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Von der Oberfläche bis tief in die Materie hinein - Die Material Vision in Frankfurt
von Claudia Beckmann | 2. November 2007
"Grundlage des Formgedächtniseffekts ist eine thermoelastische, martensitische Gefügeumwandlung der Legierung." "Formgedächtniseffekt" klingt spannend, denkt sich der Designer. Doch was heißt das technisch? Meist beginnt dann eine endlose Internetrecherche. Auch ein Architekt, der wissen will, ob es eigentlich ein Material gibt, das bei Dehnung dicker statt dünner wird, muss erst Nachforschungen anstellen.Effektiver ist es, die Material Vision, Fachmesse und Konferenz zum Thema Materialien für Produktentwicklung und Architektur aufzusuchen, die vom 22. - 23. November 2007 in Frankfurt am Main stattfindet. Die Messe, die intensive Fachgespräche und Aha-Erlebnisse verspricht, bringt Designer und Architekten mit Herstellern und Entwicklern von innovativen Materialien in Kontakt.Formulieren Designer und Architekten Anforderungen, die sie an ein bestimmtes Material richten, so sind die Hersteller an neuartigen Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebieten interessiert. Datenbanken zum Thema Materialien verweisen daher nicht nur auf Beschaffenheit, technische Eigenschaften, haptische und optische Anmutung einzelner Produkte, sondern informieren darüber hinaus über deren Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten. So stellt auch Materialworks, eine Tochterfirma von Stylepark und dem Materialspezialisten modulor, auf der Messe sein anwenderorientiertes Know-how zur Verfügung und präsentiert seine Materialeditionen. Denn irgendwann möchte jeder mal sein Wunschmaterial in die Hand nehmen.