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Vor dem Geschäft mit den gestreiften Markisen in der Frankfurter Braubachstraße bleiben nicht nur Kinder stehen. Hier drücken sich Menschen jeden Alters an den Schaufenstern die Nase platt. Drinnen funkeln bunte Bonbonpapiere mit der ausladenden Weihnachtsdekoration um die Wette und wohin man auch schaut, erblickt das Auge edle Schokoladentafeln aus aller Welt und süße Naschereien in jeder Form und Farbe.

Mit derzeit zwei Filialen beglückt die Chocolaterie „Bitter & Zart“ bereits seit 2003 Feinschmecker und Leckermäuler in Frankfurt und Umgebung. Sie ist ein Ort der süßen Versuchung, an dem alle guten Vorsätze beim Anblick einer einzigen Praline über Bord geworfen werden können. Doch Moment! Gute Vorsätze? Die werden doch erst in der Neujahrsnacht bei einem Glas mit prickelndem Inhalt besiegelt. So bleiben uns für einen Besuch im Schokoladen-Paradies noch ein paar Tage Zeit. Also – hereinspaziert!

Immer der Nase nach führen die süßen Aromen zunächst in den Verkaufsraum der Chocolaterie. Ganze Regalwände sind hier bis oben hin mit Köstlichkeiten gefüllt. Marshmallow-Schneemänner reihen sich ebenso aneinander wie Marzipanfledermäuse, Olivenmandeln und weiße Schokolade mit Knallbrause. Und in großen Bonbongläsern finden sich kurios anmutende Süßwaren namens „Schulkreide“ oder „Affenkopf“. In der Mitte des Raumes ächzen runde Holztische unter der Last aufgetürmter Schokoladentafeln und weihnachtlicher Geschenkideen. In der Pralinentheke liegen handgefertigte Pralinen aus, die nach Wunsch individuell zusammengestellt werden können. Besonders hübsch anzusehen ist derzeit eine Reihe von Exemplaren in herbstlichen Lilatönen, die nach Rosa Pfeffer, Marille oder Rosenblüten schmecken.

Ob man „süßigkeitsresistent“ wird, wenn man tagein, tagaus zwischen all den Köstlichkeiten arbeitet, wollen wir von den „Schokoladendamen“ hinter der Theke wissen. „Eindeutig nein!“ antworten sie. „Wir mögen Schokolade immer noch. Naschen gehört schließlich zu unserem Jobprofil. Damit wir die Kunden adäquat beraten können, müssen wir unser Sortiment kennen und wissen, wie jede einzelne Praline schmeckt“. Auch über die Spezialität des Hauses besteht Einigkeit: Die „Frankfurter Pflastersteine“ sind kleine, quadratisch geformte Kakao-Trüffel. Lassen Sie sich nicht vom Namen täuschen – sie zergehen nur so auf der Zunge.

Seit Bitter & Zart im März diesen Jahres von der Domstraße in die Braubachstraße umgezogen ist – in direkte Nachbarschaft vom Römer, zahlreichen Galerien und Museen –, gibt es neben dem Verkaufsraum obendrein ein Kaffeehaus. Das Gestaltungskonzept des „Salons“, das in die Hände von Frank Seidel vom Planungsbüro „Knallgrau“ aus Bad Soden gegeben wurde, resultierte in einem romantisch-nostalgischen Kaffeehaus im französischen Stil. Klassisch, aber nicht angestaubt, etwas kitschig, aber durchaus originell.

Hier kann man an runden Tischchen an seiner heißen Schokolade nippen und aus einer großen Auswahl an Törtchen, Eclairs und Tartes aus der üppig bestückten Kuchentheke wählen, während dank der Tanzmusik im Hintergrund Zwanziger-Jahre-Flair aufkommt. Passend dazu haben die Künstlerinnen Renata Kos und Oriana Fenwick aus Frankfurt die Wände mit verspielten Bildcollagen aus Jugendstil-Motiven verziert, wie man sie auch im Ladengeschäft wiederfindet.

Sollt es Sie also einmal in die Stadt am Main verschlagen, so ist ein Besuch in der Chocolaterie Bitter & Zart durchaus zu empfehlen. Schon wegen der Glückshormone, die beim Verzehr von Schokolade ja angeblich in Massen ausgeschüttet werden. Die guten Vorsätze … nun, die verschieben wir auf Silvester 2013.

Bitter & Zart
Chocolaterie & Salon
Braubachstraße 14
60311 Frankfurt am Main

www.bitterundzart.de
Trinkschokolade, Marzipanfledermäuse und Olivenmandeln: Hier gibt es alles was das Herz begehrt, Foto © Sabrina Spee, Stylepark
Jetzt nur nicht schwach werden!
von Milenka Thomas
21. Dezember 2012
Stylepark zu Besuch in der Chocolaterie „Bitter & Zart“ in Frankfurt, Foto © Sabrina Spee, Stylepark
Wohin das Auge blickt türmen sich Berge an süßen Leckereien, Foto © Sabrina Spee, Stylepark
Nette Geschenkideen für Weihnachten findet man hier ebenfalls, Foto © Sabrina Spee, Stylepark
An der Pralinentheke kann man sich die handgeformten Pralinen nach Wunsch zusammenstellen lassen, Foto © Bitter & Zart
Die bunten Wandcollagen durchziehen das gesamte Gestaltungskonzept, Foto © Sabrina Spee, Stylepark
Eine große Auswahl an Leckereien bietet auch die üppig gefüllte Kuchentheke, Foto © Sabrina Spee, Stylepark
Die Spezialität des Hauses: „Frankfurter Pflastersteine“, Foto © Sabrina Spee, Stylepark
Blick in den „Salon“: Ein Kaffeehaus im romantisch-nostalgischen Stil, Foto © Sabrina Spee, Stylepark
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News & Stories › 2012 › Dezember
Jetzt nur nicht schwach werden!
von Milenka Thomas | 21. Dezember 2012
Ein Schlaraffenland aus Schokolade, Bonbons und Zuckerstangen – das gibt es nicht nur bei „Charlie und die Schokoladenfabrik“ sondern auch in Frankfurt. Ein Besuch bei der Chocolaterie Bitter & Zart.
Vor dem Geschäft mit den gestreiften Markisen in der Frankfurter Braubachstraße bleiben nicht nur Kinder stehen. Hier drücken sich Menschen jeden Alters an den Schaufenstern die Nase platt. Drinnen funkeln bunte Bonbonpapiere mit der ausladenden Weihnachtsdekoration um die Wette und wohin man auch schaut, erblickt das Auge edle Schokoladentafeln aus aller Welt und süße Naschereien in jeder Form und Farbe.

Mit derzeit zwei Filialen beglückt die Chocolaterie „Bitter & Zart“ bereits seit 2003 Feinschmecker und Leckermäuler in Frankfurt und Umgebung. Sie ist ein Ort der süßen Versuchung, an dem alle guten Vorsätze beim Anblick einer einzigen Praline über Bord geworfen werden können. Doch Moment! Gute Vorsätze? Die werden doch erst in der Neujahrsnacht bei einem Glas mit prickelndem Inhalt besiegelt. So bleiben uns für einen Besuch im Schokoladen-Paradies noch ein paar Tage Zeit. Also – hereinspaziert!

Immer der Nase nach führen die süßen Aromen zunächst in den Verkaufsraum der Chocolaterie. Ganze Regalwände sind hier bis oben hin mit Köstlichkeiten gefüllt. Marshmallow-Schneemänner reihen sich ebenso aneinander wie Marzipanfledermäuse, Olivenmandeln und weiße Schokolade mit Knallbrause. Und in großen Bonbongläsern finden sich kurios anmutende Süßwaren namens „Schulkreide“ oder „Affenkopf“. In der Mitte des Raumes ächzen runde Holztische unter der Last aufgetürmter Schokoladentafeln und weihnachtlicher Geschenkideen. In der Pralinentheke liegen handgefertigte Pralinen aus, die nach Wunsch individuell zusammengestellt werden können. Besonders hübsch anzusehen ist derzeit eine Reihe von Exemplaren in herbstlichen Lilatönen, die nach Rosa Pfeffer, Marille oder Rosenblüten schmecken.

Ob man „süßigkeitsresistent“ wird, wenn man tagein, tagaus zwischen all den Köstlichkeiten arbeitet, wollen wir von den „Schokoladendamen“ hinter der Theke wissen. „Eindeutig nein!“ antworten sie. „Wir mögen Schokolade immer noch. Naschen gehört schließlich zu unserem Jobprofil. Damit wir die Kunden adäquat beraten können, müssen wir unser Sortiment kennen und wissen, wie jede einzelne Praline schmeckt“. Auch über die Spezialität des Hauses besteht Einigkeit: Die „Frankfurter Pflastersteine“ sind kleine, quadratisch geformte Kakao-Trüffel. Lassen Sie sich nicht vom Namen täuschen – sie zergehen nur so auf der Zunge.

Seit Bitter & Zart im März diesen Jahres von der Domstraße in die Braubachstraße umgezogen ist – in direkte Nachbarschaft vom Römer, zahlreichen Galerien und Museen –, gibt es neben dem Verkaufsraum obendrein ein Kaffeehaus. Das Gestaltungskonzept des „Salons“, das in die Hände von Frank Seidel vom Planungsbüro „Knallgrau“ aus Bad Soden gegeben wurde, resultierte in einem romantisch-nostalgischen Kaffeehaus im französischen Stil. Klassisch, aber nicht angestaubt, etwas kitschig, aber durchaus originell.

Hier kann man an runden Tischchen an seiner heißen Schokolade nippen und aus einer großen Auswahl an Törtchen, Eclairs und Tartes aus der üppig bestückten Kuchentheke wählen, während dank der Tanzmusik im Hintergrund Zwanziger-Jahre-Flair aufkommt. Passend dazu haben die Künstlerinnen Renata Kos und Oriana Fenwick aus Frankfurt die Wände mit verspielten Bildcollagen aus Jugendstil-Motiven verziert, wie man sie auch im Ladengeschäft wiederfindet.

Sollt es Sie also einmal in die Stadt am Main verschlagen, so ist ein Besuch in der Chocolaterie Bitter & Zart durchaus zu empfehlen. Schon wegen der Glückshormone, die beim Verzehr von Schokolade ja angeblich in Massen ausgeschüttet werden. Die guten Vorsätze … nun, die verschieben wir auf Silvester 2013.

Bitter & Zart
Chocolaterie & Salon
Braubachstraße 14
60311 Frankfurt am Main

www.bitterundzart.de