transparent_layer
db-images/cms/banner/img/l1_v369373_958_728_90-1.jpg
Blättern: First Back
von 2143 Forward End
Schwarmverhalten: Team Berlin
von Sophia Walk | 20. April 2014
Berlin Alexanderplatz: Einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Berlin. Foto © Audi Urban Future Initiative
Langsam, sehr langsam, entledigt Berlin sich seiner zentrumsnahen Flughäfen. Erst wurde der Flugbetrieb in Tempelhof eingestellt und in naher Zukunft soll das auch in Tegel so sein – wenn, ja wenn, die Dauerbaustelle Flughafen Berlin-Schönefeld dann doch einmal fertig gestellt ist. Was aus dem Gelände des Flughafens „TXL“ werden soll, wurde bereits festgelegt: Hier soll die „Urban Tech Republic“ entstehen. Ein neuer Forschungs- und Industriepark in dem 25.000 Menschen leben, arbeiten und studieren. Sollte es realisiert werden, wäre es das größte städtebauliche Projekt in Berlin und wird als solches erhebliche Auswirkungen auf das Mobilitätssystem der Stadt haben. Welche neuen Möglichkeiten sich hieraus für die zukünftige Mobilität in Berlin ergeben, untersucht das Team um den Architekten Max Schwitalla mit dem Experten für Transit Management Paul Friedli und dem Neurowissenschaftler Arndt Pechstein für den Audi Urban Future Award 2014.

Das Berliner Projektteam geht davon aus, dass nach dem intermodalen Prinzip das Auto mit seinen individuellen Eigenschaften die Lücken im städtischen Mobilitätssystem schließen kann. Wie lassen sich neue persönliche Wege ermöglichen, die sich nicht länger an den vordefinierten Routen und der strikten Trennung von öffentlichem und Individualverkehr orientieren? Und wie können die Anschlussmöglichkeiten beim Wechsel von einem Verkehrsmittel auf das andere verbessert werden? Das interdisziplinäre Team vereint die Ansicht, Städte folgen einer ähnlichen Logik wie lebende Organismen. Der Experte für Transit Management Paul Friedli, der als Innovationsbeauftragter der Schindler AG arbeitet, beschäftigte sich unter anderem mit der Optimierung von Aufzügen und Menschenströmen in riesigen Gebäudekomplexen. Arndt Pechstein ist Neurowissenschaftler. 2013 gründete er das Start-Up „Biomimicry Germany“ – ein „Think-and-do Tank“ der sich von der Natur inspirierten Innovationsstrategien widmet. Und auch der Architekt und Stadtplaner Max Schwitalla hat in bisherigen Arbeiten das Mobilitätsverhalten der Menschen in den Mittelpunkt gestellt.
In ihrem Beitrag möchten sie das Schwarmverhalten von Insekten oder Vögeln untersuchen. Mit den gewonnen Erkenntnissen sollen Wartezeiten minimiert werden können. Aber vor allem soll eine Entscheidungsgrundlage entstehen, damit jeder auch bewusst „seinen“ effizientesten Weg wählen kann.


Der „Audi Urban Future Award" wird kuratiert von Stylepark.
Das AUFA-Team Berlin (v.l.n.r.) Max Schwitalla, Arndt Pechstein und Paul Friedli. Foto © Audi Urban Future Initiative
Auf dem Gelände des Flughafens Berlin Tegel soll in naher Zukunft die „Urban Tech Republicent“ stehen. Foto © Audi Urban Future Initiative
News & Stories › 2014 › April
Schwarmverhalten: Team Berlin
von Sophia Walk | 20. April 2014
Wer in Berlin von A nach B will, braucht vor allem eines: Geduld und Zeit. Der Architekt Max Schwitalla, der Neurowissenschaftler Arndt Pechstein und der Transitmanager Paul Friedli wollen das ändern und untersuchen dafür das Schwarmverhalten von Tieren.

Langsam, sehr langsam, entledigt Berlin sich seiner zentrumsnahen Flughäfen. Erst wurde der Flugbetrieb in Tempelhof eingestellt und in naher Zukunft soll das auch in Tegel so sein – wenn, ja wenn, die Dauerbaustelle Flughafen Berlin-Schönefeld dann doch einmal fertig gestellt ist. Was aus dem Gelände des Flughafens „TXL“ werden soll, wurde bereits festgelegt: Hier soll die „Urban Tech Republic“ entstehen. Ein neuer Forschungs- und Industriepark in dem 25.000 Menschen leben, arbeiten und studieren. Sollte es realisiert werden, wäre es das größte städtebauliche Projekt in Berlin und wird als solches erhebliche Auswirkungen auf das Mobilitätssystem der Stadt haben. Welche neuen Möglichkeiten sich hieraus für die zukünftige Mobilität in Berlin ergeben, untersucht das Team um den Architekten Max Schwitalla mit dem Experten für Transit Management Paul Friedli und dem Neurowissenschaftler Arndt Pechstein für den Audi Urban Future Award 2014.

Das Berliner Projektteam geht davon aus, dass nach dem intermodalen Prinzip das Auto mit seinen individuellen Eigenschaften die Lücken im städtischen Mobilitätssystem schließen kann. Wie lassen sich neue persönliche Wege ermöglichen, die sich nicht länger an den vordefinierten Routen und der strikten Trennung von öffentlichem und Individualverkehr orientieren? Und wie können die Anschlussmöglichkeiten beim Wechsel von einem Verkehrsmittel auf das andere verbessert werden? Das interdisziplinäre Team vereint die Ansicht, Städte folgen einer ähnlichen Logik wie lebende Organismen. Der Experte für Transit Management Paul Friedli, der als Innovationsbeauftragter der Schindler AG arbeitet, beschäftigte sich unter anderem mit der Optimierung von Aufzügen und Menschenströmen in riesigen Gebäudekomplexen. Arndt Pechstein ist Neurowissenschaftler. 2013 gründete er das Start-Up „Biomimicry Germany“ – ein „Think-and-do Tank“ der sich von der Natur inspirierten Innovationsstrategien widmet. Und auch der Architekt und Stadtplaner Max Schwitalla hat in bisherigen Arbeiten das Mobilitätsverhalten der Menschen in den Mittelpunkt gestellt.
In ihrem Beitrag möchten sie das Schwarmverhalten von Insekten oder Vögeln untersuchen. Mit den gewonnen Erkenntnissen sollen Wartezeiten minimiert werden können. Aber vor allem soll eine Entscheidungsgrundlage entstehen, damit jeder auch bewusst „seinen“ effizientesten Weg wählen kann.


Der „Audi Urban Future Award" wird kuratiert von Stylepark.