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Lob der Schleife
Das „Bugholzsofa 2002“ von Christian Werner für Thonet
30. März 2015
Fotos © Thonet | Constantin Meyer
Soll aus einem berühmten Kaffeehausstuhl ein zeitgemäßes Sofa werden, braucht es eine große Geste.
Mehr Tradition geht eigentlich nicht. Mitte des 19. Jahrhunderts revolutioniert Michael Thonet die Herstellung von Stühlen, wobei sein Sessel Nr. 1 von 1849 nicht nur aus gebogenem Massivholz, sogenanntem Bugholz, gefertigt ist. Seine Einzelteile bilden überdies einen Baukasten, dessen Teile auch zu anderen Modellen kombiniert werden können. Typenmöbel und industrielle Serienproduktion sind geboren. Allein von dem 1859 entstandenem „Konsumstuhl Nr. 14“, dem klassischen Wiener Kaffeehausstuhl, werden bis 1930 sage und schreibe 50 Millionen Exemplare verkauft.

Revolutionen lassen sich zwar nicht wiederholen, Christian Werners neues „Bugholz-Sofa 2002“ stellt sich trotzdem selbstbewusst in diese Tradition und verleiht dem Erbe eine durchaus zeitgemäße Form. Werner gelingt es, den doppelten Bugholzbügel der bekannten Stühle – etwa des Modells 209 – zu einer weit ausgreifenden Schleife zu dehnen, die ein üppiges bodennahes Sitzpolster umfängt. Es ist dieser elegante Schwung, der die Brücke in die Gegenwart schlägt. Hinzu kommt: Die losen Kissen erlauben Durchblicke auf den filigranen Bugholzrahmen und bilden so einen reizvollen Kontrast zu dem massigen Polsterelement. Lässt man die Kissen weg, entsteht ein bequemes Daybed. Den Rahmen gibt es wahlweise in gebeizter oder lackierter Buche oder in Esche geölt, lackiert oder gebeizt; der Polsterbezug ist individuell wählbar und die Kissen sind in zwei verschiedenen Größen erhältlich und können einzeln erworben werden. (tw)

www.christian-werner.com
www.thonet.de

Thonet
Salone Internazionale del Mobile
14. bis 19. April 2015
Mailand, Messegelände Rho
Halle 5, Stand L08
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News & Stories › 2015 › März
Lob der Schleife
30. März 2015
Das „Bugholzsofa 2002“ von Christian Werner für Thonet

Soll aus einem berühmten Kaffeehausstuhl ein zeitgemäßes Sofa werden, braucht es eine große Geste.
Mehr Tradition geht eigentlich nicht. Mitte des 19. Jahrhunderts revolutioniert Michael Thonet die Herstellung von Stühlen, wobei sein Sessel Nr. 1 von 1849 nicht nur aus gebogenem Massivholz, sogenanntem Bugholz, gefertigt ist. Seine Einzelteile bilden überdies einen Baukasten, dessen Teile auch zu anderen Modellen kombiniert werden können. Typenmöbel und industrielle Serienproduktion sind geboren. Allein von dem 1859 entstandenem „Konsumstuhl Nr. 14“, dem klassischen Wiener Kaffeehausstuhl, werden bis 1930 sage und schreibe 50 Millionen Exemplare verkauft.

Revolutionen lassen sich zwar nicht wiederholen, Christian Werners neues „Bugholz-Sofa 2002“ stellt sich trotzdem selbstbewusst in diese Tradition und verleiht dem Erbe eine durchaus zeitgemäße Form. Werner gelingt es, den doppelten Bugholzbügel der bekannten Stühle – etwa des Modells 209 – zu einer weit ausgreifenden Schleife zu dehnen, die ein üppiges bodennahes Sitzpolster umfängt. Es ist dieser elegante Schwung, der die Brücke in die Gegenwart schlägt. Hinzu kommt: Die losen Kissen erlauben Durchblicke auf den filigranen Bugholzrahmen und bilden so einen reizvollen Kontrast zu dem massigen Polsterelement. Lässt man die Kissen weg, entsteht ein bequemes Daybed. Den Rahmen gibt es wahlweise in gebeizter oder lackierter Buche oder in Esche geölt, lackiert oder gebeizt; der Polsterbezug ist individuell wählbar und die Kissen sind in zwei verschiedenen Größen erhältlich und können einzeln erworben werden. (tw)

www.christian-werner.com
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14. bis 19. April 2015
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Halle 5, Stand L08