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Muster sucht Partner
„Ottoman“ von Scholten & Baijings für Moroso
12. April 2015
Fotos © Scholten & Baijings
Frisch, aber nicht zu sportlich, leger in Form und Farbe, aber nicht zu elegant – so präsentiert sich das feine Sitz-Liege-Sofa.
Wer das Wort „Ottomane“ hört, der denkt noch immer an orientalische Sitzgewohnheiten, auch wenn dabei eine Menge Exotismus und eine Prise romantischer Verklärung mitschwingen. Das französische Adjektiv „ottoman“ bedeutet ja schlicht „osmanisch“ und bezeichnet im Frankreich des 18. Jahrhunderts auch ein „lit de repos en ottomane“, ein mehr oder weniger breites Kanapee mit ovaler Sitzfläche und einer seitlich abgerundeten Rückenlehne, deren nach vorne gebogene Enden als Seitenlehne dienen. Auch Worte wie Recamière oder Chaiselongue haben einen guten Klang. Wem all das in den Ohren klingt, der entspannt sich unweigerlich, beginnt zu träumen und liegt fast schon drauf – auf der Ottomane, nicht auf den Wörtern.

Stefan Scholten und Carole Baijings haben bei „Ottoman“ die Typologie einer sofaähnlichen, gepolsterten Sitzbank aufgegriffen und in eine zeitgemäße Form gebracht. Den Ausgangspunkt bildet der Stoff „Blocks & Grid“, den das Designerpaar für Maharam entworfen hat. Je mehr die beiden an existierenden Möbeln die Wirkung des Stoffmusters erprobt haben, desto deutlicher erschien die Notwendigkeit, einen eigenen Entwurf zu entwickeln.

Da man auf einer Ottomane mehr liegt als sitzt, wurde die Sitzhöhe reduziert und das Liegesofa im Kontrast zum Muster des Stoffs rund und organisch gestaltet, auf dass es schön anzusehen ist und man darauf leicht jede Menge verschiedener Positionen einnehmen kann – allein oder zu zweit. Die Erfolgsformel könnte also lauten: Ein dekorativer Stoff in frischen Farben, kombiniert mit einer organisch-runden Form fördert die Entspannung oder den sozialen Kontakt. (tw)

www.moroso.it
www.scholtenbaijings.com

Moroso
Salone Internazionale del Mobile
14. bis 19. April 2015
Mailand, Messegelände Rho
Halle 16, Stand A29/B22
News & Stories › 2015 › April
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12. April 2015
„Ottoman“ von Scholten & Baijings für Moroso

Frisch, aber nicht zu sportlich, leger in Form und Farbe, aber nicht zu elegant – so präsentiert sich das feine Sitz-Liege-Sofa.
Wer das Wort „Ottomane“ hört, der denkt noch immer an orientalische Sitzgewohnheiten, auch wenn dabei eine Menge Exotismus und eine Prise romantischer Verklärung mitschwingen. Das französische Adjektiv „ottoman“ bedeutet ja schlicht „osmanisch“ und bezeichnet im Frankreich des 18. Jahrhunderts auch ein „lit de repos en ottomane“, ein mehr oder weniger breites Kanapee mit ovaler Sitzfläche und einer seitlich abgerundeten Rückenlehne, deren nach vorne gebogene Enden als Seitenlehne dienen. Auch Worte wie Recamière oder Chaiselongue haben einen guten Klang. Wem all das in den Ohren klingt, der entspannt sich unweigerlich, beginnt zu träumen und liegt fast schon drauf – auf der Ottomane, nicht auf den Wörtern.

Stefan Scholten und Carole Baijings haben bei „Ottoman“ die Typologie einer sofaähnlichen, gepolsterten Sitzbank aufgegriffen und in eine zeitgemäße Form gebracht. Den Ausgangspunkt bildet der Stoff „Blocks & Grid“, den das Designerpaar für Maharam entworfen hat. Je mehr die beiden an existierenden Möbeln die Wirkung des Stoffmusters erprobt haben, desto deutlicher erschien die Notwendigkeit, einen eigenen Entwurf zu entwickeln.

Da man auf einer Ottomane mehr liegt als sitzt, wurde die Sitzhöhe reduziert und das Liegesofa im Kontrast zum Muster des Stoffs rund und organisch gestaltet, auf dass es schön anzusehen ist und man darauf leicht jede Menge verschiedener Positionen einnehmen kann – allein oder zu zweit. Die Erfolgsformel könnte also lauten: Ein dekorativer Stoff in frischen Farben, kombiniert mit einer organisch-runden Form fördert die Entspannung oder den sozialen Kontakt. (tw)

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