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Spielzeug des Jahrhunderts
von Nancy Jehmlich | 27. August 2008
Der Name Lego setzt sich aus den beiden dänischen Wörtern „leg godt!“ zusammen, was so viel wie „Spiel gut!“ bedeutet. Diese Maxime hat sich Lego seit seiner Gründung im Jahr 1932 zu Herzen genommen und produziert seit dem Spielzeug, das die Kreativität, Freude, den Lerneifer und die Fantasie fördern soll. Die ersten Lego Figuren unterschieden sich in ihrem Erscheinungsbild noch nicht, sondern sie hatten stets die gleichen gelben, glücklichen Gesichter – nicht zu letzt, um den Einfallsreichtum der Kinder keine Grenzen zu setzen. Entgegen der ursprünglichen Vorgabe haben die Lego Figuren seit 1989 durch die Einführung neuer Spielthemen, wie die Lego Piraten, unterschiedliche Gesichtsausdrücke. Doch bis heute tragen die Figuren keine Namen – der Phantasie zu liebe. Auch die goldene Regel, die Spiele nie zu reglementieren, folgt dem Anspruch der freien, kreativen Entfaltung.

Heute gibt es Lego Figuren zu allen möglichen Themen, von Polizisten, Krankenschwestern und Astronauten, über Darth Vader, Indiana Jones, bis zu Harry Potter. Klassische Produktlinien wie Lego City und Lego Star Wars sind bis heute die Spitzenreiter. Aber auch das neue Legothema Indiana Jones verkauft sich sehr gut. Damit sind Indiana Jones alias Harrison Ford und sein Gegenspieler Alfred Molina die einzigen beiden Personen, die zweimal als Lego Figur porträtiert wurden. Erstmalig war Harrison Ford als Han Solo in Star Wars vertreten und Alfred Molina als Bösewicht in Spiderman.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Noppen- und Röhren-Stecksystem zu einem weitreichenden Spielfeld. Es gibt Lego City, Lego Bionicle, Computerspiele, Aufkleber, Bildschirmschoner, in den Lego Studios können die Kinder im Regiestuhl Platz nehmen und Filme nach eigenen Vorstellungen drehen. Aber auch das unverwechselbare Lego Design wird gern in artfremden Bereichen als Gestaltungsmittel benutzt, zum Beispiel in Form von MP3 Playern, Festplatten oder Radiergummis.
Dass es nichts gibt, was man nicht mit Lego Steinen bauen kann, möchte der Künstler Sean Kenney beweisen. Er baut Logos, Autos, Gesichter, Comics in Lego Steinen nach. Auch Google Gründer Larry Page und Sergey Brin bauten das Gehäuse ihres ersten Servers aus Lego Steinen.

All das und noch viel mehr machen aus Lego das „Spielzeug des Jahrhunderts“ – dazu ernannt wurde es kurz vor dem Jahrtausendwechel 2000 vom US Fortune Magazine und der British Association of Toy Retailers (Britischer Verband des Spielzeugfachhandels). Wer weiß, vielleicht wurde bei einigen Architekten und Designern das kreative Potenzial in den ersten Lego Bauwerken sichtbar.

www.lego.com
LEGO Minifiguren vor 1978
Le Corbusiers Villa Savoye in LEGO Steinen gebaut von Matija Grguric
Gründer Ole Kirk Christiansen mit Söhnen
LEGO Towers von Bjarke Ingels Group (BIG) 2007
Google Server von 1996
News & Stories › 2008 › August
Spielzeug des Jahrhunderts
von Nancy Jehmlich | 27. August 2008
Er liegt in jedem Kinderzimmer zuhauf herum, er ist 9,6 Millimeter hoch und 8 Millimeter breit: der Lego Stein. Heute besitzt jeder Mensch im Durchschnitt 62 Lego Steine. Am 28. Januar 2008 feierte der Lego Stein den 50. Jahrestag seiner Patentanmeldung. Vor dreißig Jahren entstand die Lego Figur, so wie wir sie heute kennen. Sie ist drei aufeinander gesteckte Lego Steine hoch.
Der Name Lego setzt sich aus den beiden dänischen Wörtern „leg godt!“ zusammen, was so viel wie „Spiel gut!“ bedeutet. Diese Maxime hat sich Lego seit seiner Gründung im Jahr 1932 zu Herzen genommen und produziert seit dem Spielzeug, das die Kreativität, Freude, den Lerneifer und die Fantasie fördern soll. Die ersten Lego Figuren unterschieden sich in ihrem Erscheinungsbild noch nicht, sondern sie hatten stets die gleichen gelben, glücklichen Gesichter – nicht zu letzt, um den Einfallsreichtum der Kinder keine Grenzen zu setzen. Entgegen der ursprünglichen Vorgabe haben die Lego Figuren seit 1989 durch die Einführung neuer Spielthemen, wie die Lego Piraten, unterschiedliche Gesichtsausdrücke. Doch bis heute tragen die Figuren keine Namen – der Phantasie zu liebe. Auch die goldene Regel, die Spiele nie zu reglementieren, folgt dem Anspruch der freien, kreativen Entfaltung.

Heute gibt es Lego Figuren zu allen möglichen Themen, von Polizisten, Krankenschwestern und Astronauten, über Darth Vader, Indiana Jones, bis zu Harry Potter. Klassische Produktlinien wie Lego City und Lego Star Wars sind bis heute die Spitzenreiter. Aber auch das neue Legothema Indiana Jones verkauft sich sehr gut. Damit sind Indiana Jones alias Harrison Ford und sein Gegenspieler Alfred Molina die einzigen beiden Personen, die zweimal als Lego Figur porträtiert wurden. Erstmalig war Harrison Ford als Han Solo in Star Wars vertreten und Alfred Molina als Bösewicht in Spiderman.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Noppen- und Röhren-Stecksystem zu einem weitreichenden Spielfeld. Es gibt Lego City, Lego Bionicle, Computerspiele, Aufkleber, Bildschirmschoner, in den Lego Studios können die Kinder im Regiestuhl Platz nehmen und Filme nach eigenen Vorstellungen drehen. Aber auch das unverwechselbare Lego Design wird gern in artfremden Bereichen als Gestaltungsmittel benutzt, zum Beispiel in Form von MP3 Playern, Festplatten oder Radiergummis.
Dass es nichts gibt, was man nicht mit Lego Steinen bauen kann, möchte der Künstler Sean Kenney beweisen. Er baut Logos, Autos, Gesichter, Comics in Lego Steinen nach. Auch Google Gründer Larry Page und Sergey Brin bauten das Gehäuse ihres ersten Servers aus Lego Steinen.

All das und noch viel mehr machen aus Lego das „Spielzeug des Jahrhunderts“ – dazu ernannt wurde es kurz vor dem Jahrtausendwechel 2000 vom US Fortune Magazine und der British Association of Toy Retailers (Britischer Verband des Spielzeugfachhandels). Wer weiß, vielleicht wurde bei einigen Architekten und Designern das kreative Potenzial in den ersten Lego Bauwerken sichtbar.

www.lego.com