble gemacht und dem Sessel einen Beistelltisch und einen Hocker hinzugefügt – auch, damit man die Füße hochlegen kann.

Sam Hecht bleibt derweil ganz aufrecht und versucht sich an einem filigranen Dreibeiner – mal als Barhocker oder für den Stehtisch, mal als Stuhl –, der in verschiedenen Farben und asiatisch angehaucht auftritt und nicht mehr braucht als ein schmales Stück Holz, um sogar eine Lehne vorweisen zu können. Sieht gut aus. Mal sehen, wie es sich darauf sitzt.

Zudem präsentiert Mattiazzi eine neue, von Jasper Morrison gestaltete Möbelkollektion. Sie heißt „Fionda“ und umfasst einen Tisch und zwei Stühle. Jasper Morrison selbst erklärt sie so:

„,Fionda‘ bedeutet im Italienischen so viel wie Schlinge oder Schleuder. Fiondas Mutter ist ein zusammenklappbarer Campingstuhl, der einer langen Reihe von Stühlen entstammt, die in Italien als BKF, Hardoy, Schmetterling oder Tripolina bekannt sind und die alle ein Stück Segeltuch an einem Rahmen aufhängen, um auf diese Weise einen erstaunlich bequemen Sitz entstehen zu lassen. Ich habe solch einen Campingstuhl in Japan gekauft und mochte es sehr, ihn in meinem Wohnzimmer zu haben. Nur die sich überkreuzenden Aluminiumstreben vorne und hinten waren unbequem und verhinderten, dass er tatsächlich zu einem Wohnzimmerstuhl taugt. Also beschloss ich, ein Projekt daraus zu machen, die sich überkreuzenden Streben zu ersetzen.“

Gesagt, getan. Es hat, so Morrison weiter, zwar einiger Schritte bedurft, bis die Verbindungen perfekt waren, nun aber seien sie leicht und stabil. „Fionda“ gibt es als Esszimmerstuhl und Lounge-Chair; und dazu gibt es noch Tisch.

Jasper Morrison liebt die Designsprache von Camping-Möbeln. Das hat, erklärt er, „etwas mit der Leichtheit der Struktur und der geforderten Effizienz zu tun, mit der sich etwas schaffen lässt, das bequem ist und gut zur heutigen Gestimmtheit passt.“ Ein Stuhl mithin für drinnen und für draußen, für ein nicht allzu ausgepolstertes und festgelegtes Leben und für Reisende, die nach Hause kommen und sich ausruhen wollen. (tw)

www.jaspermorrison.com
www.konstantin-grcic.com
www.industrialfacility.co.uk
www.mattiazzi.eu