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Frankfurter Hochhäuser
1960 bis 1970
4. November 2014


Wie kam es, dass gerade Frankfurt am Main nach dem Zweiten Weltkrieg als erste und lange Zeit einzige deutsche Stadt himmelwärts strebte und mittlerweile eine sehenswerte Skyline besitzt? Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main geht dieser Frage nach und setzt sich mit der Hochhausgeschichte der Stadt in der Ausstellung „Himmelstürmend. Hochhausstadt Frankfurt“ auseinander.

Für uns Anlass genug, einige Hochhäuser aus verschiedenen Jahrzehnten vorzustellen, die das Gesicht der Stadt am Main heute prägen. Zur Ausstellungseröffnung am 7. November 2014 erscheint auch die begleitende Publikation „Hochhausstadt Frankfurt. Bauten und Visionen seit 1945“, der wir die folgenden Texte und Bilder entnommen haben.
Zeichnung © DAM Sammlung, Foto: Uwe Dettmar | Foto rechts © Roman Gerike
National-Hochhaus
Architekten: Max Meid, Helmut Romeick
Höhe: 57 Meter || Geschosse: 15 || Gebaut: 1962-64 ||

Der als Brückenkopf fungierende Bau bildet gemeinsam mit dem im Bau befindlichen Maintor-Panorama das Tor zum Bankenviertel. Beim Erwerb des Baugrundstücks erhielt die Schweizer-National Versicherung die behördliche Zusage zur Überschreitung der Bebauungshöhe des angrenzenden Wohnviertels. Nicht nur die Höhe, sondern auch die mit Kupferblech ummantel¬ten Betonbügel sowie die Vorhangfassade setzen das Gebäude deutlich von seinen klassizistischen Nachbarbauten ab. Nachdem das Hochhaus 2000 unter Denkmalschutz gestellt und kurz darauf umfassend und mit veränderter Fensteraufteilung saniert wurde, befindet es sich seit 2010 im Besitz der Nürnberger Versicherungsgruppe. (Evelyn Steiner)
Bild © DAM Sammlung, Zeichnung: H. Metzger
Hotel InterContinental
Architekten: ABB Apel, Beckert, Becker
Höhe: 67 Meter || Geschosse: 21 || Gebaut: 1959-63 ||

Bei seiner Eröffnung war das Hotel Intercontinental mit mehr als fünfhundert Zimmern das größte Hotel Deutschlands. Über einem eingeschossigen Sockel, in dem Foyer, Rezeption, Restaurants und ein Ballsaal untergebracht sind, erhebt sich die durch umlaufende Fensterbänder horizontal gegliederte Hochhausscheibe „River-Wing“ aus Naturstein. Von der Dachterrasse des massiv wirkenden Baus eröffnet sich ein weiter Blick über den Main und das gegenüberliegende Museums-ufer. Die leicht versetzte, langgezogene Fassadenöffnung für die Dachterrasse bricht die strenge Symmetrie des Gebäudes auf. Die Hotelgruppe, bis 1981 eine Tochter der Fluggesellschaft Pan Am, ließ 1968 im gegenüberliegenden Straßenblock den „City-Wing“ errichten, ein 18-geschossiges Bettenhaus, das damals vor allem von Mitarbeitern des Luftverkehrs genutzt wurde. (Philipp Sturm)


Himmelstürmend. Hochausstadt Frankfurt
8. November 2014 bis 19. April 2015
Architekturmuseum Frankfurt am Main
www.dam-online.de

Hochhausstadt Frankfurt – Bauten und Visionen seit 1945
Philipp Sturm (Hrsg.), Peter Cachola Schmal (Hrsg.)
Geb., 320 S., 232 Abb.
Prestel Verlag
49,95 Euro
Architektur › 2014 › November
Frankfurter Hochhäuser
1960 bis 1970
4. November 2014
Häuser von nicht unerheblicher und deshalb erwähnenswerter Höhe hat Frankfurt am Main einige zu bieten. Was aber ist da alles gen Himmel gewachsen? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Bauten vor, sortiert nach Jahrzehnten.


Wie kam es, dass gerade Frankfurt am Main nach dem Zweiten Weltkrieg als erste und lange Zeit einzige deutsche Stadt himmelwärts strebte und mittlerweile eine sehenswerte Skyline besitzt? Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main geht dieser Frage nach und setzt sich mit der Hochhausgeschichte der Stadt in der Ausstellung „Himmelstürmend. Hochhausstadt Frankfurt“ auseinander.

Für uns Anlass genug, einige Hochhäuser aus verschiedenen Jahrzehnten vorzustellen, die das Gesicht der Stadt am Main heute prägen. Zur Ausstellungseröffnung am 7. November 2014 erscheint auch die begleitende Publikation „Hochhausstadt Frankfurt. Bauten und Visionen seit 1945“, der wir die folgenden Texte und Bilder entnommen haben.
National-Hochhaus
Architekten: Max Meid, Helmut Romeick
Höhe: 57 Meter || Geschosse: 15 || Gebaut: 1962-64 ||

Der als Brückenkopf fungierende Bau bildet gemeinsam mit dem im Bau befindlichen Maintor-Panorama das Tor zum Bankenviertel. Beim Erwerb des Baugrundstücks erhielt die Schweizer-National Versicherung die behördliche Zusage zur Überschreitung der Bebauungshöhe des angrenzenden Wohnviertels. Nicht nur die Höhe, sondern auch die mit Kupferblech ummantel¬ten Betonbügel sowie die Vorhangfassade setzen das Gebäude deutlich von seinen klassizistischen Nachbarbauten ab. Nachdem das Hochhaus 2000 unter Denkmalschutz gestellt und kurz darauf umfassend und mit veränderter Fensteraufteilung saniert wurde, befindet es sich seit 2010 im Besitz der Nürnberger Versicherungsgruppe. (Evelyn Steiner)
Hotel InterContinental
Architekten: ABB Apel, Beckert, Becker
Höhe: 67 Meter || Geschosse: 21 || Gebaut: 1959-63 ||

Bei seiner Eröffnung war das Hotel Intercontinental mit mehr als fünfhundert Zimmern das größte Hotel Deutschlands. Über einem eingeschossigen Sockel, in dem Foyer, Rezeption, Restaurants und ein Ballsaal untergebracht sind, erhebt sich die durch umlaufende Fensterbänder horizontal gegliederte Hochhausscheibe „River-Wing“ aus Naturstein. Von der Dachterrasse des massiv wirkenden Baus eröffnet sich ein weiter Blick über den Main und das gegenüberliegende Museums-ufer. Die leicht versetzte, langgezogene Fassadenöffnung für die Dachterrasse bricht die strenge Symmetrie des Gebäudes auf. Die Hotelgruppe, bis 1981 eine Tochter der Fluggesellschaft Pan Am, ließ 1968 im gegenüberliegenden Straßenblock den „City-Wing“ errichten, ein 18-geschossiges Bettenhaus, das damals vor allem von Mitarbeitern des Luftverkehrs genutzt wurde. (Philipp Sturm)


Himmelstürmend. Hochausstadt Frankfurt
8. November 2014 bis 19. April 2015
Architekturmuseum Frankfurt am Main
www.dam-online.de

Hochhausstadt Frankfurt – Bauten und Visionen seit 1945
Philipp Sturm (Hrsg.), Peter Cachola Schmal (Hrsg.)
Geb., 320 S., 232 Abb.
Prestel Verlag
49,95 Euro