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Ganz goldig
Knoll International ehrt Bertoia und Platner
29. März 2016
Fotos © Knoll International
Zu Geburtstagen darf es ruhig etwas Edelmetall sein.
Während die Zentralbanken in Europa und Amerika immer mehr Geld in die Wirtschaft pumpen und schon bald das Bargeld abschaffen wollen, kehrt Knoll International zum Goldstandard zurück. Der Wert der Möbel sollte damit gedeckt sein.

Tatsache ist, dass es zum 50. Geburtstag der Platner Collection sämtliche Sessel, Stühle und Tische auch in einer Version mit 18 Karat-Goldauflage gibt. Das hätte Warren Platner selbst gerne so gehabt, es ließ sich aber seinerzeit in der Serienproduktion nicht realisieren, weshalb eine vernickelte Version zur Ausführung kam.

Ähnliches gilt, so Knoll, auch für die goldfarbene Version in einer Beryllium-Legierung von Harry Bertoias „Diamond Chair“ von 1952, weshalb auch dieser nun in einer vergoldeten Version erstrahlt. Harry Bertoia, der 2015 hundert Jahre geworden wäre und der in seinen Möbeln eine Fortführung seiner Arbeit als Bildhauer sah, in der er zahlreiche Metall- und Klangskulpturen schuf, hatte über seine aus einem verschweißten filigranen Metallkorb bestehende Stühle, gesagt, sie seien wie Skulpturen, hauptsächlich aus Luft gemacht, weshalb der Raum durch sie hindurchgehe. Mit oder ohne Gold. (tw)

www.knoll-int.com
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Ganz goldig
29. März 2016
Knoll International ehrt Bertoia und Platner

Zu Geburtstagen darf es ruhig etwas Edelmetall sein.
Während die Zentralbanken in Europa und Amerika immer mehr Geld in die Wirtschaft pumpen und schon bald das Bargeld abschaffen wollen, kehrt Knoll International zum Goldstandard zurück. Der Wert der Möbel sollte damit gedeckt sein.

Tatsache ist, dass es zum 50. Geburtstag der Platner Collection sämtliche Sessel, Stühle und Tische auch in einer Version mit 18 Karat-Goldauflage gibt. Das hätte Warren Platner selbst gerne so gehabt, es ließ sich aber seinerzeit in der Serienproduktion nicht realisieren, weshalb eine vernickelte Version zur Ausführung kam.

Ähnliches gilt, so Knoll, auch für die goldfarbene Version in einer Beryllium-Legierung von Harry Bertoias „Diamond Chair“ von 1952, weshalb auch dieser nun in einer vergoldeten Version erstrahlt. Harry Bertoia, der 2015 hundert Jahre geworden wäre und der in seinen Möbeln eine Fortführung seiner Arbeit als Bildhauer sah, in der er zahlreiche Metall- und Klangskulpturen schuf, hatte über seine aus einem verschweißten filigranen Metallkorb bestehende Stühle, gesagt, sie seien wie Skulpturen, hauptsächlich aus Luft gemacht, weshalb der Raum durch sie hindurchgehe. Mit oder ohne Gold. (tw)

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