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„S“ sucht
von Nancy Jehmlich | 24. Juni 2008
Die Erwartungen in Sachen Neuheiten zur ICFF in New York waren eher zurückhaltend. Doch je weniger Pomp, umso mehr fallen die wenigen Neuheiten auf. Eine davon war die Leuchte von Lutz Pankow. Wahrscheinlich wäre die Leuchte - nicht unbedingt wegen ihrer Optik, sondern vielmehr wegen ihrer Technik - auch zwischen vielerlei Geschrei aufgefallen. Denn die Leuchtenfamilie „S“ braucht keine Stromkabel. Die modularen Lichtobjekte für den Wohn- und Bürobereich haben Gelenke, die aus Magneten bestehen, die sowohl Lager, Achskörper als auch Stromführung in einem sind. Das heißt, der Körper kann kompakt zerlegt werden, keine Kabel stören bei der Benutzung und die Teile können unterschiedlich kombiniert werden. Dazu kommt, dass die Leuchte mittels der Magnetgelenke extrem leicht bewegt werden kann und dennoch exakt in der gewünschten Position verharrt, etwas, das sich selten in der Büroleuchtenwelt beobachten lässt. „Die Gelenke sollen eigentlich nicht sichtbar sein, auch keine Schrauben oder ähnliches“, beschreibt Lutz Pankow seinen Entwurf. Die Form selbst besticht durch Bescheidenheit. „Die Leuchte sollte das Bild von ein paar Linien haben und möglichst ruhig wirken.“ Das ist gelungen. Zurzeit handelt es sich noch um Prototypen: es gibt einen einfachen Rohrfuss, einen Scheibenfuss mit Ausleger in zwei Längen, die den Aktionsradius erweitern, sowie einen Leuchtkopf mit Halogen- und mit LED-Bestückung.

„S“ wurde erstmals auf der ICFF in New York vorgestellt und sucht nun einen Hersteller.

www.lutzpankow.de